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Napoleon Bonaparte
fertig, den furchtbaren Mann zu vertreibe», der von Frankreich«Throne Europa'S Ruhe bedrohte. Allein auch er hatte nicht unter,lassen, alles aufzuboren, den Kampf zu wagen, der ihm all«,galt. Die Versammlung des Maifeldes (s. d. Art. März- undMaifeld) sollte die Ächt vernichte», welche Europa'- Fürsten i»ersten Augenblicke zu Wien aussprachen. Ein Landsturm, deralle Männer vom 20—üosten Jahre unter die Waffen stellte, schie»Frankreich in ein großes Lager zu wandeln. Die alten ihm ge-tr-uen Truppen zogen aller Orten herbei, unter den alten Adler,die Schmach Verlorner Schlachten auszutilgen, und so war Napo-leon im Stande, den entscheidenden Kampf gegen sein« zahllose»Feinde zu wagen. Den izten Juni brach er aber die Sambre ge-gen das preußisch-englische Heer in Belgien los, das Wellingro»und Blücher in ausgedehnten Cantonnirungen befehligten und tristalles bis nach Fleurus zurück, wo es am röten Juni Nachmittagzu einer blutigen Hauptschlacht kam, die er gewann, indessen Sie»,fein Marsch»!!, mit dem linken Flügel ein hartnäckiges Treffen lüiLluatrebras auf der Straße nach Brüssel lieferte, das dem Herzogvon Braunschweig das Leben kestete und wobei jeder Theil scüttStellung behielt. Die sich zurückziehende preußische Armee nöthig«auch die englische zum Rückzug, der bis zum großen soigner Mastging» vor welchem sie sich auf einem großem Plateau lagerte, umNapoleons Angriff abzuwarten, da Blücher sich mit ihr zu vereinnbestimmt versprochen hatte. Napoleon glaub« nur den englisch»Nechrrab zu sehen, der ihm den Weg nach Brüssel versperren wollte,und griff den igten Mittags die äußerst feste Stellung Wellinatoatmit dem heftigsten Ungestüm an. Allein die Stellung, der Mutsder wellingtonschen Krieger vereitelte jeden Angriff, und als aufden Abend Blücher nach dem beschwerlichsten Marsche in der Fro»>zosen rechter Flanke verbrach, ward die Schlacht für sie zur ent-setzlichste» Niederlage, aus der sich kaum wenige Tausende nachParis retteten, und wohin Napoleon als der erste Flüchtling d«Listen zurückkam. Hier dankte er, bedroht von den bedeutendste»der Volksrepräsentanten, ab und floh nach Malmaison, dann abernach Rochesort, wo er sich nach Teneriffa einschiffen wollt«.Aber die englischen Kreuzer hinderten ihn an der Abfahrt, und d«er fürchten mußt«, an tue Bourbons ausgeliefert zu werden, so er-gab er sich, einem Themistokles sich gleichstellend, an die Eng!»»'»er am igten Julius. An dem englischen Gestade eröffnete st»die englisch« Regierung, daß er als Befangener nach St. Hs-lena abgeführt werden sostp (s. d. Art. Helena). Hier lebt er jetzt u>Longwood in abwechselnder Gemüthtstimmung, aber bei vollko»-men körperlichem Wohlseyn. Er soll beschäftigt seyn, seine S«»schichte zu schreiben und die englische Sprache zu erlernen. «»'mand konnte bisher errathen, ob er in sein Schicksal ergebe» »L,«der nicht; so viel ist gewiß, daß er fortwähren» gegen seineHaftung protestirt und sich in Longwood als Kaiser behandeln 1 «»«-Der General Bertrand und seine Familie, namentlich dessen Fror,Wonlholon, Las EasaS, Sourgand und sein ganzes Gefolge erze-S»ihm, wie sonst, die größten Ehren. Sir Hudson Löwe, der Kom-mandant von Helena, behandelt ihn mit vorzüglicher SchoiE-uod laßt sich sogar seine Sucht, den Kaiser zu spielen, gewinnmaßen gefallen. Nicht« desto weniger liebt Napoleon rha »ew -Angenehmer ist ihm der AhmiralMalookm, mitz de» er aus «w