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Eifersucht
Pflichten c,nes »hm anvertrauten Amtes gewissenhaft erfüll«,wolle; Meinigungseid, wodurch Jemand versichert, daß ervltn eineni angeschuldigten Acrbrcchen frei sey; Zeugene-d, wo-durch Jemand versichert, daß er als Zeuge die Wahrheit, so weitsie ihm bekannt sey, aussagen wolle oder ausgesagt habe; Wahrrscheinlich keitseid, wodurch Jemand versichert, daß ihm et-was zwar nicht gewiß bekannt sey, er'aber doch glaube und dafür!halte, es befinde sich die Sache so, wie er sich darüber erkläre!Eid für Gefährde, wodurch man versichert, daß man eine«Andern den Eid nicht aus böser Absicht deferire, Den Bürg ereilschwören a» manchen Orten diejenigen, weiche das Bürgerrecht i»einer Stadt ober in einem Staate erwerben wollen. Wiefern dirBürger eines Staats auch Unterthanen heißen, nennt ma» denBürgereid in der letzlern Bedeutung alich Unterthaneneid. D««HuldigungSeid kann sowohl der Regent, dem gehuldigt wichals der Unterthan, welcher huldigt, schwören. Religionseilist der, wodurch Jemand versichert, daß er einer gewissen RetiMonspartei zugethan sey und (wenn ihm zugleich ein Lehramt -i>-vertraut wird) nichts wider den Glauben zener Partei lehre»wolle; der Lesteid in England ist eine Art des Rcligionseidchdenn es versichern dadurch die Staatsbeamten, haß sie zu der«England Herrschenden bischöflichen Kirche gehören. Die catholisch«Jrlander verlangen hauptsächlich die Abschaffung dieses Test-i-des. 1).
Eifersucht ist der lebhafte Haß und Verdruß, über fremt«Vorzüge, welche uns in der Bestrebung oder Erlangung und Whiiuplung eines Gutes hindern und in Gefahr bringen. An jRist uns zwar alles Hute, was wir uns als solches vorstellen, a»-genehm, und alles Böse unangcnebm, sofern es uns als soichlerscheint. Wenn uns daher die Vollkommenheit eines Mensche»Schiller; und die Unvvllkommenheit desselben Freuds verursache'soll, so muß die erste in irgend einer Hinsicht als ein Übel (l«'uns), die andere als ein Gut (für uns) vorgestellt werden.ist es, wenn man um Ehre, Rang und Würden buhlt, so ist «ganz vorzüglich in der (Leidenschaft der) Liebe; hier wird die C>>sersucht am stärksten, daher wird die Eifersucht einer lieben-den Person vorzugsweise Eifersucht genannt. Die ist als»«'Haß einer Person gegen Andere, die ihr durch gewisse Vorzüge WBesitz der Liebe einer dritten zu entziehen scheinen, und hat ver-schiedene Grade von der leichten Besorgniß, welche mit UnmWgegen Andere verbunden ist, bis zum wüthende»,Zorn. Ware «Eifersüchtige vollkommen gewiß, daß die Vorzüge seineshuhltr« auf die geliebte Person gar keinen Eindruck machten,sollst ihlll irgend einen Abbruch thäten; so würde er gegen de»,---hen weder Haß noch Schadenfreude suhlen. Die Eifersucht I. .sv inüner mit Besorgniß, Unmuth, Mißtrauen gegen sich >und Mißtrauen gegen die geliebte Person verbundenHinsicht wird die Eifersucht oft empörend ."dtet h«
Liebt, indem der Eifersüchtige die geluwte Per,on besyot Neine Sacht, , wie eiN andere« Eigenthum behandelt, °as seine»keit und seinem Stolze dienen soll. In der wahren Liist Vertrauen. Daher sagt CumNghain (über wo»brUch rc.) richtig: Der Grad der Eifersucht »st LEU ^
Liebe, wenn nicht der gegenwärtigen, doch immer der v
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