ia»!s r
leitj
nß,
>eM
dü
di-!
Igi'
aui^
d«!
u»i
:ib
so»-
ab>
Ni.
eit-
d«>
!ttl
das!
>bi-
ech
er>
B
ft»
st«
hm
>ca
»S
>t<
ls»
k»
lt,
iß
de
!II
a,
i-
c>
, Militärwissenschaften 10^7
dieses selbst ihren Gebrauch sichert, indem es die Wirkung der feind-lichen Waffen schwächt. Hiernach ist. also die Militärwissen-schaft die kehre von dem vorrhcilhaftestcn Gebrauche der verschie-denen Waffen auf den verschiedenen Terrainarten, um den jedes-maligen Zweck einer kriegerischen Unternehmung und den des Krie-ges überhaupt zu erreichen. Sie enthalten demnach drei Haupt-lehren. -ä. Die kehre von der Kenntniß aller jetzt üblichen Waf-fen, überhaupt aller Streitkräfte eines HeercS, und der Mittel zuihrer Erhaltung und Ergänzung. I>. Die kehre von der Kennt-niß aller Kriegsvorfälle und der jedesmaligen Anordnung der Waf-fe». 6. Die Lehre von der richtigen Leitung aller undjeder KriegS-vorfälle zur Erreichung des bestimmten Zweckes. Die erste Haupt-lehre begreift daher zwei Haupttheile, jeden mit ziver Unterabtbei»lungcn. k. Die Waffenlehre, zu welcher e.) die Geschütz-wissenschaft oder Artillerie gehört. Sie beschreibt die Ver-fertigung deS Schicßpulvers, die verschiedenen großen oder grobenPulvergeschütze und deren Verfertigung, die verschiedenen Körper,die aus ihnen geschossen oder geworfen werden, und den Gebrauchderselben, d) Die besondere Kenntniß der übrigen Waf-fen, z.B. der verschiedenen Arten der Schießgewehre, unddie verschiedenen Seitengewehre (Degen und Säbel). II. DieHeerversorgung/ Sie zerfällt ») in die Kenntniß allerArmeebedürfnisse. Diese werden bestimmt nach den ord-nungsmäßigen Bestandtheilen eines Heeres, und nach der Naturder kriegerische» Unternehmung, sowohl in ökonomischer als mili-tärischer Hinsicht, und d) in die Lehre von den Anordnun-gen zur Erhaltung und zum Ersähe dieser Bedürf-nisse. Jene Anordnungen bestimmen theils die nöthigen Bedürf-nisse des Heeres selbst, theils aber auch die Natur der Verhält-nisse, in welche der Krieg sowohl die Streitmassen selbst, als auchdie Quellen zur Erhaltung ihrer Wirksamkeit versetzt; und zwarm öconomischer und in militärischer Hinsicht. Die z weite Haupt-uhre, oder die Lehre von der Kenntniß der Kriegsvorfälle, undder in jedem Fall vortheilhaften Anordnung der Waffen oder derTruppen, heißt: Tactik. Sie zerfällt I. in die Lehre von derAnordnung der Truppen an und für sich betrachtet, wäh-rend des RuhenS, Bewegcns und Fechtens, wobei jedoch auf wei-ter nichts als auf ihre eigne Sicherheit, ohne Bezug auf das Ter-rain, Rücksicht genommen wird, und auf den unmittelbar vortheil-hastcsten Gebrauch der gewöhnlichen Waffen. Diese Lehre nenntrnan die reine Tactik. An diese schließt sich an: di- Forti-«ication oder B cfestigungskunst, d. i. die BeschreibungUnd der Inbegriff der Regeln von der nutzbarsten Anwendung al-ter derjenigen Arbeiten, die zur Sichcrstellung eines postirten EorpS«rfoderlich sind. Zwar ist sie nur der Zweig eines Theils dcvKriegskunst, und gehört eigentlich zu der Lehre von der sichernStellung eines Corps in Rücksicht des Terrains; da sie aber schonan sich einen großen Umfang bat. so ist es vortheilkafter sie gleichNach der reinen Tactik als eine besondere Wissenschaft folgen?u lassen, indem sie hier einen schicklichen Übergang zur ersten ^ehr««er Kriegskunst von der Sicherstellunq eines ruhenden Corpö. macht.Bre Befestigungskunst zerfällt, je nachdem die zur größern ^rcher-hert der Truppen errichteten Werke nur auf eine kurze Dauer, oderauf »innrer bestimmt sind, , in zwH Haupttheile: ») rn d>« Feld-