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größere und kleinere romantisch - epische Gedichte. Sie find «Ss>s ,»tentheilS der provenzattscheu Poesie der Troubadours, z. B. disi s«Romane von Laucelor, Parciilal- Lristan rc., frei nachgebildet' FDoch gibt es auch m diesem Zeiträume schon mehrere iibersetzxM Gder Alten, z. B. der virgilischcn Äneis von Heinrich von VM sode« Ovid von Albrecht von Halberstadt, rbythmische Bibelöbers»! waungen von Rubolph von HohenemS und Heinrich von Münch« p(nach 1250), Übersetzungen französischer Ritterromane, Zwam M ,Hartmann von Aue und A. (S. übrigens Minnesänger, Mim Klieber). In diese Periode gehören die in dem Heldenbuche, i>l stdem Buche der Liebe enthaltenen Dichtungen, und viele ei»M k>romantische und komische Erzählungen und Legenden, seit kurz«! fivon Müller, v. d. Hagen, Büsching, Gebr. Grimm, Lieck u.k<herausgegeben, — die meisten dieser poetischen Erzählungen bii ^Mittelalters unterscheidet von den späteren Romanen auch beruh t>bequeme Reim — ferner, was die lyrischen Gedichte anlangt, «die Minnelieder, von denen die Manessische Sammlung (von is» LMinnesängern, von Bodmer herausgegeben, Zürich 1758, 4. rMj stund die tieck'schc Bearbeitung bekannt ist; so wie die vielen M FGrät er, Weckherlin, Hagen, Büsching, Docen und Bennasi sjbekannt gemachten. Auch gibt ei didaktische und satirische GebM bdieser Zeit voll kräftiger Züge und kerngesundem eindringnitü k>
Verstände, unter welchen sich Fabeln , S. BonerS Edelstein (in- b
ausgegeben v.. Bodmer 1757 und Eschenburg 1810) und Sprüh v
reime (Priameln späterhin genannt s^ Weckheclins KeM> t
U. s. w.) auszeichnen. Seit Ende des izten, mehr aber noch ««» «
Anfange des rgten Jahrhunderts (Hie Zeit der Fehden und KM ?
in Deutschland) verschwand allmälig die romantische Poesie de i
Minnesänger in Deutschland an den Höfen und Burgen; die ssie wandelte sich in Reime, und den Minnesängern folgte zu «>« kZeit, wo in Deutschland Alles in Orden und Zünfte zusam-E >
trat, die Zunft der Meistersängßr (s. d. Art.), indem -
meist nüchternen Und langweiligen Reiyiereien der letzte Klang M '
serer romantischen Poesie verhallte. Aber die Poesie verbrem« >
sich auch durch diese unter das Volk, und.ihr ganzes 3>sMtrug viel zur Ausbildung der niedern Stände bei. Das Zeit» Z
der Meistersänger setzen einige von IZ47 bis gegen das Ende beS M °
Jahrhunderts fest. ( Über. den eigentlichen Unterschied der Mm« 'länger und Meistersänger s. DoceyS und Grimms AbhandiuH«,und ihre Recensionen, vergl, Bouterwek in dem angeführten Wke, S. Zt2 und.274. u. ff.). Und vorzüglich »ü Mainz, «M >bürg und Nürnberg blühten ihre Siqgschulen. Die ausgezeichmiWunter ihnen sind r. Frauenlob, MuseAblüt, HanS Folz, Heinm 1von Alkmar (Bearbeiter der epischen Fabel, Reineke der FUVP l
der Poesie uyd Berebsamkelt gt'er B.), konnt« die Poesie ^ >
klebe leicht etwas werden, was sie im classischen Alterthume oft S> ^
sen wor. Es lägt sich auch nicht wohl bezweifeln , daß tieft «> . ^Poesie, . dt- sich erst mit, dem vlliterthum und In den mittlem a ^ ^Hunderten go»i entwickelte, von den Deutschen ausgegangen > ' ^ ^
ib?e angestammte Denk- «nd Sinnesart als Erobere« in d!« «a ^
t«n Länder des südlichen Enropa's hinübertrugen. Dock ^, M h
den neuern Nationen die romantisch« Poesie der Liebe mit j,
sigiositjt bthnndelt, wie d!« Deutsch«» nechln den «eiftsteu s