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"Encyclopädie der Wissenschaften
»olo-gre. Jede dieser acht Wissenschaften hat wieder ihre rinterai-theilungen, in welcher Hinsicht wir sie durchgehen wollen. LicPhilosophie oder die Kenntniß der ursprünglichen und «deßwillen nothwendig genannten Eigenschaften des Menschen,nach ihrem gegenwärtigen Zustande folgende Theile: «) Krisisder rein en Vernunft oder Kritik des Erkenntniß viantögens des Menschen, worin untersucht, oh, und bewichiwird, daß eS Grundsätze für das Denken und Handeln gibt, wel-chen der Näine nothwendiger und allgemeiner Wahrheiten gebührt;v) Logik, die Wissenschaft des Denkens, welche die Grundsätzedarlegt, welche die Denkkraft bei ihrer Thätigkeit zu befolgen hu-c) Metaphysik, die Wissenschaft von den allgemeinen u«d i«sofern nothwendigen Eigenschaften alles dessen, was je in dr»Kreis unsrer Wahrnehmung, Beobachtung und Nachforschung kom-men kann. Sie erstreckt sich demnach sowohl über alle anthropolo-gischen, als über alle ontologischen Wissenschaften und ordvek sie daPhilosophie unter; fl) Moral- und Naturrecht, von deß en je-ne die ursprünglichen Pflichten (daher Pflichlenlchre', Tugendleh«,Sittenlehrc), diese die ursprünglichen Rechte des Menschen lehrt (bah»auch philosophische Rcchtslehre). Beide Wissenschaften., die vonuns getrennt werden, wurden von den Alten als eine einzige be-handelt; o) natürliche Religion, Natiirtheologie,B"-Lunftreligion, oder die Lehre von dem Verhältniß des M«-sehen und Menschengeschlechts zur Gottheit. — Von diesen MDisciplinen der Philosophie untersuchen die drei ersten, was istwahr, ohne Rücksicht der Anwendung für das Lebe» und Hanks",und bilden daher die speculative Philosophie; dag/Mbilden die beiden letzten die praktische Philosophie, weilst-lehren, was der Mensch thun soll und darf, und wie ,er lebe»muß, — Die Geschichte oder die Kenntniß von den frühern Zu-ständen und dem daraus hervorgegangenen jetzigen Zustande desMenschengeschlechts heißt, wenn sie diese Zustände in ihrer N-sanmitheit umfaßt, allgemeine Geschichte, Universalge-schichte, Geschichte der Menschheit, zerfällt aber, stnach dem sie nur einen einzelnen Theil der Menschheit oder ein»einzelnen Theil der Zustände, worin sich die Menschheit oder y"Theil derselben bis auf den einzelnen Menschen hinab befunden, >"mehrere besondere oder Specialg «schichten. Dahin ge-hört die L i ter a t u r g e sch ich t e oder die Geschichte des Farnschritts der Wissenschaften, die Kunstgeschichte, die Kircheingeschieht«, die Geschickte jeder einzelnen Wisse"''schüft und Kunst, die Geschichte der einzelnen Wal-ker und Staaten, die Geschichte einzelner merkn-»-digec Personen (Biographie) u. s. w. Außerdem geNrrn hierher gewisse Hülsswissenschaften, deren die Geschichte bcvan,als: Kritik, um das Falsch- vvm Wahren zu sondern, Alter-thums künde, um die Verwelk in allen ihren Eigeuthumu^keiten zu erkennen, Sprachkunde, um die in fremden SP ^chen enthaltenen Nachrichten sich zugänglich zu machen u. s-Die Geographie oder die Darstellung des Zustandes des Mwiaigeschlechts in einem gegebnen Zeitalter ist zunächst verschiede!
diesem Zeitalter. Gewöhnlich unterscheidet man
alte G-ogra-
Phre, welche die Kenntniß über Erde und Manschen eatyair
die
wei<ye vre ^ennirnv uoer ^rve uuv ,'^.g.
sich aus den Schritten der Grrcchen und Romer schöpfen »