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tfeii, welche aber auch sogleich darauf von den Ge-richten des königlichen Eollcgii zu Paris zum Feuerverdammet wurden. AlS er endlich nirgendswosicher bleiben konnte/ retirirte er sich aus dem Reich,und kam An. 1620 nach Gcnev, woselbst er mit dengrossen Ehrbezrugnugeu empfangen wurde, sich ofyvweit Genen ein neues Landgut anbaucte, lind auchzum andern mahl vcrhcyrathete, undcssdlichAn. 1630den 29 April mit Tode abgieng. Die Historie, welcheer von seinem eigenen Leben ausgesetzet, ist mir dessenAvantures du Baron de Fœneste zu Eolu,wie auf den! Titelsiehet,An. 1729 im Druck herausgekommen. Seineübrigen S chrisiteu sind In confe/jwn deSancy ; histoireuniverselle; bic mémoires de lu vie d' Aubigne,yo cr selbst
verfertiget, sind am vollständigsten 1731 zu Amsterdamin 11 Voll. gedruckt worden. B. B, f. Nie.
AUBINUS (Phill|^His) , ein englischer Philosophusund Mathematicus zu Oxford in der Mitte des 15Eeculi, hat nach Art des 2llphonsi ennones rabula-rurn geschrieben, welche von vielen gcrühmet werden.Lei. Bai. Pit. Fa.
d' AUL’ON, siehe de Mayerne.
d’ AUBON, siehe Tavernier.
AUBOUX (so.), Herr von Vergues, beyder RechtenDoctor, Presbyter und Official zu Dijon, florirte inder Mitte des 17 Scculi,und schriebt véritable tbeorìe,pratique civile çst criminelle des cours ecclésiastiques &officia litez. -Car.
de 1 ’ AUBRE (Johann), ein Frantzvse, gab 1722 zu
, Paris Histoire des romains heraus, umste Nach I7ZOwegen einiger Mißhelligkeitcn von Paris weggehen,begab sich nach Engclland, und starb 1735 den 2Au-gust zu Londen an einer Engbrüstigkeit. NZ.
AUBREY, ebei’ Albericus (Johannes), ein Eugellän-der, gebohren 1626, 3 Nbveiubr. zu EastonPiers, inder Provintz Wilts, studirtc zu Malmesbury mitHob-besio, mit dem er eine vertraute Freundschafft -mfrich-tete. An. i642gieng er in das Collegium Trinita-tis zu Oxford, und machte allda mit Anton. VUoeöBckauntschafft, dein er bey seinen Athenis oxonien-libus gute Dienste gethan. An. 1646 wandle er sichzu der RechtSgrlehrsamkrit. Weil aber fein Vater indiesem Jahre starb, und ihm viel Processe verließ, somufti er sein Studiern bey Seite setzen, um sich seinesErbrheils zu versichern. Er mustc deswegen viel Rei-sen thun; kam aber doch endlich um alles, und hieltsich hernach bey einer Dame auf, die sich eine Ehredaraus machte, einem unglücklichen Gelehrten beyzu-springen. Anno 1660 litte er, da er aus Jrrland zu-rücke kam, Schiffbruch und war in Lcbens-Gefahr:Das folgende Jahr vcrheyrathete er sich, hatte aberdabey so wenig Ehre und Vergnügen, daß er bestän-dig aus dieser Ehe ein Geheimniß machte. Bey allediesem Verdrusse studirtc er fleißig, und wurde 1662ein Mitglied der königlichen Gesellschafft der Wissen-schafftcn, worauf er gegen das Jahr 1700 z« Oxfordgestorben. Er schrieb Hobbcsu Leben i,r englischer
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Sprache, welches Richard Blackbourn in die lateini-sche übersetzt hat ; eine natürliche Historie der ProvintzSurrey, gleichfalls in englischer Sprache ; Mifcella -neousnpon Day - fatality ikc. dariunk Abhandlungenvon der Fatalität der Tage und Ocrter, von den An-zeigungen künftiger Dinge, von den Traumen, Erschei-nungen rc. stehen. Sie sind 1721 zu Londen zuman-dcrnmahle gedruckt worden; und vor denselben stehtsein Leben.
d’ AUBRY (Johannes), svnstcn gemeiniglich der Abtd'Aubry genannt, war von Montpellier gebürtig, er-hielt anfänglich ein Canonicat in seiner Vater. Stadt,wurde sodann Priester, wie auch Doctor Juris cano-nici, und gicng darauf nach de.m Orient, in der Ab-sicht, die Ungläubigen zu bekehren. Weil er aber nichtviel mit ihnen ausrichten können, dachte er -nach seinerWiederkunft auf eine andere Methode, die darinne be-stund, daß er die Ungläubigen nicht mehr aus den Gerschichten, wie vorhin, sondern allein aus der Ver-nunft, und durch lauter Schlüsse zur Erkenntnißbringen wolte, welches ihin auch nach der Hand i»Africa nach seiner Meinung wohl gelungen ist. In-dessen machte er sich diese letzte Reise noch auf andereArt zu Nutze, und brachte von dar eine solche Wisscn-schafft in der Artzmykunst zurück, daß er zu Paris i>t
- grossen Ruhm kam, und seine Medicin an mehr alsdreymahl hundert tausend Menschen von vcrschiede-ncn Ländern geben mnste, ob er gleich nicht mehr alseine einige Essenz gehabt, die aber auch in allenKranckheitcn Hülste that. Guy Hatin beschreibet ih>tweit anders, und sagt, daß er anfangs ein Barbier-Geselle, und sodann ein Mönch gewesen, endlich aberals ein weltlicher Priester, oder vielmehr als ein ehr-loser Betrüger in der Welt herum gelausten, der auchhier und da, theils wegen falscher Müntze. theils wener Bcncficia, die er doch selbst nie gehabt, an andereverkaufft, gesanglich eingezogen worden. Indessenhatte er doch von dem Pabst Alxraudro dem VH einBrevc erhalten, worinnc ihm, ohngeachtet er ein Prst'-sier war, die Medicin zu treiben, zugejkandcn w"^de. Erstarb um das Jahr 1667, oder doch nicht lawge hernach, und hinterließ verschiedene Schriffccu, als-
instrußion des prédicateurs; la merveille du monde otla medecine véritable nouvellement rejiij citée '; le 'li'io ^pbc de r Arcbee, welches auch lateinisch übersetzeti) c1 'aus gekommen : abrégée de V ordre admirable As ‘stbeaux secrets de S. Raymond Lulle-, la medecine uni 1 ' 1 ’selle des âmes ; la trompete d'Evangile. Nie.
d’ A U B US S ON (Perr.), siehe Petrus.
d’ AUCOUR (Joli. Barbier), siehe Barbier.
A U C T U M N U S, siehe Autumnus. ,
A U C T US, fid)t Harro. * ....
AUDA (Angélus), ein Minorité strictions Obstl'^etiâ von Lantusca in der Grafschafft Nizza, lebte ^andern Speiste des 17 Secnli, und schrieb Octayai' ^
exercitiorum i[)irirual : ium ilN Italiänische»
chcn Eommenrariuin in rsgulain 8. Franciloe>
1 664 gedruckt worden. 01. ^ p