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gleich den so berühmt gewordnen Johann »»nach Do iwi ni-chino an und zeichnete die hell. Cecilia nach.demselben Meister»die nachher sein Vater in Kupfer ausführte. Im I. rgo6 ging erwieder nach Stutrgart und beendigte seinen herrlichen Johannes.Im I. 1808 ward ihm von dem Kunsthändler Rbttner in Dres-den der Antrag zu dem großen Werk« gemacht, das ihn bis andaL End« seines Leben« beschäftigte. Durchdrungen von der Grüß«und Wichtigkeit dieser Unternehmung beschloß er, ihr seine ganzeKraft, sein ganzes Talent zu widmen, zuvor aber die Kunst auf»«eue an der Quelle selbst, in Italien, zu studiren. Seinen Wegdahin nahm er über Dresden und Wien. Die Zeichnung, welcheer von der raphaelschen Madonna aus Dresden erhaltenhatte, genügt« seinem geübten Auge nicht; seine eignen Studiennach dem Original bezeugen, wie er nicht nur den äußern Umrißtreu, sondern auch das Eigne der ganzen mahlerischen Schöpfungim Geilte des Urbildes wiederzugeben strebte. Eingeweiht inalle Liefen der Kunst kehrte er igoy aus Italien zurück und un-ternahm sogleich das wahrhaft unermeßliche Werk, das sein rast-loser Fleiß bald sichtbar förderte. Manches liebliche Bild fertigteer nebenher und gleichsam zur Erholung, als die Bildnisse vonIacobi, Schiller (nach Danneckers collossaler Büste) und Hebel (nachdem Leben), und ein größeres Blatt, Adam und Eva, nach einemraphaelischen Deckengemäylde in den vaticanischen Logen. Im I.1814 erhielt er einen Ruf an die Kunstakademie in DreSden, dener um fo lieber annahm, als er dort im täglichen Anschauen deSherrlichen Urblldes seine große Kupferplatte vollenden konnte, unddie Hoffnung hatte, durch Beispiel und Unterricht auch Andern zunützen. Leider sollte seine Wirksamkeit nur von kurzer Dauer seyn,Kein Lieblingswerk mit allen Vollkommenheiten auszustatten, er-schöpfte er auch den letzten Funken von Geistes- und Körperkraft.Um so empfindlicher berührten ihn die äußern Verhältnisse. Mitder Vollendung jenes Werks hörte auch für iha die Möglichkeit zuarbeiten, ja zu leben aus. Eine gänzliche Verzehrung, in der erfast ganz ohne Nahrung hinschmachtend einem Träumenden, vondunkeln Phantasien Bewegten glich, lös'te seinen Organismus auf.Er ward der Pflege eines eben so berühmten als liebreich bemüh-ten Arztes auf dem Sonnenstein bei Pirna übergeben, und wirk-lich sing man an, einige Hoffnung der Genesung zu fassen, als eham Zten Mai tßiü entschlief. Sein Werk, von dem er keinen Ab,druck sah, wird stets als ein Edelstein in den Sammlungen derLiebhaber und Kenner glänzen und vielleicht nie übertreffen wer-den. Er hinterließ eine Frau, eine Richte von Dannecker, mitder er sich.ign verheirathet hatte., und zwei Kinder. Ein chro-nologisches Verzeichniß sämmtlicher pon ihm in Kupfer gebrachtenWerke, nebst Anhang von einigen .hinterlassenen Zeichnungen Mulflers, siehe im tübinger Morgenblatt, Kunstblatt No. 1, Jahrgang1817; vergl. mit No. 7. 1816, und Morzenbl. lyo. 1816. .
Müllner (mit dem vollen Vornahmen -Amanhus GottfriedAdolph), einer.der vorzüglichsten jetzt lebenden dramatischen Dich-ter, geboren zu Langcndorf bei WeißenftlS hen igten Hot. ^ 7 ? 4 ,
! 7^, einzige Sohn des Amrsprocurators Heinrich. Adolph Wustgep,Seine Mutter war die Schwester des berühmten Bürger. Ererhielt seinen ersten Unterricht auf der Stadtschule,z» MAßenfelchund las in seinem elften Jahre Wielands O.b.ehon,. Lb» ,lpetchesKeiw. k»r. Dd.) 68