Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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Englisch« Literatur und Wissenschaft 755

allerlei Ansiultcn sprechen. a) Philologie. Wie »aiärlich undschon oben bemerkt, war die Beschäftigung mir Classi-kern der Geiech.n und Römer, als der zu höherer Bildung ge-diehen«, Nationen, und mit ihren Sprachen, der Ausgangspunktimd das Mittel werdender Bildung auch für die Brittcn. InItalien war dies Studium schon eher erwacht, und bereits nachI4ya verbreiteten William Grocpn, John Collet, Tho-mas Linacre und William Lilly die. dort erlangte Kennt-niß, besonders des Griechischen, in ihrem Vaterlande. Aber dieersten fruchtbaren Keime philologischer Bildung streute siebenJahre darauf Eraümus von Rotterdam zu Oxford aus,trotz aller Hindernisse, die ihm der Weltgciftlichcn befangene Hef-tigkeit, der Schüler minderer Beifall, Besuch und Empfänglich-keit, dazu Seuchen und Unruhen in den Weg legten. Wiewohler nun dcßhasb England verlassen hatte, beredeten ihn doch zweiklsißigc und talentvolle Engländer, William Montjoy undThomas Gray, zur Rückkehr, wo er mehreren ausgezeichnetenMännern bekannt und vertraut ward, dennoch aber die Unter-stützung nicht fand, welche zu dauerndem Aufenthalt nöthig war.Angeregt waren wohl die Geister von dieser Seite der, aber diekelstiingeu waren bis gegen das Ende des i6ten Jahrhundertsnoch roh und unbeholfen, wie Crisprns griechisches,Wörterbuch,nochmals von Grant herausgegeben, und einige Übersetzungenvon Classikern erweisen. Zwar strebte schon die Prosa, sich jenenalten Muster» nachzubilden; aber bei der Befangenheit in unsiche-rer und einseitiger Reproduktion antiker Weltanschauung war daserwünschte Gelingen nicht sogleich möglich. Nur allmählig ent-deckt! der Britte in der so mächtig hervorspringenden Öffentlich-keit des antiken Lebens seine Verwandtschaft mit den Griechen,besonders aber den Römern, und so ward er für den Gehalt ih-rer Werke zuvörderst gewonnen, ohne das, doch die Sprache ganz"»erörtert geblieben wäre. Lrnn mehrere E.lassiker erfreuten sichgeachteter Herausgeber, wie Gatackere, Gale'S, Hudsons,«reechs, Rowe'S, SimsouS, Gregorp's. Zur Verbesse-rung eines griechischen Wortschatzes trug noch Robertson Hillbei (lü?ü); zu der Gründlichkeit eines lateinischen ThomasHolyaede (1677), und einige Jahre früher Zr. Goudman,ü>eich« j,„ I, das camvridger verdunkelte. — So eng abervueb dos Gebiet der Sprachkunde nicht gezogen; einmal gewecktdurch Handelsverhältniffe mehr angeregt und unterhalten,richtete sich die Regung, die früher nur schwach auf das Hebräi-allmählig im siebzehnten 'Jahrhundert auch auf andere»Natischs Sprachen, und Dcdwell, Eduard Pococke,Greaves, Gdm- Castle, Alex. Huisch, Sam.>iarke, Thomas Hpde', Dudley Lost, Walron (dieder londncr Polyglotte), John Light-.Thomas Gvodwin, John Spen-— ....chard Pearson, Ant. Scattergood. ^"en und erläuterten die Alterthümer der Araber von meh-^ ^".ben und nach mehreren Richtungen. Eine syrische Sprach--e schr,->, Bevridge, Samaritanisch verstand Rob.

L>u

schrieb Will.

ntington, persisch Greavos, CastI«, Hyde, welche

per,««, ^rreaves, vawt«, -pyvc,ni^E^ren, Wörterbücher und anderes hieher Gehörige bekanntch in. War nun schon am Ende dsS fiebzehikten Jahrhunderts

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