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Gonzag»
Gonzaga. Bei dem Werfall der kaiserlichen Macht in Jtalk»im Uten Jahrhunderte bemächtigten sich in Mantua did ersten 8»Milieu der Regierung, unter denen die Häuser Bonacvlst und Pchserini lange die mächtigsten waren, als sich da« Hau« KenMüber alle hinaufschwang. Dem Schwanken seine« Vaterlandes zwi-schen mehrern mächtige» Familien machte endlich (16. Aug. iWLodovico Gonzaga ein Ende, indem er sich Mantua'« mit ei-nem Heer von 8«o Fußgängern und 500 Reitern bemächtigte, dildamalige Oberhaupt der Stadt, Pafferini de Bonacossa, ermordet«und alle Anhänger seiner Gegenpärtei vertrieb. Er brachte die urungene Herrschaft auf seine Nachkommen, unter denen JohamFranz von Gonzaga 1432 die Stadt mit ihrem Gebiet uatndem Titel eine« Marquisats (Markgrafschaft) vom Kaiser Eigii-mund zu Lehn bekam. Gleich darauf bildete sich das Haus Gon-zaga tmrch die drei Söhne seines Nachfolgers Ludwtgs III-Friedrich, Johann und Rudolph, in drei Linie». B«>Friedrich stammten die Markgrafen von Mantua ab, die 1550 un-ter Friedrich H. von Carl V. zu Herzogen erhoben wurden, un!bis 1627 fordauerten; von Johann Franz-stammten die Herzogtvon Castiglian» und Solferino, deren Fürstenthümer der KaUi6ya einzog. Eine neue Linie des Hauses Gonzaga bildete sich,alsF erdina n d, Bruder Friedrichs II., Guastalla zu seinem Antbnlbekam; diese Linie erlosch 1746. Berühmte Krieger und Cardini!«,eine Reihe von Regenten, welche die- Künste beschützten, ging»au« dieser Familie hervor, die Deutschland zwei Kaiserinnen u«tPolen eine Königin gab, und von welcher jetzt nur noch zwei Li-Ikömmlinge au« einer Seitenlinie (Vescovati) zu Mantua im Pri-vatstand leben. Die merkwürdigsten Glieder dieser Familie sind-Ludwig Gonzaga, der Erste, der unter dem Titel eines C->-pitano die Herrschaft von Mantua führte. Er starb izbo iayzsten Jahre, und hinterließ drei Söhne, Filippino, einen a«'-gezeichneten Helden, durch welchen sein Vater eigentlich zur Herr-schaft gelangte. Er starb 1353 ohne Erben, und sein zweiter Lin-der Guido oder Guy würde iz6o der zweite Capiian» von Mai-tua, der jüngste aber, Petrino oder Feltrino, Stamnivat«der Grafen von Novellara, welche Linie mit Camillo Gonzagaexlosch. Güido hatte zwei Söhne, Ug 0 lin 0 und Ludwig.diesem letzter» stammt Franz Gonzaga, der dritte Capitalvon Mantua und ein wackerer Kriegsheld. Gleich berühmt dur» »seine KriegSthaten wurde sein Sohn Johann Franz, der feint»Vater 1407 al« Capitano folgte, und von dem Kaiser Sigism»iim den er sich sehr verdient gemacht, 1433 zum Markgraf«'von Mantua ernannt ward, in welcher Würde ihm drei s«»"Nachkommen folgten, zunächst sein ältester Sohn Ludwig 1 "'genannt der Türke (geboren 1414, gest. 1478), welcher den Datanoch an Kciegsruhm übertraf, sodann sein Enkel Friedrich>>(gest. 1484) und dessen SohnFranzII. (gest. 1519). Friedri
ein Sohn von Franz II.', wurde von Carl V.'am yzsten Mäh
igzo durch eine Urkunde zum Herzog von Mantua erhobenmit der Markgrafschaft Montferrat belehnt. Diese Würde emauf seine Nachkommen fort. Der nächste Herzog nach seinem1540 war sein Sohn Franz III-, welchem, da er 1550 ohne Na«'kommen starb, sein zweiter Bruder Wilhelm folgte, (geb- IN'.reff, ISA?). Ihm folgt« sein Sohn Vincent I., der in den