Magnesia
mcn Zustände dieser Art und alle- Verwandte, gehört in.da- Ge-biet der eigentlichen Magie, denn alle jene Erscheinungen gründe»sich auf die Gctetze der in der geistigen Region herrschenden Lie-eoder Abneigung, sind Wirkungen einer geistigen Liebe (AbneigungVerwandtschaft) oder eines geistigen Hasses. In das Gebiet d«natürlichen Magie gehörten dann solche Erscheinungen der organi-schen und anorganischen Natur, welche sich auf da» Hesitz ein«körperlichen Verwandtschaft (Liebe oder Abneigung) gründen, wiiz. B. das Mittönen der angespannten Saiten, wenn außer ihn«und in ihrer Nähe der gleichlautende oder verwandte Lon ange-schlagen wird. Natürliche Magie also ist es, wenn in einem le-benden menschlichen oder thierischen Körper, durch den Gebrauchgewisser natürlichen Mittel, z. B. aus dem Pflanzenreich, irgendeine sinnli-de Begierde u. f. erregt wird, oder ein bestimmter Zu,stand des Nervensystems. Natürliche Magie ist es ferner, wen»die Jnfection eines Thieres (z. B. eines Hundes, der Taube»,Bienen) durch die Ausdünstung und den Schweiß eines Menschen,Zuneigung zu dem Letzteren erregt, ein magische« Geheimniß, da«sich selbst öfters unter zwei verschiedenen Mensch-n erprobt hat,wie die plötzlich entstandene Leidenschaft jenes fran Lssshen König«zu einer Prinzessin, welche auf solche Weise errege worden, be-weist. (M. sehe Kluge über thierischen Magnetismus). In da«Gebiet jener natürlichen Magie gehörten ferner Erscheinungen wiejene bekannte, wo ein Aal durch Berührung eines Magnet« odergroßen Stücks Eisen zum großen Theil seiner Muskclstärke be-raubt wird, wo ein Gewächs besser und üppiger gedeiht, wenn esin der Nähe einer bestimmten Art von Pflanze steht, wo sich Ner-venznfLlle »on einem Menschen auf einen andern, oder auf ein be-rührtes zartes Thier fortpflanzen, und so sich lindern, oder woumgekehrt heftige Nervenzufälle durch die selbst unbemerkte Annä-herung eines widerlichen Thiere«, z. B. einer Katze, erregt wer-den; Furcht und Zittern selbst in ganz unerfahrnc», erst kürzlichaus Europa z. B. nach Afrika gebrachten Thieren, bei dem Brülleneines Löwen, und eine Menge Erscheinungen, die sich auf natür-liche Sympathien und Antipathien gründen. Eine natürliche Ma-gie dieser Art würde aus Naturkunde und selbst Heilkunde undPhysiologie vieles Interessante und manches minder Anerkannteumfassen, bei denen der Name Magie (den man in gewisser Hin-sicht Liebeskunde, Verwandtschaftslehre höherer Art übersetzenkönnte) nicht so ganz am unrechten Orte seyn würde. Auch überdiesen Gegenstand geben Windischmans eben erscheinendes Werkund selbst das des ss)e Hss'n, so wie die unter dem Artikel Sym-pathie anzuführenden Schriften, weitere Belehrung.
Magnesia. Man versteht darunter am gewöhnlichsten eineeigene Erde, die weiß, leicht, für sich unschmelzbar, geschmacklos,unauflöslich im Wasser ist, sich aber in Säuren klar auflöst undeinen Bestandtheil der Bitterwässer (des Bittersalzes ausmacht.Sie bekommt auch den Namen: Talk erde, BittersalzecdeDittererde, und ist als sauerdämpfcndeS Mittel im Arzneig«'brauch s und man bezieht sie aus England nnd Böhmen in vorzüg-licher Güte (Edinburger Magnesia). Sie wird durch GnpS undSand häufig verfälscht. LIa§ne»i» vilriaiorirm, besser Man ga-lt es«, tst schwarzes Brgunsteiaerz, das OtP> riueS Halbmetalles.
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