Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
Seite
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EhrenbMtstein Etv 7ZS

! «icht nach Gelde geschätzt werden kann, und daher mehr um'bei?

Ehre, als um der Besoldung willen ur.ternbmmen werden sollte,

' Ehrengeschenk oder Ehrengabe ist dasjenige, was-an moer-^ chen Orten vorzüglich durchreisenden fürstlichen Personen aus ach-tungsvoller Huldigung dargeboten wird, z. B. Früchte, Kuchen,Wein rc., daher der Ausdruck Ehrenwein. Unendlich sind dieArten von Ehrenbezeigungen, daher die Ausdrücke Ehrenfest,Ehrentag, Ehrenschmaus, Ehrengelag, Ehrentrunr',Ehrentanz, Ehrcnsäule, Ehrentempel, Ehrenpfo,:-te u. s. w., letzteren ist der Charakter der feierlichen Heiterkeiteigen Ehren Hamen und Ehrencavaliere sind höhereDienerinnen und Diener an den fürstlichen Höfen, Unter derHausehre aber versteht man im komischen Style die Hausfreiu,weil sie dem Hause Ehre machen soll. v.

-fEH ren b reitst« in. Nachdem dieser durch eine, in Folg«des wiener Kongresses im Jahr igi.si geschlossenen Conventiondiese Besitzungen an Preußen abgetreten, gehören sie mit zu dempreußischen Großherzoglhum vvm Niederrhein (Provinz Ckerie-

HEHrenlegion. — Ludwig XVIII. hat zwar den Ludwigs-orden erneuert, und einen neuen Orden der Lilie gestiftet, dbchaber den Orden der Ehrenlegion bestätigt, und ihm im Mai iZrSeme etwas veränderte Einrichtung gegeben. Er heißt nun derkvnigl. Orden der Ehrenlegion; die Zahl der Ritter ist unbe-schränkt- aber die Zahl d>r Großkreuze, Großofstziere, Comman-deurs und Offiziere bestimmt. Die Decvration besteht in demsonst gewöhnlichen Sterne, über welchem die Königskrone, undm dessen Mitte auf der einen Seite das Bild Heinrichs IV., aufdsr andern die Worte: Honneur er parri«- befindlich. Das Ordenssestg. aus den igten Juli, als den Heincichsrag, bestimmt. Ausländerrönnen diesen Orden auch erhalten, sind aber von dem Eide be-sten, den die geborsten Franzosen bei ihrer Aufnahme schwörenAussen. ' ^

Eid, ist eine mit Berufung auf die Gottheit, als ein allwks-m heiliges Wesen, verknüpfte Erklärung, wodurch die

rlässigkeit dieser Erklärung verstärkt werden soll. Man setztuamilch voraus, daß derjenige, der sich in dem Augenblicke, wssolche Erklärung gibt, an den höchsten Gesetzgeber undMenschen ausdrücklich erinnert, um so gewisser seinerl-^s"chtung in Ansehung des Falles oder Gegenstandes, worausdie a .l,r>Ü bezieht, eingedenk und treu seyn werde. Über

Es des Eides überhaupt ist viel gestritten worden,

wie!-,,' Moralisten und Religionsparteien, die den Eid durchausdie weil dabei abergläubische Vorstellungen, weiche

liw-n.- -ssnnung leicht verderben können, eft zum GrundeNein, . ^?oeil Jesus gesagt hat: Eure Rede sey Ja undalleren vruber ist, das ist vom Übel! Zu wünschen wäre esbrau-a"^ man des Eides entbehren könnte, oder den Ge-sälti^.ns. wenigstens möglichst beschränkte; denn die Vervjel-di» D, ^t>e vermindert selbst die Heiligkeit des Eides in> Hon Volks; da^r man sich auch nicht über den Leicht-

Dinae darf, mit welchem oft Eide über die geringfügigstens !wd iolawerden. Die merkwürdigsten Arten der Eideu n«e: AmtSeid, wodurch Armand verspricht, daß er bis