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tetrug die Bevölkerung in dem französischen Antheile der Insel 534.,»»Einwohner, und der Werth der ausgeführten Prorucre über r-zMillionen LivreS; der spanische Antheil enthielt nicht mehr altkL5,ono Einwohner. Aon dieser Bevölkerung machten die au-Afrika herüber gebracht«! Negersklaven den größten.Theil <üb«M>,cxx>) aus, den kleinsten Theil aber die aus dem Mutterl-mdeauf die Insel gekommenen Franzosen. Diese sogenannten. Wei-ßen vermehrten sich eben nicht häufig durch gesetzmäßige Ehen, —die aus diesen Ehen erzeugten weißen Kinder wurden Creolen ge»nannt weit größer war die Zahl der Kinder, die aus dem Um»gange der weißen Herren mit ihren Negerinnen geboren wurden,und die man ihrer Farbe wegen Mulatten oder farbige Leute(xens Z« cvnleur) nannte. Sehr viele dieser Mulatten waren«on ihren Bätern legilimirt, als Christen erzogen worden, undtraten in ihre Erbschaften ein. Ein großer Theil der Plantagenwar daher in den Händen solcher Mulatten, aber sie konnten am-,ter der königlichen Regierung keine andern bürgerlichen Rechteerhalten, und die Regierung der Colonie selbst war ganz in den Hände»der Weißen. Unter diesen Mulatten gab «S Leute von Talente»und von mehrerer Sittlichkeit, als ihre weißen Beherrscher besa-ßen. Es war daher natürlich, daß sie ihre Überlegenheit über dieWeißen fühlten, alt die in Frankreich durch die Revolution er-weckten Ideen von der Gleichheit derMenschcnrechte sich auch auf diewestindischen Inseln verpflanzt«. Sie wollten diese Rechte auch inihrem Laterlande geltend machen, fehlten-aber darin sehr, daß sieauch die Neger, die an sie, wegen ihrer Ähnlichkeit in Bildungund Farbe, mehr Anhänglichkeit als an die Weißen hatten, zuvoreilig Antheil daran nehmen lassen wollten. Das schwankendeBenehmen des Rätionalconvents, der über die innern Angelegen-heiten Frankreichs die auswärtige» Besitzungen zu vernachlässigenschien, beschleunigte das Unglück dieser schönen Calvine. Ei» De-cket -es Nationalconvents vom rzten Mai 179« gab den Mulat-ten das Recht, an den ordentlichen Colonialversammlungen Theiltu nehmenz ejn anderes Decket vom lösten Sept. bob diese Be-günstigung wieder auf. Aber dir Mulatten wollten daß einmalGegebne sich nicht wieder entreißen lassen, widersetzten sich, vondeß Negern unterstützt, mit Gewalt, und so .begann auf der Insel«n Krieg, der mit. allen Greueln der Grausamkeit fortgesetzt wur-„l-Kn izten Juny 179z wurde Cap FranqaiS, eine der vvrzüg»"Wv Städte der Insel, von den Mulatten und Negern über-waitizt; die dem Gemetzel entronnenen Weißen flüchteten sich nachNordamerika. Bon Frankreich aus wurde bloß eine unbedeutende-ir--^"iahl "ach G. Domingo geschickt, ober sie wurde von dendie noch die übrigen Hafen und Forts in Besitz hatten,!A.""uu,ehr für dir königliche Partei erklärten und bei den Eng«Hülfe suchten, selbst nicht anS Land gelassen. Die Eng-oei, /"^rten zwar im Geptbr. 179z zwei Häfen und Festun-'-»z- ^ nachdem der Nationalconvent durch das Decret vom äte»b,, „ 794 d«n Negern in den französischen Colonien völlige Frei-braä 1!^ bleiche Rechte mit den übrigen Einwohnern ertheilt hatte,ermo -?°5 Mit größerer Wuth aus, fast alle Meiße wurde»lei, Engländer verloren in der Folge ihre gemach,
saive Wieder. An her Spitze der Neger stand Tons»
aouvertgre, der am 9ten Was 1801 hex Insel ein« eigne