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Nationalökonomie
gseichungSmittels, es können daher auch die Fremden niemals ge-neigt seyn, ihre Waaren dafür wegzugeben;' es'sey denn in duAbsicht, jene Jdealmünze dem Lande, wo sie als Rarionalmünj!umläuft, entweder unmittelbar oder mittelbar wieder zuzuführenund auszutauschen gegen dessen einheimische Waaren. Eine Na-tion, welche sichs zum Gelen machen wollte, bloß mittelst Jdeal-münze ihren Verkehr zu treiben, würde sich allen den Unbequem-lichkeiten im Handel und Wandel unterwerfen müssen, welche iiden ältern Zeiten bei Völkern, die keine Weitmünze kannten, t-e»B rkehr erschwerten, daher ist bei den gegenwärtigen Verhältnis-sen d, r Staaten unter einander eine gewisse Masse von Realmünze,oder wenigstens von Id ea lr ea l münze, und namentlich von sol-cher, deren Stoff zugleich sinnlicher Stoff der W eltmünze is!,für eine jede Nar,on dringendes Bedürfniß. (S. Münze-W eltmünze). , N!VI.
Nationalökonomie. National wirthschaftslehn loder Vo lksbe reich eru n a S kun d e ist die Wissenschaft derje-nigen Form und Bcrwaltungsart deS Staatsvereins, dawelcher die größtmögliche Zahl der Glieder desselben den höchstmög-lichen Grad von Wohlstand zu erringen und zu bewahren »er- -mag, ohne alle Rücksicht jedoch auf die besondern Verhältnisse ei- ^nes bestimmten Ktaates. Sie beschäftigt sich eines Theils mit der >Analyse des Ralionalwohlstandcs, d. h.' mit Untersuchungen überdie Elemente und Ursachen, woraus derselbe besteht und erzeug!wird, andern Theils mit Darstellung der Gesetze und Vorschrift»,welche aus jenen Untersuchungen hervorgehen, damit Rational-wohistand entstehen und bewahrt werde» könne. Wenn man, be-lehrt durch Geschichte und Erfahrung, in Erwägung zieht, welch!«unzuberechnenden nachtheiligen Einfluß dunkle und undeutlicheVorstellungen von Nationalwohlstand und dessen Quellen auf d»iphysische und moralische Wohl der. menschlichen Gesellschaft gehabthaben und hin und wieder noch gegenwärtig haben, so kann mannicht lange zweifelhaft bleiben über die hohe Wichtigkeit der Wis-senschaft, welche die Untersuchung und Aufhellung dieser Begriffezum vorzüglichen Gegenstand hat. Die Ausdrücke National-ökonomie und Staatswirthschaft werden häufig mit ci«-ander verwechselt, beide Wissenschaften sind aber wesentlich vc»einander verschieden, jene verhält sich zu dieser gewissermaßen, >«Üdas Naturrecht zum positiven Rechte. Die N a ti o n a l ö kon»-mie hat cs mit dem Wohlstände der geselligen Menschheit über-haupt, die S ta a ts wi r thsch ast mit dem eines Staatsverei»»zu thun. Die Nationalökonomie ist eine über alle Zweigeder Staatshaushaltung waltende Wissenschaft und erhält eben da-durch diesen Rang, weil sie alle ihre Lehren aus der Naturdem physischen und moralischen Organismus des Menschen ableiteDas Studium der Nationalökonomisten ist: den leisen, aber sich""Gang des Raturgenius zu belauschen, der, gleich einem steunb-lichen Wesen, unter der Menschheit einherschreitct, nur durch MWohlthaten sichtbar, dessen Hand zu fassen und nicht von sem"Seite zu weisen. — Der Wirkungskreis der Staatswirth-schaft ist durch die Gesetze der Nationalökonomie beschränkt, I>-muß dieselben in Rücksicht des Wohlstandes der Einzelnen mit.ymliger Ehrfurcht schonen, und Alles, jwas ihrem Spielräume >">
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