Band 
Erster Theil A - C.
Seite
717-718
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B AINE

717 BAILEY BAILLON

BAILLUS

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-Heur. Lamsrmam lateinisch übersetzet; ingleíchen 6earre grarnmarlca UNd 6e accentibus & 6e J'yllabarutnquantitare apu6 Gr.ecos, gleichfalls auch M frantzöst-scher Sprache,und starb 1620, 27Oct. imszJahr. AI.

8 AILE Y, siehe Baley.

6 e BAILLÁCO (Tliom.), einCantzler der Univer-sität jU Paris/ Hat commentarios de rébus theolo-gicis, quo61ibeta Und Sermones im MSt. zu St. Vi-ctor hinter sich gelassen, und ist iZ 2 jj gestorben. He-

meraus de Acad. Paris. Fa.

BAILLET (Adrian), ein berühmter frantzösischerCriticus, war eines Bauern Sohn, und wurde 1649,13 Junii auf dem Dorfe Neuville gebohren. Es hieltihn in der Jugend ein Geistlicher aus einem benach-barten Franciscancr-Kloster zur Schule, und er siu-dirte darauf in dem Collegio zu Beauvais, legte sichauf die Philosophie, Historie, Chronologie, Critic undTheologie, wurde 1676 zum Priester geweihtt, undverwaltete dieses geistliche Amt an einem kleinen Or-te, bis er 1680 Bibliothecarius des Präsidenten SeLamsignsn wurde. Ueber besten Bibliothek machteer einen vortreflichcn Catalogum von 32 Volum, infol. die er alle mit eigener Hand geschrieben. Aufdie Schreibart wendete er wenig Fleiß, und nahm ge-meiniglich dieselbe Ausdrückung zuerst, die ihm am er-sten vorkam. Seine Schrifften sind Jugemens desSavans fur les principaux ouvrages des Auteurs, welche

1725 avec des remarques dem?. laMonnoye, zu Paris

in 8 Voll. in 4, und 1725 zu Amsterdam in 16 Voll.in 12 aufgeleget worden; des Enfans devenus célébréspar leurs Etudes, ou par leurs Ecrits; des Satyrespersonnelles, welches Buch er des Herrn Menage Anri-baillet entgegen gesetzt ; Auteurs déguisez sous desnoms etrangers ; la vie de Mr. Descartes ohne BeyfÜ-gung seines Nahmens ; la vie de Mr. Descartes ré-duite en abrégé; Hifioire de Hollande i|| 6 Theilen, Un-ter dem Nahmen Bak. Hezeneilde Ja Neuville, wor-aus per Anagramina, Ballier de la Neuville en Hezkommt ; de la Devotion à la vierge & du culte qui luie fl du; de la conduite des antes ; discours fur la vie desJaints ; les vies des saints ; /’ bifloires des fetes mobiles,les vies des saints de /’ ancien teßament , la chronologie& ta topographie des saints ; les maximes de S. Eftien-** de Grammont ; la vie d'Edmond Richer, dofíeur deSorbonne ; la vie de Godefroy Hermant, doóleur de Sor-l’Psne ; Hißoire des dentelez du pape Bonis ace VIII avecPhilippe le Bel, Roi de fronce ; la vie de Juste Lipfe ;} elation curieuse H" nouvelle de Moscovie, contenant> , tat présent de cet Empire, les expéditions des Mostco-unter dem Nahmen Baltb. Hez de la Neuville.starb 1706) 12 Jan. An ci. Jour. Nie.

j ®AILLIF oder Bailly, siehe Reviere (Rochus).

P E "® gîdius ) de Lilio, von Artois,über alle Epistcu, P«uli, und starb 1482. L.

e BAILLON (Wilhelm), oder Lalloàs, ein Medi-

cus, gebohren 153 8 zu Paris, stammte aus Perche her,studirte zu Paris, und wurde An. 1570 daselbst Do-ctor, nachdem er sich bereits im Dstputiren dergestalthervor gethan hatte, daß man ihn die Gcissel der Bac-calaureorum nennte. An. 1580 wurde er Decanusin seiner Facultät, und der Ruhm von seinen Eurenbewog Henricum IV, daß er ihn zum Leib - Mcdicodes Dauphins machte: allein Bâillon zog ein genr-higes Leben der Ehren-Stelle bey Hofe vor und starb1616. Man hat von ihm conhlia medicinalia; de-finitionum medic. librum ; de virginum Semulierummorbis ; de arthritide ; de calculo 8e urinarum hy-postali &c. Den meisten Ruhm aber hat er sich mitden libris II Epidemiorum 8c Ephemeridum erwor-ben. Es sind aber alle diese Schrifften erst nach desBaUonli Tobe von einem Medico zu Paris, Jac.The-vart, 1634 und in folgenden Jahren eiilzelu herausgegeben, nachmahls von Theophils Boneto in einenkurtzen Auszug gebracht, und unter dem Titel: Pharosmedicorum zu Genev 1668, 12 ans Licht grstcllet,nachmals zu Venedig 1734, 4 wieder aufgelegt wor-den. Sein Leben steht für besten conliliis medicina-libus. Li. Nie. Ke.

BAILLUS (Ludovicus), ein engelländischer Theolo-gus, Bischofszu Bangor, und Hof-Prediger des Kö-nigs Jacobi I, hat sich durch seine praxin pietatis,welche in die meisten europäischen Sprachen übersetztist, sehr berühmt gemacht.

BAILLY (Nicolaus), ein frantzösischer Jesuit, geboh-ren zu Scsane in Champagne 1587, lehrte die Ora-torie und schönen Künste, die Philosophie und Theol.Mor. gab historiam vitœ Edm. Augerii heraus, undstarb zu Caen, als er elogia Jefiiitarum in Gallia vi-ra: sunctimonia 8c doctrina proestantium unter diePresse geben wolle, 28 Oct. 1657. AI.

BAILON (Paschalis), ein canonisirter Minoriter-Mönch von Valentin aus Spanien, starb 1592 zuVillarcal in Valentia, und hinterließ Principales my-ßerios de la Vida de Chrijh ; de la veneracion y digni-dad del SS. jacramento de la euchariflia ; principalesacciones de nueftra Sennora y miterte de S. Anna stmadre. Ant. Wa.

BAINBRIDGE (Jo.), ein Medicus und Astrono-mus, ist zu Ashby de la Zouch in Lcicester i;82 ge-bohren, hat sich nebst der Medicin sonderlich auf dieMathesin und Astronomie gelcget, ist Professor Asiro-nomiä in dem Collegio Saviliano zu Oxford worden,und 1643, 3 Novrmbr. gestorben, nachdem er proeliIpliLram, einige Astronomica und Canicularia, odervon der Wirckung des Sirll nebst verschiedenen an-dern Schrifften, welche noch nicht gedruckt sind, ver-fertiget. Sm. Wo. AE.

B A I N E, oder Bayne (Paul), ein englischer Theo log us,fiorüte zwischen 1618 und 1645, und schrieb: Com-mentary upon the voohle Epiftle of the Apoflle Paul tothe Ephefians; the trial osa Christians Efiate; Chri-stians