Moskiten Müller (I. A.)
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wieder Sachsen, Polen, Wirtemberger, Franzosen, Kroate»,Italiener, so eines Sinnes gewesen, als in dieser Schlacht, Mdurck dem damaligen Schicksal Europa's der Stempel aufgedrücktworden wäre, wenn die Russen minder tapfer gewesen wären, wemsie das Schicksal des Tages von Austerlitz gehabt hätten, worausNapoleon ,0 sehr gerechnet haben mochte!
Moskiten, Mosquitos, eine Art Mücken, deren Stichsehr ew.psind'ich ist, und eine starke Entzündung verursacht. °"""findet sie besonders in heißen Ländern.
Most, Traubensaft, der durch Währung Wein liefert;unterscheidet man in Weinländcrn diesen ungegohrnen, süßen Meßvom einjährigen noch trüben Weine oder sauern Moste. Der fri-sche Most enthält viel Zucker und Gallerte, letztere macht ihn zurWährung sehr geneigt; daher denn Most nicht gut anders, allnachdem diese Gallerte sich ass weißer Satz abgesondert hat, i»wohl verschlossenen Gefäßen aufbewahrt werden kann. So vorbe-reitet kommt er bisweilen aus Weinländern als Handelswaare vor,öfter jedoch schon syrupsdick eingedampft aus südlichen Weingegen-den, in denen er einen großen Gehalt an Zucker hat.
Motiv, Beweggrund, Triebfeder einer Handlung (dahermo-ckivircn, Beweggründe, Ursachen angeben). Diese» Ausdruck ge-braucht man insbesondere von Kunstwerken, deren Darstellung suc-cessiv ist, und bezeichnet damit die innere Vorbereitung eines Mo-mentes der Darstellung durch einen vorhergehenden, oder einen beider Darstellung gewählten und in dieselbe verwebten Umstand durchwelchen eine bedeutende Veränderung ober eine hervortretende Äu-ßerung und Wirkung des Ganzen begründetund gerechtfertigt wird.Die Motiyirung eines Gegenstandes ist der vagen Willkür entge-gengesetzt, welche nichts Zusammenhängendes und nothwendig Or-ganisirtes liefert, dahingegen in einem wahren Kunstwerke jede!einzelne Moment der Darstellung durch das Ganze und seine we-sintlichen Theile bestimmt ist (s. auch d. Art. Anordnung).
Motto (a. d. Jtas), ein witziger Spruch, Denkspruch, heißtbei uns besonders eine ausgewählte Stelle eines fremden Schrift-stellers, welche man zur Andeutung und Ankündigung des Inhaltoder der Tendenz irgend einer prosaischen oder poetischen Schrift d«i>Ganzen vorletzt. Oft huldigt man aber damit nur der Mode, umdas Motto steht in keiner oder sehr entfernter Beziehung mit dei»Innern.
Moxa heißt dse graue Wolle, welche an den untern Thei-len des Beifußes (Arreinisia vulKnris) wächst, und aus Jiidic»getocknet in den Handel kommt. Im Morgenlande gebraucht wo»sie als Heilmittel wider Gisst und Podagra, indem man sie durchSpeichel auf der Haut befestigt und anzündet, wodurch eine Eite-rung entsteht, welche die Schärfe abführen soll. ,
Müller (Adam, mit dem ganzen Namen Johann Ada"Mder sogenannte Prophet, ist in Meckesheim im Großherzogthu^Bader, von Landleuren geboren, und der reformirten Glaubenspartei zugethan. Er wutde von seinen Ältern christlich und go>-tesfürchlig erzogen, und mußte nebst seinen Geschwistern in Winterabeiiden und des Sonntags aus der Bibel vorlesen, so daßin derselben in seinem dreizehnten Jahre schon sehr gut denm"?^war. In seinem neunzehnten Jahre rief ihn, als er auf vFelde war, ein Böse eiligst nach Hause, weil sein Vater,
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