1197
BOIS
mgleichen histoire de Vancienne maison d'Aigle, Mer-cure Je France.
du BOIS (Nicolas), ein Theologus, florirte von 1644bis 1676, und hinterließ corninenrarium catholicurnin B.,s u J L epillolam; Gommentariurn 8 c refponsio-nem ad 45 propolitiones damnatas; notas in veriio-nem gallicam Novi Testamenti a Papa damnatanaan. 1676 reculant.
du BOIS (Philipp.), siehe Silvius.
du BOIS (Philipp Goibaud), d» geschickter Frantzo-se, gebohren 1Ü26 zu Poiriers, lernte in seiner Ju-gend nichts als den Violon spielen, kam aber riachParis, und wurde daselbst ein Tantzmcister, erlangtedabey solche Hochachtung, daß er bey dem Hertzogvon Gvise Hofmeister wurde, und dabey im 30 Jahreanficng lateinisch zu lernen. Nach dem Tode desHertzogs wurde er 169z ein Mitglied der AcadémieFrançoise, und starb 1694,1 Jul. Seine Schrifftcn
sind Rcponse à la lettre de Mr. Racine contre Mr. Ni-cole ; discours fur les pensées de Mr. Pascal; discoursjnr les preuves des miracles de Moifi, Welche bcydcilDiscourse auch mit pascals Gedaneken gedruckt wor-den, darinne der Verfasser den Namen du Bois dela Lour führet; frantzösische Uebcrsctzungen von Au-gustrni Büchern de prœdestinatione & perseveranria;de ratione tradendae doctrinse christianae; iîlgleichenV0N dessen epillolis, conkellione, vera religione, ho-miliis in nonim testamentum, librode fpiritu & lit-tera; Uebcrsctzungen coît dteeronis officiis, von des-sen Büchern de FeneLute, de amicitia, wie auch vondessen Paradoxis. Hill.
du BOIS (Simon), siehe Bofe.
du B O IS (Stephanus) , ein frantzösischer Redner, ge-bohren i6;o in derDivees von Bretteville-sur-Bor-del, 3 Meilen von Caen, daher er darnach den Na-men des Abts de Bretteville annahm, trat 1667 inden Orden der Jesuiten, verließ aber denselben 1678wieder, unterrichtete hernach.junge Leute in der Pre-diger-Kunst und starb 1688 im Dee. Seine Schriff-
ken sind : V éloquence de la chaire & du bare au | ; Es-sais de fermons pour le careme & tous les dimanchesde P année; Estais de Panégyriques, Iluet origines dede la ville de Caen.
du BOIS, (Wilhelmus), genannt Gretin, dit ftantzö-stscher Poet und .Historiens, war Cantor bey der St.Chapelle zu Paris, Thesaurarius der Capelle vonViu-cennes, wie auch des Königs Ludovici XII Sccreta-rius und Historien-Schreiber, und starb An. 1525.Man hat von ihm unterschstdlicl-e Gedichte, als:
Chants royaux ; ballades; rondeaux, Briese an Ca-rolum VIII und Ludovic»!!! XII, apparition de feu leMaréchal de Chah amies f? c ; welche Lautelicr zu Pa-ris An..172; in 12, zusammen wieder auflegen las-sen; ingleichen eine frantzösische Chronir in heroischenVersen von Phararnond« bis auf FranciFcum I, wel-che in der königlichen Bibliothek zu Paris geschrledeu
BOISCUS BOISRO BERT 1198
aufbehalten wird. La Croix du Maine bild. Franc.Le Lang bibl. hill. de Franc.
BOI S C üS, ein griechischer Poete, aus der Stadt Cy-zicus, Hat eine besondere Art jambische Verse, welchetetrametra genennet werden, erfunden. II. Fa.BOISEN (Broder.), ein Strand-Friese,war Hollstcin-gottorffischcr Hofrath und Cammer-Scerctarius, wieauch Consistorial-Comnnssarius. Er fioriree zr: An-fang des 17 Scculi, ward in Gesandschafft nach Pragan den Kayser Rudolph II gebraucht, und hinterließdeFcriptionem chron. im MSt. Mol,de B O I S F R A N C, fUfyt Delfan.
S. BOISILUS, ein Engelländer aus dem An-fange des 8 Seculi, war Abbas maibroPeniis, undschrieb libellum de lide, quee per lidem operatur.Pit. Fa.
B O I S I U S (David), siehe Boschus.
B O I S I U S (floh.), siehe Boyse.
BOISOT (Joh. Baptiste), einfrantzösifchcrTheologns,gebohren zu Besançon 1638, im Jnlio, studiere zuBesançon, und wurde zu Dole in seinem 16 oder 17Jahre fl. U. D. Er that eine Reife nach Italien,und hielt sich allda drey Jahr auf, erlangte auch vondem Pabsie auf Recommeudation der Königin Lhri--stina, und des Cardinal Azolini, die Prioreyen zu laLoye und Grande-Court in Franche-Comte, kehrtedurch Deutschland wieder nach Hause, und kauffredieschöne Bibliothek des Cardinal Granvclle, welche er' bis an seinen Tod ansehnlich vermehret. Er hielt sichdarauf über 2 Jahr in Spanien, wie auch einige Zeitzu Turin auf; und als er 1678 wieder zu Haust an-gelanget, gab ihm der König die Venedictiner-Abteyzu St. Vincent zu Besançon. Er hatte zugleich einvortrefflich Cabinet von Medaillen und Cnriositätenangelegt: und als er 1694, den 4 Deccnrbr. verstarb,vermachte er im Testamente seine Bibliothek, Mün-zen, Alterthümer und Manufcripte den Benedictinernseiner Abtey, nebst 2000 Rthlr. von deren Interessensolche solle vermehrt, und alle Wochen zweymahl zuiedermanns Gebrauch geöffnet werden. Man hat
V0N ihm lettre fur un monstre né à deux lieues de Be-zançon ; lettre à Mr, l’Abbé Nicaise sur la Glacière deBezancon; lettre sur un fait fingulier de Chirurgie ; let-tre à M• de Scudery sur le traité de P euchariflie deMr. Pellijson, welche allerseits in dem flournal des Sa-vants stehen; lettre contenant un projet de la vie daCardinal Granvelle, welches er schreiben Wolke, & un'état des mémoires & papiers de ce Cardinal, welcher
Briefgantz in der Continuation des mémoires de li-
terature & d’histoire steht. Nie. flour.
de BOISROBERT (Franci&us Metellus), ein Abtvon Chatillon fur Seine, französischer Staats-Rathund königlicher Anmonicr, wie auch Mitglied der Aca-démie francoise, war von Caen gebürtig, und erwarbsich durch seine lustigen und geschickten Einfalle, dieGenade des Cardinal Richelieu. Er war ein grosser
Liebhaber