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gen, Verbannungen und WermögenSconfiscationcn halten in all«"Gegenden des Reichs Statt, und wurden oft durch unmittelbarkönigliches Erkenntniß, verfügt. Die Preßfreiheit wurde aufgey"'den, und die «Zensur in ihrem ganzen ehemaligen Umfange w"°hergestellt. Alle Mönchsorden von beiden Geschlechtern erlang««^ihre vorige Verfassung und ihre Güter. Sogar die Inquisitwtrat in ihre alten Rechte ein. Die Geistlichkeit erhielt die au»gezeichnetsten Begünstigungen. Der Jcsuiterorden wurde wr«d«hergestellt. Es erwies sich in allen Acten der Regierung "despotischer, mit Heftigkeit durchgreifender, überall nach Um«drückung der Geistesfceiheit und dcS selbstständigen Lebens der 3 »dividucn strebender Charakter. Unzähliqemal wechselten die erste»Staatsbeamten ihre Rollen; aber immer blieb dieser Chor«"/«derselbe. Es erhuben sich Bewegungen tm Reiche; die Straßwaren überall unsicher; die Gewerbe lagen tief darnieder;Caffen des Staats befanden sich in der tiefsten Erschöpfung-, ^Colonien in Amerika beharrten in einer immer weiter greift"/'Empörung; selbst die auswärrigen Mächte ließen den Königan erinnern, was er der so herrlich bewährten Treue fernesteS und dem Geist der Zeit schuldig sey. Indessen dauerte die«.unglückliche Zustand von Spanien bis jetzt fort, und wenn auim Einzelnen mancher Rückschritt gemacht wurde, der di«Willigkeit bewies, frühere Fehlgriffe zu verbessern, so ist doch id>« radicale Heilung der herrschenden Übel noch wenig gesäft?AIm Jahr ihiü hat sich der König Ferdinand mir der zw«'^Tochter des Prinzen Regenten von Portugal, Maria 2 si^FranziSka, vermählt. (Vergl. Spanien.) .»L,
Ferdusi (Hassan Ben Sherifshah), der wichtigste-«p'üADichter der Perser, blühte um das Jahr Christi 1020. St'zu Thut gebore», woselbst seine Ältern als Ackersleute fts! §cDie alte Geschichte Pcrsiens reizte seine Wißbegierde, und ai»^sich mit ihr bekannt gemacht hatte, beschloß er, sie durchDichtkunst zu verherrlichen. Einige Beschwerden anzubr«"? ^wanderte er »ach GaSne, wo Sultan Mahmud seinen Hof-«, j»welch« Dichter und Gelehrte um sich versammelte. Er heden Garten des kaiserlichen Palastes, und fand in einerzwei Dichter des Kaisers, welche sich eben mit' Versemach«"dem Stegreif unterhielten. Ferdust näherte sich ihnen, und m» ^sich in ihre Unterhaltung. Ansari, einer jener Dichter hb«""' soals Lnriker), erstaunte, eine« Fremdling in BanernkleiderNgeistreich sich äußern zu boren, und setzte das Gespräch mit efort. Er erfuhr von ihm, in welcher Absicht er gekoinu»'"'ch-und erzählte den Borfall dem Kaiser, welcher dem Ferdusi»dem er ibn genauer aevrüft hatto, den ausdrücklichen Am'^rgab, dse, Tbaren der anen Perserkönige zu besingen, und >h>" jhejeden BrrS ein Goldstück verhieß. Ferdusi widmete einevon Jahren dieser Arbeit, und brachte ein großes historisch«»dicht von 60,000 Versen, Shabnameh (Buch der Könige)relt, zu Stande, welches die Geschickte Persicr.S vonbis auf Jczdejerd umfaßt, und ci'acnltich aus einer Reibe »bischer Epopöien besteht. Die Thaten des Helden Rusia",^.persischen Hercules, machen eine der schönsten Episoden darinFerdusi übergab sein Gedicht dem Sultan, welcher, """ ^ii>«leurvdcrn gegen ihn eingenommen, für jeden Vers ihm nur