Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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1032
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rozr Mena Mendoza !

bemerkt man in Giotto's Werken nach Fiorillo mehr Zartheit dnFarbenmischung und Reichthum der Erfindung. In der groß!»CapeUe cicAii in der Kirche 8. ü-Iaiia Novells zu Flo-

renz, und im 8->nro zu Pisa mahlte er große Faqad«»,

ohne zur Abtheilung in Fächer, wie vorher geschah, seine Zufluchtnehmen zu müssen. Don seinen Verdiensten in der Miniaturmah-lerer zeigt eine mit Figuren gezierte Handschrift des Birgil in duambrosianischen Bibliothek. Eine Eigenheit seiner Bilder ist di!Nebencinanderstellung von Figuren verschiedener Proportion a»!derselben Fläche. Filippo Memmi war sein Schüler und An-verwandter.

Mena (Juan de), ein veralteter und schwülstiger spanisch«Dichter, hat unter allen frühern castilianischen Dicht«»die größte Berühmtheit, erhalten. Er war um das Jahr 1411 i»Cordooa von ehrbaren Altern geboren, und studirte in Cordovo,Salamanca und Rom; doch blieb er den Formen der alten castili-anischen Poesie treu. Nach seiner Rückkehr ins Vaterland würd«er durch Don Alvaro de Luna, seinen Gönner, dem Könige Jo-hann ll. vorgestellt, der ihn zu seinem Historiographen ernannt«.Man hat von ihm mehrere Gedichte. Das längste ist das allego-risch - historisch - didaktische Gedicht lH>)'riiirho, bekannter un-ter dem Namen b.as 1 ><?riei-c-r», weil es zc>c> Stanzen in alt«»dactylischen Berscn enthält. Sein Gegenstand, die Wandelbarkcildes Geschicks, ist in einer sehr steifen, gedehnten und verworrenenAllegorie behandelt. Die Lobpreisung seiner Nation und des Kö-nigs, welche ihn zu einigen gelungenen lyrischen und erzählend««Stellen befeuert hat, ha^en jenem Werke ein Nationalintereffe g«-geben, welches sich unter den spanischen Literatoren fortgepflanzthat. Ein gewisser Ferdinand Nuiiez hat einen Commentar daj»geschrieben, der noch abgeschmackter ist. Ein andres Gedicht ißseine Lalainicieos, welches er selbst durch Tractat über Elend undRuhm erklärt, das aber unter dem Titel ch.» llc>ic>i>»cion heraus-gekommen ist, und eine seichte Lobrede zur poetischen Krönung d«iMarquis »on Santillana, eines seiner Gönner, enthält. Der Dich- -ter hat selbst einen Commentar dazu geschrieben, der ein Meister-stück von pedantischer Weitläuftigkeit ist. Seine übrigen Gedicht«find Lieder der Liebe im gelehrten Style jener Zeit. Mehr Wertshat sein 1 b rlctrxio rl« Vil'ios ^ Vrrliläes, den er unvollendet At-lassen. Mehrere haben ihn nach seinem Tode fortgesetzt, sind ab»damit verunglückt. Zuletzt fiel er dem Ritter Jerönymo de Olivo-rez unter die Feder, welcher darin in Prosa und in Versen »erst-chert, daß Juan de Mena einen Augenblick das Fegefeuer verla-sen habe und ihm erschienen sey, um ihn zur Vollendung des Wort«aufzukodern und zu begeistern. Mena starb 1456 in Tordelaguua-

Mendoza (Don Diego Hurtado de), nach Juan Bosco"Almogaver, und Garcilaso de la Vega, der Zeit nach der drit«unter den spanischen Classikern, zugleich berühmt als Staatsmao"und Feldherr in dem glänzenden Zeitalter Karls V-, aus dem auten Hause Mendoza, das mehrere ausgezeichnete Gelehrte ro«Staatsmänner zählt, war geboren zu Granada im I. 15081504, und starb zu Valladolid 1575. Als Dichter und Gesch»?^schreiber half er den Ruhm der castilianischen Literaturim Fache der Romane gab er dem Nationalgeschmack eine entschondrnde Richtung; aber als Geschichtschreiber gewann er keinen «in-

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