sin,Ir-is
uei
hr»
dir
sei
Ser
ei«
!ai-
chtr
ktt-
im
»ir
iti
So-
km
"s-
inr
ine
ß-s
>ek>
inz
r--
chL
>m
a»
drk
cre
re-
iß
ies ^
>«t
la-
iile
5 <
iz>
ick
>S- ^l-s
M !>s-
>d-
>ei
>l>
pl
!«-
-s
.'II
in
as !
Mosiriök
ro6z
Dorf Borodkno *), vor dem linken Kalugaufer liegend, weg, undgriff den russischen rechten Flügel an. Den Angriff gegen das Cen-trum leitete der Marschall Ney von sieben Uhr an. Eine Batterievon 60 Canonen ging an der Spitze seiner Solennen. ^ So wardenn der Kampf allgemein und tausend Feuerschlünde sprühten Todund Berderben gegen einander, dort sich zu behaupten, hier diefurchtbaren Schanzen zu erobern. Die Schanzen wurden zwarnach den blutigsten Angriffen endlich hier und da, im Centrumbesonders, von den Sachsen und Wirtembergern, zum Theil vonKavallerie genommen» aber die Russen machten eben so schreck-liche Anstrengungen, ihre Verlornen Redouten wiederzunkhmen,und so verlängerte sich der Kampf mit erneuerter Wuth, immervon neuem aller Orten anhebend, bis spät in die Nacht, und mitso wenig Verlust an Terrain für die Russen, daß sie die Schlachtfür einen Sieg ausgaben, daß jeder Gemeine fünf Rubel zum Ge-schenk, und Kutusow den Feldmarschallsstad bekam. Inzwischenist dies nach allem, was wir wissen (durch die Berichte aller da-maligen Alliirten Frankreichs, die Schlachtplane La Beaume-s, den,Tags darauf erfolgten Rückzug Kutusows und die erfolgte Ein-nahme des brennenden Moskau s, für dessen Rettung geschlagenward) allerdings nur des russischen Volkes wegen geschehen. Wennauch Poniatowsky nicht den linken russischen Flügel umging, sowar doch der Zusammenhang dieses mit dem rechten aufgehoben,und dq Napoleons junge und alte Garde noch keine Flinte losge-schossen hatte, so mußte, blieben die Russen stehen, nothwendigdie Schlacht am nächsten Lage für fie zur Niederlage werden, undmit der Gefangenschaft des von der Hauptstraße abgeschnittenenFlügels endigen. Dies waren wohl die Beweggründe Kutusows,das Glück nicht «och einmal herauszufodern. Die Schlacht wareins der blutigsten gewesen. Die Russen gaben erst 18,000, späterrZ.ooo Mann als ihren Verlust an Todten und Verwundeten an.Kleiner war der französische gewiß nicht. Die Wuth, die Nähe,>n der beide Theile mit einander kämpften, war zu groß. Batte-rien wurden Wechselsweise in einer und derselben Stunde genom-men, und Russen schössen Ladungen ab, welche erst die Franzoseneingefüllt hatten. 8 — yooo Pferde deckten das Schlachtfeld. Meh-rere Feldherrn waren verwundet, getödtet. Montbrun, Caulain-e°urt fielen an der Spitze der französischen Eürassiere; Bagrationr°» den Russen ward tödtlich verwundet und starb bald darauf;«er Graf Woronzow, Tutschkow, Gortschakow waren alle ver-wundet. Der König von Neapel wäre beinahe gefangen worden.Der Vicekönig von Italien kam den ganzen Tag nicht vom Pferde,und war ununterbrochen im Bereich des russischen Feuers, um dreKolonnen anzufeuern und die Generale zu beobachten. -Viele vonsturen Begleitern sielen ihm zur Seite. Nie vielleicht sind nachher
*) Das Treff«, bet Borodlno am zten Sept. hatte auf dieses Dorf kei-nen Bezug, weil dle Redoute, der e« galt, azoo Meines davon aufder alten moskauer Straße lag, und dtese decken sollt«. Darum nunvt« Russen die Schlacht von diesem Dorfe so benannten — sie kennenkeine Schlacht von der Moskwa tn ihren Berichten, sondern nur vonBorodino — ist nicht klar, besonder« da dies Dorf ein nicht r«behauptend«, Dorppsten war, der im ersten Anrennen genommenwurde.