Band 
Erster Theil A - C.
Seite
1195-1196
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BOJO

BOIS

BOIS

Rache zu gedcnckcn, wieder erlassen; da er sich dennzur Ruhe begab, sich auf seinen Gütern, und zu Franck-sure aufhielt, 167g gestorben, und 5 Bücher: deusuei-vorum in reaublica, welche noch nicht gedruckt wor-den, wie auch von Vertheidigung der GerechtsamenEhur-Mayntz in der ssrönung eines Kaysers; inglei-chen ^piilolas ad Jo. Conr. Dietericum , welche Rud.N»art. Meelführer 170z zu Nürnberg in 12 cdi-rec, geschrieben. Herr Gruben hat in dem tomo pro-dromo commercii epistolici leibnitiani viel schone

Briefe des Herrn von Boincburg drucken lassen. AE.H L.

de BOJO, oder Boyo ( Herenus ), ein frantzosischerCarmeiit aus Bretagne, lebte in dem Anfange des 14Scculi, wie Trirhcmius will, oder des i;ten, wieposicvin meinet, lehrte zneParis , und schrieb vadasou.ostioues, wie auch comment, in IV libros fenten-tiarum. T. Fa. Poslev.

BOJONIUS (Marcus),siehe Antoninus(MarcusAu-relius Philosophus).

B O I R E A U ( Jacobus ), ein Jésuite aus Franckrcich,im 17 Scculo, hatte mit den Reformirtcn viel zuthun,schrieb nebst einigen Lebens-Beschreibungen Conu-o-verii.is adversus Ministrum calvinianum ; Confor-mi totem Ecclelis romans hodiernx cnm prifcaEc-clelia &c. AI.

du B O I S, siehe Silvius, Syl vius, a Bosco, Busch, Boys.

du BOIS ( Arit. Nicol.) , ein Dominicaner, gebohrcnzu Paris im Nov. 1608, lehrte die Philosophie zuAvignon, und die Theologie zu ParèS, strate sich her-nach aufs Predigen,dadurch er grossen Ruhm erlang-te, verwaltete auch verschiedene Aemter seinesOrdens,schrieb çatholicam B. Judas epiiloJam ad Pensum li-tera:, explicatam Le illustracam, und starb im §0!l-Vcntc 88. Annunciarionis 2o Nvv. 1697. Ech.

du 8 018 d'Annemets (Daniel), aus einem gutenadelichen Geschlechte in der Normandie entsprossen,kam jung nach Paris, allwo er mit des HertzogsGaston von Orléans feinem vertrauten, dem Herrnvon puylaureii«, bekannt ward, auch durch desselbenVermittelung bey diesem Herrn die Stelle cines Haus-Marschalls erhielt, und eine zcitlang dessen Gunstund Vertraulichkeit besaß, solche aber ebenfalls durchdes gedachten puylvmecns Veranlassung wieder ver-lohr. Er gieng daher nach Italien, um sein Glückdaselbst im Kriege zu versuchen, blieb aber Au. 1627in einem Duell, in welches er sich zu Venedig mit ei-nem andern frantzösischen Edelmann, NahmensBuvigny, eingelassen hatte. Man hat mémoiresihm, so unter dem Nahmen mémoires d' unfavoride S.A.R. M. k Duc d’ Orkans, Au. 1663 z» Leiden,und An. 1702 zu Amsterdam heraus gekommen. Erhat darinne denHerrn Arnauld von AnOlllivlclerDin-gc zur Ungebür beschuldiget, die hernach von andernnachgeschrieben worden; dahero der P, Deugcrelden v'Andilll in einem eigenen Schreiben, welchesin der bibl. raisonnée 't. 5 und 6 befindlich, zu ver-theidigen auf sich genommen, B. le Long.

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du BOIS (Gérard), ein frantzosischer Historiens, ge-bohren 1629 zu Orkans, trat iöjoin die Eongregat.Presbyt. Onworii, lehrte die Humaniora und Rhcto-ric, und legte sich dabey auf die geist - und weltliche,sonderlich aber die frantzosische Historie. Er wurdenach Paris geschickt, allwo er in dem Hause de S. Ho-nore, Confcreutzen über die Kirchen Hliiorie hielt,undzu Saint Magloire die polnische Historie lehrte. Alsder Ertz-Bischoff -Harlay an dcrKirchen-Historie vonParis wolte arbeiten lassen , ersuchte er den P. leLoime, ihm einen geschickten Mann dazu vorzuschla-gen. Dieser recommendirtc den P. du Dom, welchemder Ertz -Bischoffdie Arbeit auftrug, und ihm einePension von lOoo Franckengab. Darauf starb 1681der P.lc Lointe, an dessni Stelle er Bibliothecariuszu S.Honore wurde, und seine Manuskripte erbt«:daher auch den achten Theil von dessen Annalibus dergeistlichen Historie heraus gab. _ Er selbst machte1690 historia; eccleliasticje parifienlis Vol. I in fol.

bekannt, wurde aber durch den Tod, der ihn 1696im Iulio dahin riß, verhindert, solche Arbeit fortzu-setzen. Indessen kam doch nach schiem Tode das an-dere Volum, derselben aus Licht, woran verschiedenePatres aus dem Oratorio , und sonderlich der P.Desmolctü gearbeitet, der auch in der Vorrede des vnDom Leben beschriebe». Nie.du B O I S (Godefrid.), ein Doctor Medicinä von Crui-nmg in Seeland, wo sein Vater gleiches Nahmens,anfangs Prediger gewesen, pacticirte eine Zeitlang zuHartem, wurde zu Franeckcr 1729 Professor Philoso-phiä, 17;8 auch Professor Medicinä und Anatomiä,endlich 1744 zugleich Botanices, schrieb oradones deiitilitate&neceifitare matheseos in phyilcis, pro ana-tomia und starb 1747 den 18 Januar, in seinem 47Jahre. Vr.

du BOIS (Jacques), de Gomicourt, ein Philosophus,Historiens und Theologus, fiorirte in her Mitte des17 Seculi, zu Leiden, schrieb: Tyd-Tbrej'oor ; dialo-gum theologico-astronomicum,. an terra, quiescar Sclbl moveatur? sententias & proverbia italica.du BOIS (Johannes), Abt zu Beaulicu, siehe Losco.du BOIS (jo. Mart.), siehe Guijeno oder vielmehrSiliceus.

BOIS de la Pierre (Louyse Marie), V0N Lanftriiat,Frau von Eourteilles le Gverin, und Gemahlin Franc.Vc I' lpünronk, Herrn von Dom de la pierre, war indem Schloß Eourteilles den 4 Dcc. 166; gebohrcn,und in der reformirten Religion erzogen, trat abernachdem Exempel ihrer,Eltern zur römisch -catholi-schc» über. Sie verlohr ihren Mann 1709 in derSchlacht bey Malplaqvet. Weil sie sich von Jugendan starck auf die Dichtkunst gelegct, besaß sie darinnèeine grosse Fertigkeit. Von ihr hat der p.Momfau-con zu seinen monumens de la monarchie Françoiseund der p. Simplicianus zu seiner histoire généalo-gique de la maison royale de France viele wichtige

Beyträge erhalten. Sie starb den 14 Sept. 1730,und ließ /’ hißoire du monaßere de la Chai se - Dieu ,

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