861 BAUDOT
BAUDRAND
BAUDRI
BA VERTUS 8 < 5 r
übersetzt, z.E. die Fabeln Aesopi, den ministre stde-le reprefenté en la personne de l’ Abbé Suger avecdes lettres de quelques princes tiré duMSt, latin deF. Guillaume , des Cardinal Hyppolits D'EstcBrie-fe an Pium IV, und den Cardinal Lar.Borromaum,Vcrnlamü Schritten , welche aber durchgehends infd>led)tcr Hochachtung stehen; wiewohl die Ueberft-tznng von des Davlla Historie des bürgerlichen Krie-ges in Franstreich, besser als seine übrigen Versio-nen gerathen, welche dein Cardinal Richelieu sowohlgefallen, daß er ihm eine Pension von 1200 Pfundversprochen. Weil aber der Cardinal knrtz daraufgestorben, hat er nichts gekriegt. Histoire de FAcadémie françoise. Nie.
BAUDOT de Joilly (Nicolaus) , ein Frantzvse vonVendôme, wo sein Vater Steuer-Einnehmer war, flo-rirte zu Ende des 17 und zu Anfang des NttcnSceu-li, und schrieb verschiedene historische We.ste, als:die Historie Latharing von Franckrrich, Königin in
Engelland i Germaine de Foix , nouvelle hijiorique ; die
geheime Historie des Connetabels von Bourbon! vonder Eroberung Engellands durch den Hertzog wll-helmum von der Normandie ; Historie Philipp! 2 lu-gusti Ulld Laroli VII; Historie der auébmi Brantômegezogenen berühmten Männer. Mo.
KAUDOZIANUS, oder ab Area Baudoza (Petrus),mit dem Zunahmen Cestius , ein berühmter frantzösi-scher stGtus nndCritictîs, edirte 1586 Poetíc» latin»
rheiaurum libris 10 zu Pjoit IN 8> 1590 l’oeticae e-locutionis formulas ibidem t» 12; Commentariumin Institutiones jmis civilis; sonderlich aber 1593das Corpus jittis gloslätum in 4 Folianten zu Lion,welches 1614 zu Genf in 4 Folianten wieder aufge-legt worden, und wird dieses Corpus gemeiniglichvor die beste, accurateste und brauchbarste Auflage gc-
- halten, ob ihr gleich andere des Dion. GodofrcdiEdition zu Lion t; 89 in 6 Folianten vorziehen. Struvii
bibliótfieca juris. Mor.
BAUDRAND (Henr.), ein Sohn XX, Baudranv Dela Lombc, Ritters von Montreal,war zu Paris 1637gebohren, studirte auch daselbst, nahm i66z die theo-logische Doctor.Wurde an, und wurde 1688 Pfarrervon St. Sulpice zu Paris. Er vertauschte 1696 seinePfarre mit Joachim Trotti de la LhctarDic, der ihmdagegen seine Priorey von St. Martin les Tours ab-ivat, und arbeitete starck an einer Sammlung derActen der theologischen Facultat zuParis, dqvon er 4Lolimiten zusammen getragen, welche in dem Kloster• im M8. aufbehalten werden. Er starb
Gàwis Land-Guthe zu Bcarne in
B 'af. A ND Anton.), ein frantzöstscherAbtib Prior zn Rorwocs und Neuf-Marchc, gebohren
20 , v'r/ allwo sein Vater in ansehn-
stna..k°^"'f7?'d-enu,igcu stand - er kriegte da-à â " dem Collcgio der Jesuiten, rnitcr dem P.
L eier, dessen Geographie er corrigirte, als sie ge-
dachter P. drucken ließ, eine besondere Liebe zu die-ser Wisscnschafft, wurde darauf bey dem CardinalLarberini zu Rom Secretarius, und gab, als ernach Paris zurück kam, thrarii lexicon geographi-cum emendatum, illustratum, & dimidia parre au-ctum 1670 heraus. 1672 gierig er mit dem König-lichen Gesandten, Margris de Dangean nach Dcistsch-land, 1673 mit der Hcrtzogin von Porst nach En-gelland, 1691 mit dem Cardinal Ic Lamm, nach Rom,worauf er 1700, 29 April zu Paris gestorben. Erhat Geographiam ordine litterarum difpoiitam in 2Voll. in fol. zu Paris 1682, gegen welche Samjbii is-quifitiohes geschrieben z Papirii MaJJon delcriptionemfluminum Gallix mit Anmerstllllgcn geographianichristianam , live notitiam archiepiscopatuuin &episcopatuum totius orbis, quibus a pontifice ro-mane provideuw, so noch im Maittlstript liegt 3 eineCarte von Franstreich, ingleichcn dein FürstenthumCatalonien und der GrafschafftRoußillon verfertiget.Das DiBimaire géographique hijiorique , darüberer gestorben, kam 1705 nach seinem Tode heraus:es ist aber eine übel gerathene Uebersetzung seiner la-teinischen Geographie. Vor demselben steht eine aus-führliche Nachricht von seinem Leben.
BA UDRI (Ant.), Herr von St. Gilles d'Aston, einEdelmann aus Poitou, begab sich in das HausPort-Royal des Champs, nahe bey Paris, nachdem ereine Priorey, welche er gehabt, mit Vorbehalt einerPension aufgegeben. Einige Zeit hernach ließ er auchdiese fahren, und starb endlich zu Paris im Nov.1668. Man leget ihm gemeiniglich folgende Schrif-ten bey : Placet pour les abbeffe , priem e sf religieujesde Port-Royal contre Mr. Ï Archev. de Paris ; lettre àla soeur Magdelaìne de St.Me/tide, welche die bekann-te Formel unterschrieben, und sich dessen nachher»gereuen lassen; lettre au P. Annat, jejuite über eineSchrisst, welche la bonne foi des Jansénistes betiteltwar. Sonsten hat er auch an den zwey ersten Bän-den der morale pratique des Jésuites arbeiten helssen.Mémoires du tems.
a BAUDUINO (Marcus), siehe Abaudonius.
BAUER (Andreas) , ein Doctor und Professor Theo-loge, wie auch Archi-Diaconus an der Nicolai- Kir-che in Leipzig, gebohren zuZeitz 1590 den 10 Mery,war daselbst Tcrtius und nachgehends Conrector ander Nicolai-Schule, worauf er ins Ministerium be-flissen,und zum Profcssvre Lingvä hcbrää, endlich aberzum Professore Theologe eewehlet worden. Er schrieb
difl'emtiones de vera, reali, ac iubstantiali carnis acsanguinxs Christi in actione cœnx pr*fentia, it. de le-ge mowli, unterschiedene Leichen-Predigten,und starb1638 den rz Nov. G,e, t. V/, d.
BAVERÍUS (Johannes), de Baveriis, ein Medicus,von Jmola gebürtig, lehrte zu Bononicn die Artzncy-Kunst um dieMitte des r; Seculi, und schrieb Con-silia rnedica, welche zu Bologna 1489!» fol. und nach-mahls auch an andern Orten unter die Presst gelegetWorden. Er starb 1480. Ei. Ke.
BAVER-