Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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Eplfcenium Erdest

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haltnlß zur Jliade; 'und die meisten neuern Epopöien,' welche ei-nen rclidscn oder mythischen und' historischen Stoff be-handelt haben, besonders die letzter«, welche sich mehr an die Ge-schichte anschließen, ferner gehören zu der epischen Poesie derRoman, aus romantischen Epopöisn entsprungen, und die poe-tischen Erzählungen, Novellen, Balladen, welche Be-gebenheiten, Schiasale, Situationen, ja zuletzt nur einzelneMomente aus dem Leben eines Individuums ernst oder scherzendschildern, und durch ihren Ton mehr oder weniger in die lyrischePoesie (s. d. Art) übergeben. (Bon diesen Unterarten stehe die beson-dern Artikel.) Die ällgemei r. c n Eigenschaften der epischen Poesielassen sich aus der obigen Bestimmung triebt ableiten. Was unterdem Artikel Epos gesagt ist, ist auck grösttentheils die von demVerfasser dieses Artikels an andern Orten ausgesprochene Ansichttheils des epischen Gedichts überhaupt, theils der höchsten Gat-tung des epischen Gedichts, die wir oben vorzugsweise Epos nann-ten. Was aber als Charakter des epischen KedichtL gewöhnlichangeführt wird, kommt den einzelnen epischen Gedichten nur indem Maße zu, als sich dieselben durch Umfang und Inhalt demweitumsasscndcn Epos oder dem sogenannten Heldengedichtenähern. Zm Ganzen müssen mir bemerken, daß die größten Ver-wirrungen und Wilttürlichkeitcn der ästhetischen Theorien daraufberuhen, das man die Gattung (episches Gedicht, epische Porst«)And ihre Eigenthümlichkeiten mit der Art,— besonders demEpoSim eminenten Sinne, -- und hier wieder die verschiedenen Artendeff.lben, z. V. das antike und.romantische, immer zu verwechselnpflegt-sonst würde man z. B, nicht Gdthe'L Herman und Do-rothea ein Epos nennen können? Zur Verhütung dieser Verwech-selung dürsten obige Unterscheidungen, welche sich leicht werter aus-führen lassen, vieles beitragen. 1 -

Episc entum, das Bvrderthcil der Bühne. S. Theater.

Erden sind im weitesten Sinne eine eigne Classe von Mi-neralien, wohin auch die Steine gehören. Ihre unterscheidendenEigenschaften sind, daß sie feuerbeständig und unentzündlich sind,sich ohne Zwischenmittel in 200 Theilen kochenden Wassers nichtauflösen, und aus der Auflösung in Säuern durch Blutlauge nichtgefällt werden. Im Zustande der Reinbeit sind alle Erden völligweiß und ungefärbt und die Natur liefert sie fast immer unterein-ander und mit mineralischen Körpern gemischt oder gemengt. Dieneuere Chemie hat sie als Oxyde von bisher unbekannten Metallenaufgestellt, weßhalb man sie als Sauerstoff haltende Verbindungenund nicht als einfache Körper ansehen muß. Außer den alkalischen«rden, nämlich Kalk, Baryt und Strontian, kennen wir bis jetztfolgend«: 1. Kieselerde, ein Bestandth-ül aller zum KiKelge-schlechte gehörigen Steine, lös't sich in fixen Alkalien mit Fluß-ipathsäure auf, gibt mit Alkalien geschmolzen Glas, läßt sich da-gegen mit Kohlensäure nicht vereinigen; 2. Tb 0^1- oder Alaun-srde, em Bestandtheil des Töpfer-, Ziegel- und Pcrzellanthons,^ fssir leicht, vereinigt sich mit allen Säuern und Mittelsalzen,-erduldet sich mit ätzenden Alkalien, nickt aber mit kohlensaurem-unmonium. Im Feuer schrumpft sie zusammen (s- Pyrometer,s.° hart, daß sie Funken gibt; z. Zirkonerde, einZickons und des Hyacinths, lös't sich in keinem

ociri

Bestandtheil des