Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
Seite
1006
JPEG-Download
 

r oo6 Martyn (Thomas) März - oder Maifeld

ten Literatur. Manche Aufsätze von ihm befinden sich in de»„'ssnaiwacrion ok rüe lto/al Looierv"; auch übersetzte er verschie-dene ausländische medicinische Schriften in seine MutterspracheSein eben so berühmter ältester Sohn war

Martyn (Thomas), geboren 1735. Seine frühere Erzie-hung erhielt er zu Chclsea, ward darauf in das sogenannte Eina-nuel - Collegium zu Cambridge als Schüler aufgenommen, er-langte auf dem Gymnasium zu Sidney den Grab eines Baccalau-rcus der Künste, und folgte endlich seinem Vater als Professor'der Botanik zu Cambridge, in welchem Amte er eben so vieleThätigkeit als Talente zeigte. Seine Vorlesungen hielt er übri-gens nicht in lateinischer, sondern in englischer Sprache. Er er-langte nach und nach mehrere akademische Grade, und wurde 176zzum Auwald der Universität ernannt. 17Ü6 übersetzte er in Ver-bindung mit seinem Collegen Lettive eine Beschreibung der hercu-lanischen Alterthümer. 1772 erhielt er die Pfarrstelle von Lug-gershall in Buckinghamshire, welche er nebst der zu Little Mar-low mehrere Jahre verwaltete. Während dieser Zeit wohnte erzu Triplow bei Cambridge, wo er sich mit der Erziehung vonvier oder fünf reichen jungen Leuten, unter denen sich auch derjetzige At niral Warren befand, beschäftigte. Mit einem diestrjungen Männer, Hartopp, durchrcis'te er Frankreich, die Schweizund Italien. Räch seiner Rückkehr erhielt er von der Gesellschaftzur Beförderung der Schissbaukunst das Ehrenamt eines Secre-tä"s, und übernahm, von Buchhändlern aufgelodert, die Vermeh,rung und Verbesserung des mlllerschen Gartcnlericons, welchesvon ihm bearbeitet 1802 — 1307 .in 4 Foliobänden herauskam.Außer diesem bemerken wir von seinen zahlreichen Schriften, dietheils in Übersetzungen, theils in eigenen Werken bestehen: klan-tae EantassriAienses, or a EataloAirs okwilicli Aiovrin tsse ok 6snik>iiäAe, Z. 176Z. — üripstisss Lonnois'

reur, 2 Vol. 12. 1766. — ssssie Eenrleinsns 6uisse in bislour tssronAÜ Itaiice, g. 1737. — A l'our tiironAÜ Italv, 8'1791. — sstis lüsnAnaAe ok ilotanz-, üeiiiA s Oictionar)- 01»sie 1'einis inacls nse ot in that Lcienco, Z. 1798, ZÜ essirionaZc>7.— I'ioia Itusrica, 4 Voi. Z., 1792 — » 794 - Und mehre»andere.

Maryland, eine Provinz der vereinigten Staaten vonNordamerika (s. d. Art.). Sie besteht aus zwei Halbinseln, dievon dem Flusse Pstowmak von der Chesapeakbay und vom atlan-tischen Meere eingeschlossen werden; ihr Flächeninhalt betragtohne die Chesapeakbay 471 mit ihr 517 Quadratmeilen, die Zahlihrer Einwohner 319,718, worunter 103,036 Neger- Sklaven seynsollen. Sie ist fruchtbar an Getraide, Hanf, Flachs, Obst, unsvornehmlich an Tabak, wovon jährlich gegen 10,000 Tonnen nachallen Staaten Europa's ausgeführt werden. Die holländlschenSeeleute pflegen den maryländischen Tabak zu kauen, und habenihn sehr im Gebrauch. Die Hauptstadt ist Annaxolis; wichtig»sind Baltimore uud Washington. .

März- oder Malfeld. Der Oamxu, Närnus war eingroßes schönes Wiesen - und Ackerfeld im alten Äom an derder, in der Nähe des heutigen Pente Molle. Es wurde, nachVertreibung des letzten Königs, dessen Eigenthum es war, sMars geheiligt. Zugleich diente es der römischen Jugend zu rr

ü"

sei

mi

Al

du

ni,

5tl

im

dei

de!

E>

da

LI

R

iö

üb

C

M!

IN

d-

S

T

be

3

i«

3 -

er

ft

le

st>

er

A

y-

k,

hl

u

S>

w

ei

! S>

! i«

- f-

' Si

«I

4

bl

k