Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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784 Ekturii'u Eurorae

kausbahn 'zeichnete er'sich aus als Held, Patriot und Menschen-rreund; was ihn aber in den Annalen der Monarchie verewigenwird, sind seine Thaten bei Eylau und Heilsberg, wo.tr an derSpitze einer verhältnißmäßig kleinen Schaar dem übermüthigenFeinde zuerst bewies, was preußische Tapferkeit unter Leitung ei-nes einsichtsvollen Feldherrn vermag, das Heer mit neuem Mie-the begeisterte, die Nalisn wieder zum Vertrauen zu sich selbsterhob, und vielleicht dadurch zuerst die glorreichen Ereignisse derletzten Zeit vorbereitete. Dies sind die Verdienste des Verewigte«als Krieger; als Mensch waren seltene Tugenden in ihm verei-nigt, und jene reine Humanität, jene Entfernung von aller Selbst-sucht, jene große Bescheidenheit, die nichts als Pflichten erfüllt zuhaben,glaubt«, jene unbegränzke Treue und Anhänglichkeit fürKönig und Vaterland, die ihn beseelten, sichern ihm auf immerden gerechten Nachruhm, nach dem er nie geizte.

^ -j-Etrurien. Das Weitere s. unter LvScana.

fEugen Beauharnois. In dem russischen Feldzuge be-fehligte er das vierte Ärmcecorh«. Ihm und Ncy'ii hatteFrankreich die Rettung der wenigen Trümmer der franz. Armeeaus dieser Campagne zu verdanken. Nach Napoleon« undWurats Abgänge von der Armee wurde er zum Oberbefehlsha-ber ernannt, und zeigte auf diesem wichtigen Posten in jenerschwierigen Zeit große militärische Talente. Wir finden ihn wie-der bei der Schlacht von Lützen am 2ten Mai rgi.'j, wo er durchdie Umgehung der rechten Flügels der Allürten das Schicksal desLageS entschied. Napoleon schickte ihn von Dresden nach dembedrohten Italien zurück. Nach Aufhebung des pragcr CvngrMund der Theilnahme Österreichs an der Coalition wurden auch inItalien die Feindseligkeiten bald eröffnet. Murat verließ aberDicht lange nachher die Sache Napoleons, und nach Napoleons Ka-tastrophe sah sich auch Eugen bestimmt, mit dem Grafen Belllegardc einen Waffenstillstand abzuschließen, der die Lombardeiv. s. w. in die? Hände Österreichs lieferte. Lugen ging nunrrst nach Paris und dann zu seinem Schwiegervater, dein Königevon Bayern, nach München. Er wohnte dem Congreffe inWien mit bei, jwurdc bei Napoleons Rückkehr von Elba veran-laßt, Wien zu verlassen und eine Zeit lang in Bayreuth zu le-ben. An den Begebenheiten des Jahres i.grg nahm er reine»Theil, und er lebt seit dieser Zeit und bis jetzt in München.ES waren ihm in der Convention von Fontainebleau vom tatenApril i8t4 und später auf dem wiener Congreffe angcmeffcne Ent-schädigungen für seine Verlornen Dotationen in Italien, die einenCapitaiiverlh von 20—25 Millionen Franken betrugen, zugesichertworden, die ihm indessen bis jetzt noch nicht vollständig ausgemit-telt sind.

Eurhythmie, das schöne Verhältniß in der Bewegung,,z. B. im Tanze, in der Musik, und vorzüglich in den Worten allSprachtönen (von Rhythmus). Auch letzteres ist ein Häuptvorzugder Sprache an sich, daß die Verbindungen ihrer Worte mannich-faltige und schöne Bewegungen verstatten. Hernach nennt manEurhythmie überhaupt schöne Übrreinsümmung der Theile «umGanzen: schönes Verhältniß.

8 »rötst (jetzt Basilipstamo), s. Lacedämoa,

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