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kamen ihm zwei große Schlachten im Geiste vor, die eine beiWrüffel, die andere, noch blutiger, zwischen Elsaß und Lothringen;da aber diese Prophezeiung igig nicht bestätigt worden ist, s«wendet er sie auf einen neuen Krieg an, nach welchem Frankreichin vier Theile getheilt werden soll. Wir übergehen andere Pro.phezeihungen, z. B. über Bonaparte, und fügen nur hinzu, daßdie Bereinigung der Religionen, welche nach der Theilung Frank-reichs mit dem tausendjährigen Frieden eintreten soll, und die Er-bauung einer Bundesstadt durch die Verbindung der vier Monar-chen, die sich, wie es in der Offenbarung Johannes von den vierEngeln heißt, nimmermehr vorfinden würden, einer seiner immerwiederkehrenden und festgehaltenen Gedanken ist. Müller, der ge-genwärtig (igi?) irn 47sten Jahre ist, hat neulich, durch eine neueErscheinung getrieben, seine Heimath von Neuem verlassen, undist (Novemb. 1816) nach Berlin gewandert, wo er dem Könige vonPreußen mchreres prophezeit haben soll. Er war im Januar die-ses Jahres daselbst. Die Meinungen über diesen räthselhastenMenschen sind sehr getheilt; auf jeden Fall darf man ihm einigeDorherjagungsgabc nicht geradezu absprechen. Zur genauern Kennt-niß dieses merkwürdigen Menschen empfehlen wir unsern Lesern diein Frankfurt bei Wilmans erschienene Geschichte, Erscheinun-gen und P roph ezeihu n ge n dcsJohann AdamMüller,aus seinem eigenen Munde aufgesetzt, nebst allen dazu gehörigenOriginalbriefen in Abschriften, und der Widerlegung von 37 Un-richtigkeiten der Schrift: I. A. Müller, der neue Prophet rc.,mit getreuem Bildnisse des Mannes, einer getreuen Nachahmungseiner Handschrift, der Abbildung seines Wohnhauses nebst derUmgegend, und dem von ihm selbst entworfenen Plane der nochzu erbauenden Bundesstadt Neu-Jerusalem und der Burg Iion,geschrieben von einem Gelehrten, der seit mehreren Jahren Freundund Beobachter Müllers ist.
Müller (Adam), vorzüglich durch seine Vorlesun-gen und Schriften über Gegenstände der Staatskunstbekannt, ist geboren den zostcn'Juny 1779 zu Berlin, erzogen,wissenschaftlich vorgebildet und für das Studium der Theologiebestimmt, von seinem mütterlichen Großvater, dem als Orientalistenund Übersetzer des Hiob und Josias bekannten Prediger Cube zuBerlin, dann des Philologen Wetzet (durch sein antiquarisches ke>xicon und mehrere Ausgaben des Cicero bekannt), hierauf Gedickes,Spoldings und Heindorfs Schüler. Durch die Leidenschaft für dasStudium der damals herrschenden Philosophie von den positiven Wis-senschaften abgeleitet, führte ihn in seinem igten Jahre die Freund-schaft von Friedrich Gentz zu dem besseren Interesse an den gro-ßen politischen Begebenheiten der Zeit zurück. Ss betrat er t"seinem lyten Jahre seine dreijährige akademische Laufbahn in Gvt-tingen. In dem Studium der Rechte gab ein gelegentlicher Zwei-fel Hugo's an der Haltbarkeit der Idee des absoluten Eigenthum»feinem ganzen Studium eine neue Richtung. Er fühlte die Noth-wendigkeit, das deutsche und das Lehnsrecht, und, das brittistpPrivatrccht neben dem römischen nicht zu versäumen. Burke'SWerke griffen um diese Zeit mächtig und nachhaltig in sein Leben.so entstanden die Vorlesungen gegen die französische Revolutionund für die Sache der alten Ordnung von Eukopa, die er nJahre 1800 zu Göttingcn einigen seiner Freunde hielt. Ahnlu?
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