Geistik
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«nd treu wiedergibt. Das natürlichste und also auch taS heft«Mittel hinzu bleibt wohl immer, daß man besonders in jünger»Jadren durch fleißiges Auswendiglernen und Wiederholen des Ge-lernten das Gedächtniß übe; denn jede Übung stärkt auch die ge-übte Kraft, und macht ste zu tun Verrichtungen geschickt, wozu sievon Natur bestimmt ist. Bergl. Mnemonik. v.
* Geistik. Mit diesem griechischen Worte bezeichnet mandenjenigen Theil der physischen Geographie, welcher die Kundevon den festen Landmaffen vorträgt. Es wird darin gehandeltvon den Ebenen, Bergen, Gebirgen, Landrücken, Bergketten,Klippen, Inseln, Landzungen, Landengen, Küsten, Vorgebirgen,Pässen u. s. w., und m>n unterscheidet folgende Abtheilungenderselben: i. nesologische oder I n selg e o gra p h i e , von denInseln und Halbinseln, deren Ausd.hnung, Lage und Entstehungdurch Feuer- oder Wafferwirkungen, Trennungen vom festen Lande,Korallenklippen; 2. oro logische oder Berggeographie, vonden Gebirgen auf dem Comment und dem Seegrund, Verschieden-heit derselben (Eis- und Schneeberge, Gletscher. Ferner: Vulcane,Alpen, HLhlengebirge,) Ausdehnung, Zusammenhang derselben,;Z. orykto lo g ische Gcoaraphre, welche die Gebirgsartennach ihrer Formation, Alter und B.standtheilen betrachtet;4. planologische Geographie, von den Ebenen und Flä-chen, Thälern, Abdachungen; 5. thet.ische Geographie, vondem Innern der Erdrinde, Spalten, Klüften, Bänken, Gängen,Lagerungen u. s. w. ück.
Geld, allgemeiner Werth- undVermögenSmesser,ist der Maßstab, nach welchem die Abstufungen desWerths der Güter und des Preises derselben vergli-chen werden. Nur Dinge vom allergeringsten Werthe kön-nen zum Geld gewählt werden, weil der Maßstab die al-lergeringsten Vermögenstheile zu messen und zu vergleichen imStande seyn muß, durch die Vervielfältigung (Multiplikation)dieses geringsten Werths aber muß derselbe fähig werden, jeden,auch den größtmöglichen Werth auszudrücken und zu bezeichnen.Zum Geld können eben sowohl unkörverliche Gegenstände, blo-ße Begriffe, als körperliche Gegenstände» sinnliche Dinge, ge-wählt werden, im erster» Falle heißt der Werthmeffer Jdealrvmd, im ictztern Real-Geld. In allen Ländern, wo ein allge-meiner Werthmeffer eingeführt ist, kann nur ein einziger Gegen-> stand den Dienst der Werthmeffung verrichten, es kann daherüberall auch nur eine einzige Gattung von Geld Statt finden;denn sollten mehrere verschiedenartige Gegenstände neben einanderals Maßstäbe des Werths gebraucht werden können, so wäreEchaus nothwendig, daß das gegenseitige Verhältniß ihrer Wer-the stets unwandelbar und unoerrückt bliebe, eine Bedingung, de-"n Daseyn nicht wohl denkbar ist. Wo also Jdealgeld im Ge-brauch ist, kann nicht zugleich Realgeld Statt finden, und umgo-kr-,rt kann nirgends ein bloßer Begriff zum Berw.ögenßmeffersttnen, »0 mittelst sinnlicher Gegenstände die Werthe gemessen«ud gegen einander yerzlichen werden. Eben so kann da, wo ein.stimmter sinnlicher Gegenstand als Realgeld gebraucht wird,iugleich ein anderer sinnlicher Gegenstand neben jenem denkirnst des Wcrthmcssers verrichten. Zwar hat man häufig d«,