Band 
Erster Theil A - C.
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399-400
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399 AN DRENTIUS ANDRIES

Stephans Prive gar schlecht ins Fraiitzösische übcr-setzet worden. Ueber seine epistoks morales & pro-verbiales hat Joh. arborais, ein Theologus zu Pa-ris, commentiret. König Lari VIII gab ihm einestarckc Pension , und Verehrte ihm > als er das Ge-dicht wegen der Eroberung von Neapolis hcrlas,einen Sack voll Geld/ welchen er kaum nach Hausetragen konte. B.

ANDRENTIUS de Camerino, ein Dominicaner, soim Anfange des 14 Seculi gelebt, hat Commenta-rios in phyiicaWlF Aristotelis und textum AristotelisUniversum in form am syllogiiticam reductum ÌMMS. hinterlassen. Ech.

ANDREOLUS (Gregor.), ein Buchbinder zu Rom,von Manarola im Genuesischen gebürtig, florirte inverändern Helffte des 17Seculi, hatte die Bücher dervaticauischen Bibliotheck mit zu binden, und verfer-tigte auf des Pabsts Alexanders VII Befehl eine In-struction , wie man die Bände und Bücher am be-sten confervircu könne. Ol.

ANDREOLUS (Job.Franc.), drey Gelehrte diesesNahinens von Gubio aus Italien hurtig, deren der

letzte 1647 Controversias so renies edü't. Ja.

ANDRES (Joseph.), siehe Andreas.

ANDRE V (Antonios Joh.), ein Doctor Theolvgiaund Professor Mctaphysicä, von Valentia im 16Seculo, schrieb encomium philosophie peripateticx.Anr.

ANDREV (Franciscus), ein Spanier von Valentla,aus dem Orden de la Mcrcede, florirte zu Anfangdes 17 - Seculi , war Magister der Theologie, undRcctor des Collcgü de Puig zu Valentia, bekleideteauch verschiedene andere Ehrenstellen seines Ordens,und gab auf Verlangen seines Generals ceremonia-le sacri ordinis ß. Marie de mercede redemrioniscaptivorum cum scholiis zu Valentin 1614 tu 4 her-aus. Anr.

ANDREW 8,siehe Andreas.

de AN'DRI A (Peer.), siehe Perms de Adria.

ANDRIES (jodocus), ei« Iefuite, gebohren zuCor-tryck 1588, predigte beynahe 40Jahr, schrieb theilsin lateinischer, theils in niederländischer Sprache an-num faustum, moniern, hebdomadem , diem 8 c ho-ram ; crucem Christi perpetuatn; perpetuum saen-steium crucis 8c akaris ; perpetuum gladium reg mïmartyrum ; necessariam ad salutem scienriam pericônes 52 reprxsentatam ; libellum supplicem proanimabus purgatorii ; Brugas marianas; Dolores B.V. M. memoriam pastionis Domini ; exercitatio-nem ad promovendum rosarium ; modum orandipro necestitaribus patrie ; manum Sc diem hommeschristiani ; purgitorium catholice aslercum; prxsi-dium adverius omne peccamm; facilem modum Ix-tam mortem obtinendi; annulum xternitaris; H-bellum de amoris Dei actu & contririone ; lacitumpactum inrer amatores Christi Lee. von welchen Werck-

ge„ viele ohne seinen Nahmen heraus gekommen. Er

ANDRI8EU8 ANDRON 400

. starb zu Brüssel 1658 den 17 Nov. im 7oten Jabr.AI. A. ^

A N D R 18 C U S, ein griechischer Historiens, von demman nicht eigentlich weiß, wenn er gelcbet, hat de ré-bus naxiacis, cüuge Bücher geschrieben. K. Vo.

ANDROCIDES, eher Androcydes, ein pythagori-scher Philosophas , hat de symboüs pythagoricis,ingleichcn de litreris ephesiis tragicis geschrieben.CA. Jam.

ANDRQCIDES, ein Medicus, welcher an Alexan-Vrum M. geschrieben, wenn er Wein trincken wolte,solte er gcdenckeu, daß derselbe das Blut der Erden,und das stärckste Gisst den Menschen sey. Plin.At.

Fa.

A N D R 0 C L I D E 8,hat zur Zeit des Kaysers Aurelia/ni gelebt, und ein Buch de sophistis extemporaneisverfertiget. S.

ANDROCYDES, siehe Androcides,

ANDROCYDFS, ein Pythagoraer,dessen LlemensAlexaudrinus gedeneket Strom. 1.5LC7.

AN D R O E T A S, ein Historiens, von Tenedo, hat einecircumvectionem Propvnridis herausgegeben. K.

ANDROMACHUS, ein griechischer Medicus, ge-bürtig aus der Jnftl Creta, war Olcronis Leib-Me-dieus, und hat sich durch seine Artzency wider dasGisst berühmt gemacht, auch den Theriac erfunden.Er beschrieb diese Artzency in elegiischen Versen anden Kayser Nero, welche sein Sohn, gleichfalls Au-droinachus genannt, in ungebundener Rede, undDamocraees in iambische Verse übersetzt hat. Ga-lcnus rühmt ihn als einen gelehrten und beredtenMann, mrd eignet ihm einen Traetat de medicamcn-tis compost ris ad adfeftu s exrernos bey. Von sei-nen Schrifften ist das meiste vcrlohrcn gangen,doch hat Galcnuü die Beschreibung des kaum crwchn-teu Amidon sowohl, als die Verfertigung vieler an-dern Cvmpositivnen vem Untergänge errettet, undselbige seinen Wercken hin und wieder inscriret. B.Vo. Rest.

A N D R O M A C H U S, ein Sohn des vorhergehenden,hat gleichfalls zu Rom als Medicus in grossem An-sehen gclebet, und ein Buch de medicinis inrro al-sumendis heraus gegeben, dariune er unter ander»Artzncymitteln auch den von seinem Vater erfundene»Theriac, so anfangs Galene gcnennet worden, in »»*gebundener Rede beschrieben. Lest.

ANDROMACHUS, ein Sophist aus Neapoli,zur Zeit des Kaysers Moelcriani zu Nicomedien ge-lehrct. 8.

ANDROMACHUS, ein griechischer Grammaticusund Philologus zu Anfang des 6ten Seculi, hat FrV'mologica geschrieben, die aber verlohren gangen.

Fa.

ANDROMARI (Blailus), siehe Andernarius.

ANDRON, aus Alexandrin, £af Chionlca geschrl^

ANDRON,