Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
Seite
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FärLeknnst

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F.

^ . Mit diesem Buchstaben wirb in der Musik iie vierte diato-nische Klangstufe des Lonsystcms bezeichnet. Als Abbreviatur be-deutet er das Foliofvrmat, oder soiimilk, das Blatt; in der Mu-sik, torre, stark; im Rechnen bedeutet F. oder Fl« Gulden (tlo--Zins), im KaufmannSwesen, fein, Ü. supecfin.

Fabliers und Fabliaux, s. d. Art. französische Poe-sie und Troubadours.

chFalk (Johann Daniel). In dem verhängnißvollen Jahr1.81Z, als Sachsenland von Freunden und Feinden verheert wurde,drang die Roth der verlaßnen Kinder und die Furcht vor der zlkerwkrtenden JmnwraUrLt derselben an sein Herz. Er selbst hatteeben an dem herrschenden Typhus in einem Monat vier blä-hende und hoffnungsvolle Kinder verloren. Jetzt legte er denGrundstein zu einem noch wohlthätig wirkenden ehrwürdigenVerein, unter dem Namen: die Freunde in der Noth. Ihrerster Zweck war: verlassenen und verwilderten Kindern zur Erler-nung von nützlichen Gewerben behülflich zu seyn. Der Verein,der in dem 'Jahre iziz unendlich wohlthätig wirkte, dauert nochgegenwärtig sturer durch veränderte Zeiuimstände herbeigeführtenModificationen fort. Der Groß herzog unterstützt ihn großmü-thig, aber der beseelende Geist ist Johannes Falk, der auch vomGrotzhevzog '1815 zum Ritter des verjüngten Falkenordensernannr wurde Wenige verdienten diese Ehrenbezeigung mehr,als Johannes Falk.

Familiären hießen ehemals in Spanien und Portugal die-jenigen Bedienten der Inquisition, welche die Schlachtopsec dieses:geistlichen Gerichts in Verhaft nahmen. Sie zeichneten sich durcheine Medaille aus, welche, Philipp III., König von Spanien, fürsie eingeführt hatte. In jeder Stadt, wo ein Jnquisitionsgcrichtwar, gab es auch eine Anzahl Familiären; sie dienten der Inqui-sition zugleich als Kundschafter. In Spanien gab es ehemals über20,000 solcher Familiären, und unter ihnen, eben so wie in Por-tugal,. Letzte aus den ersten und angesehensten Familien.

Fä'rbekuüst, Färberei, ist die Kunst, allerlei Zeuchen,Gespinnsten oder Geweben allerhand bestimmte Farben zu geben»Sie bildet ein zünftiges Gewerk und theilt sich in Schwarz-,

Schön- und Seidensärberei. Der praetiskhe Gröer unterscheideteinfache Farben, wohin er roth, blau und gelb rechnet, u isammengefetzte. Die Kunst selbst beruht Haupt,Schlich .s) uufVorbereitung der zu färbenden Stosse, mdem rhnen der swmßarktg.Überzug, den sie im natürlichen Zustande Haben, und b rnähme des Farbestoffs hindert, genommen, und rhnen durchrnittel die gehörige Verwandtschaft gegeben ' auf der r PNg-n Bereitung der Farben; Z) «uf der Auswahl dauerhasrFarben, daher man echte und. unechte Farben unter,cheidet. BOperationen des FLrbens sind bei der Wolle: das Anst-d ndas Auskochen mit der Beize, das Aussürben oder bas EmNUchYtin die bestimmten Farben (Flotten genannt), "

tem reinen Flußwasser, und zuweilen noch das Schaue>Scheuen oder das Hinzusetzen eines gewissen Stoffs, durch v 11