Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
Seite
700
JPEG-Download
 

7oo

Diogenes Laettlus Diplomatie

Einigen auch'das Erbschaftsrecht und der Besitz. Nach älter«teutschen Rechte gehörten hiehec auch das Rutzekgenthum, Zinsrecht, Zwangs und Bannrecht, RetractSrecht.

Diogenes Laertius (von Laerte in Sicilien), um 250 naesEhr. Geb. sammelte mit Fleiß, aber ohne Kritik Und Philosoph»schcn Geist mancherlei Data ü b er das Leben und die Älennungen berühmter Philosophen. Für die Geschichte duPhilosophie ist diese Sammlung (in io Büchern) unentbehrlichnur muß sie mit Vorsicht gebraucht werden. Am ausführlichst»ist Epikurs Leben (in dem ganzen loten Buche) erzählt, dessen wHänger er zu seyn scheint.

Diokletian (C. Valerius), mit dem Beinamen Jovr'us, mniedriger Geburt, ward 284 nach Chr. Geb. von der Armee Wrömischen Imperator erklärt. Er war gegen die Feinde glücklichschlug den Carinus in Mösien (235), besiegte die Alemannen 11«)machte sich durch seine Güte sehr beliebt. Doch nöthigten ihn duneuen Empörungen und Angriffe auf das römische Reich, sich W>regenten zu wählen, nämlich den (Aurel. Valerius) Mak>>minianus (256), einen herrschsüchtigen, rohen und grausamKrieger, der, während Diokletian im Morgenlande gegen dilPerser glücklich war, und dann in Deutschland bis an,dieder Donau drang, in Gallien siegte; später (292) auch de»k>Galerius, so wie, Maximinian den Constantinus (Chloruslzm!Cäsar wählte. So war das Reich in vier Theile getheilt. 8«'lange Diokletian wirkte, der auch Ägypten wieder einnahm, damk«!die Übereinstimmung; allein dieser-resigniere (zoz) zu NikoiM»!auf die Kaisenvürde — in demselben Jahre auch WaximinlanFMailand. — Diokletian zog sich nach Salons in Dalmatien zurÄvergnügte sich mit Gärtnerarbeit und lebte in ungestörter Si«i>bis Ziz. Diokletian hakte die unumschränkte Herrschaft M»"'det, welche die constantinische Familie nun befestigte.

Dione, Mutter der Venus, daher sD i onäa, Beinamlsikletzter«, auch letztere selbst.

Dionysie» oder Bacchanalien, von Dionysos oderMchu§ (s. d. Art.).

Dionysos (DionysuS), und Dionysien, s. Bat-,— .

Diopter. 1. Das Absehen auf einem AstrolabiumMeßinstrument; die zwei Löcher, durch die man sehen muß,Sehritze, auch die Sehe selbst. 2. Ein wundärz bliche- Werd»eug. . „

Diplomatie; so hat man sn neuern Zeiten die LM'schaft und die Kunst der gesandtschastlichen, besonder- schrifM"(daher der Name) Unterhandlungen der Staaten, und mithin ^wohl den, welcher diese Wissenschaft theoretisch treibt, a«s «sStaatsmann, der dies? Kunst besitzt und ausübt, einen DlPmqtiker, im neuern Sinne de- Worts genannt (s. Diplomal bDie Diployratie ist eine sehr zusammengesetzte Wissenschaft; edie Gesandtschaft-wissenschaft und Gesandtschaftskunst (so kanndie Hiplomatie im Allgemeinen nennen), welche altz ein Isseig ,Staatsm'ssenschaften (oder der Politik im wettern

te

m

lti

m

di

(«

Z>

lil

k-

S

k?

en

ie>

hi^

W,

«le

be

de

in

B

ke

Ile

R.

sch

sp>

kli

ter

f°l

wl

ker

Ar^

trü

«nl

der

esfaarsiy'llen,malten l,yoer ver Pviieir >m iveccr^nhen ist, bezieht sich auf die'Kenntniß der politischen Verhalln >,der individuellen Interessen und Rechte der Staaten unter sder. Jene n»n, die Gesandtschaftswissenschast, lehrt, w r., «IGesandter in seinem Verhältnissen durch mündliche und seyril st