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Moor Moore
Montgolfier auf einen dort zum Wäschetrocknen gebräuchlich»Korb gelegt hatte, und welcher durch die von der Hitze verdünnt«Luft bis an die Decke des Zimmers gehoben wurde. Noch andrr«behaupten, daß Betrachtungen über das Aufsteigen des Rauchs mi,der Wolken ihn dahin geführt haben. Wie dem nun sey, er macht«1782 seine ersten Versuche mit Bällen von grauem Papier, welch«ihn nach und nach zur völligen Entdeckung des unter dem Rain»Montgolfiere bekannten Luftschiffs führten (s. d. Art. Aer«>stat). Sein 178Z in Paris mit der ersten großen Montgotskr«glücklich angestelltes Experiment verschaffte ihm den Einlri!«in die Akademie der Wissenschaften, eine Pension von 2000 Live«!und den St. Michaelsorden, und überall ertönte der Name Mautgolsier. Er starb 1799. Sein Bruder, Joseph Montgolfier,geb. zu Annonay 1740, der ihm in dieser Entdeckung thätig a»die Hand gegangen, war ebenfalls ein guter Mechaniker, und h«tsich auch durch mehrere eigne Erfindungen, worunter besonders d>«der Wasserschraube (belier Iiz-tliaulique), welche das Waffe«bis auf 60 Fuß hebt, und mehrerer Mittel zur Berkommnung ditPapiers berühmt gemacht. Man hat drei Schriften von ihm, üb«die aerostatische Maschine und die Luftreifen. Er zeichnete sichdurch seine, keine Gefahr achtend« Menschenliebe, Kaltblütigkeilund Lcibesstärke, wie durch seine geistigen Vorzüge aus, begab sich,als die Revolutionsstürme sein Gewerbe störten, noch Paris, wartete friedlich die Wiederkehr der Ordnung ab, und fand in Parisdie gebührende Belohnung seiner Verdienste, indem man ihn bei»Bureau der Künste und Manufacturen, ferner als Administratoram Kunst- und Gewerbsconservatorium anstellte, und züm Wglied des Instituts und der Ehrenlegion ernannte^ Er ist löl»in Balaruc gestorben.
Moor, Mohr. Das Moor nennt man 'sumpfiges morastiges Land mit einem schwarzen Boden, in welchem gewöhnlichTorf gegraben wird, Hochmoor, wenn es hoch liegt und MHeide oder Strauchwerk trägt, im Gegensatz von niedrigem °d"Leegmoor.
Möore (John), englischer Arzt und Schriftsteller, vorzügmdurch seine interessanten Reisebeschreibungen bekannt,«?
1730, in Sterling gebore»; studirte in Glasgow; ging 1747
Chirurgus zur Armee des Herzogs von Cumbcrland, in Flandern!hielt sich nach dem Frieden eine Weile in London, und dann MJahre in Parks auf, wo er in Hospitälern und als Hausarzt de>englischen Gesandten Albemarle seine Kenntnisse sehr bereichert^In sein Vaterland zurückgekehrt, erhielt er 177z die Doctorwür«von der Universität zu Glasgow. Hierauf machte er in sei»A/losten Jahre als Führer des jungen Herzogs von Hamilton, neo?seinem Sohne, eine fünfjährige Reise durch Frankreich, die Schwell'Italien und Deutschland, deren interessante Beschreibung sei»"literariichen Ruf begründet hat. Es sind -> Vierv ob Locrcss-lnll lVlanners in krancs,- Sve-irrei-Innst er 6erin-rn)-,
Voll. II. 1779. Z.; deutsch, Leipz. 2 Bde. 1779. 8.) undAVr-'svk Loaiotv er Mnnners in lralzr (Oonä. Voll, II, 17808-! be««WLeipzig 1781 2 Bde. 8.) Man hat, auch einige geschätzte Romanvon ihm: Zlelnco; Voriouo Vievvs ob Iluinan lssaciu'S («-»» '1789. 2 Voll. 8- deutsch 1791) u. a. Von seinen mebicimM,Kenntnissen zeugen Lssoäiciä SeoraLes; (Lond, issLü. Volt. ""
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