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Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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Dubvs

den Bunbesgenossenkneg zum Ausbruch. 2. Nero Claudius,ein Sohn des Liberius Nero und der Ll'via (welche in der Falz«die Gattin des Kaisers August wurde), und Bruder des nachmaii-gen Kaisers Liberius. AIS er Quästor war, wurde er mlseinem Bruder im Jahre ig vor Christus zu einem Feldzuge geg«:die Rhätier ausgeschickt, den er auch glücklich vollendete. Leihier ging er nach Gallien, und dämpfte den Aufstand, welcher iieinigen Provinzen ausgebrochen war, schlug die Deutschen, welchjenseit des Rheins wohnten, ging über diesen Fluß, besiegte di,Sicambrer und Bructerer und machte die Friesen den Rommzinsbar. Er war der erste römische Feldherr, der sich auf innördlichen Ocean wagte. Als er nach diesen Feldzügen im Mn vor Christus.wieder nach Rom kam, wurde er Prätor, kehr»aber schon im Frühjahre wieder nach Deutschland zurück, übenwand mehrere Völker bis an die Weser, und legte mehrere Fostungen an. Deshalb wurde ihm zu Rom die Ehre d»ü kleine»Triumphs (der Ovation) zugestanden und.er zum Proconsul <0nannt; auch legte ihm die Armee den Titel eines Imperators bei,welchen jedoch August zu bestätigen nicht für gut fand. Im Ich9 vor Chr. ward er Consul, kehrte bald auis neue nach Deutsch-land zurück, und drang bis an die Elbe vor, fand es aber m-möglich, über diesen Fluß zu setzen. Um jedoch zu beurkundn,daß er bis dahin gekommen sey, ließ er daselbst Seegsz.ichen aul-richtin. Auf seinem Rückzüge nach dem Rhein starb er aber (»achEiniger Nachricht an den Folgen eines Sturzes vom Pferde) nachin demselben Jahre und in dem dreißigsten seines Alters. NrCanal, welcher den Rhein mit der Vssel verbindet, war seinund auch der Ort Drusenhcim im Elsaß, wo er einige Msein Lager hatte, hat den Namen von ihm. Bon seiner GemahlinAntonio hatte er drei Kinder, Livia, Germanicus (der scmmBaker an Tapferkeit glich) und Claudius, welcher in der W«Kaiser wurde. Rom verlor an dem Drusus einen tapfern, m

Felde wie in Staatsverhältnißen oleich brauchbaren Mann, und

einen seiner redlichsten und edelsten Bürger.

Dubos, eigentlich Du Bos (Jean Baptiste), einer der er-sten französischen Ästhetiker, welcher die Theorie der Künste unterden Franzosen durch seine Bergleichung der Poesie und Mahlern(reklexions sur I» Poesie er ),-» pernluro, karns 1719, vttAusg. 1755 in z Bänden; übersetzt von Funk 1759 und mehr-mals; die beiden ersten Theile auch Copenhagen, 1760. 8 ,dritte, welcher eine Digresffon über die theatralischen Verstell"»'gen der Alten. enthält, von Lcssing übersetzt in seiner tlM.Bibliothek z. St.) bereicherte. Er war geboren zu Bauvais ib?-studirte hier und zu Paris, wurde 1695 in dem Würeau derwärtigen Angelegenheiten unter dem Minister Torcy angestcU,welcher ihm die Besorgung wichtiger Geschäfte in Deutschem«,Italien, England und Holland üöertrug. Auf diesen Reisen M'melke er vorzüglich seine Erfahrungen über die Künste, welche sin jenem Werke aufstellte. Nach seiner Zurückkunft erhielt er eiCanonicak, eine Pension und die Stelle eines beständigen S«. 'tärS der französischen Akademie. Aber auch als (L"schreiber hat er sich durch seine Dlsroiro äs 1» 1i§ne ,br-li (ksris 1721. 2 Vol. rs.) und seine Disroir« cnkioue >1« ^rshlässsweiir ck« 1s mouLrosiis /randlos cksti» les Lsules. (»w

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