Band 
Erster Theil A - C.
Seite
1361-1362
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BRENDEL

rz6i BREMER

Würde air, erhielt 1676 das Pastorat an gedachterKirche, »nd starb 1701 denkten Jgnuarii, nachdemer einfältige Carechisinus-Lragen; den arbeitendenChriste»; -Himmels- Gedancken auf dem BergeThabor, verfasset über die -Historie von der Ver-klarung Christi; verschiedene Leichen-Predigten, undjoh. Tarnovii Comm. in psalmos XV graduum, necnon in Psalm. XXIII &XXIV ; das zerflossene Rohr;erne Leichen-Predigt aufD. joh. Lastenium; wie auchTarnovium redivivum i. e. D. Ja h.Tarnovii commen-tarios singulares & nunquam editos in capita 32,33NUd 34 EÌais, in Jonam 8t Micham &c. heraus ge-geben, auch im MS. schrifftgegründete Gottesgelahrt-hcir hinterlassen. Mol. Pi.

BREMER (Christoph), ein Hamburger, war von165 ï an Praceptor an dem Clisabeiher-Gymnasio zuBrcßlau, und zugleich Cantor zu St.Christoph,dannvon 1674 an Reetor an der neustädtischen Schulelind Beruhaeduier' Bibiisthecarius daselbst, schriebexercic. phitoj. ad Canr. III, 1-5, und starb den IOJenaer 1696, im75 Jahr. Mol.

BREMER (Johannes), ein lutherischer Theologusund Bruder Christiani, gebohrcn zu Lübeck 1616den 24 April, studiere zu Königsberg, Rostock »ndHelmstädt, ward 1642, in welchem Jahr er auchzu Rostock die Magister - Würde angenonnncn, Dia-conus zu Flensburg, und 1648 Hofpredlger zu Lop-penhagen und Canonicus zu Asloc in Norwegen. Als1654 die Pest in Coppcnhagen graßirte, that er aufeinige Monate lang eine Reise in die Niederlande,kam sodann nach Coppcnhagen zurück, wo sich derHof auch wieder eingcfunden hatte,übersetzte Herman-ni labores sacros <n3 Lateinische, edirte unterschiede-ne Casual- und Leichen Predigten ; von der Schwach-heit des Glaubens und heilsamen Mitteln zu OestdnVermehrung; einen Lontemplations-Gpregel irdi-scher Dinge'rc. und starb 167Q den 2;Dceembr.JmMb. hat er eine Schriffr von den menschlichen Ge-danckcn, aber nicht'völlig ausgearbeitet, hinterlassen.Mol. G, e, r.

BREMER (Nieolaus), ein Magister der Philosophievon Hamburg, war unterster Schul-College zu St.Johaunis daselbst, gab Bartb. Feindn portulam lin-guac iadnse novana cuin continuatione dkUtlch UNd

lateinisch heraus, und starb 1714. Mol.

deBRENAGO (Petrus Amelius), siehe Ämelius(Petrus).

BRENDANUS Conacius, ein irrlä'-tdischerAbtinderandern Helste des Ltcn Seeuli, hat verba religionisDet f. de Jegíbus & ob:'èrvarinie monachorum undchartam cœkíhs ncereditatis ; wtc auch confeffionemchristianam e.chrlc'ben. Bai. Ea.

BRENDEL (ueorg. Christ jpii), ein lutherischer Theo-logus, gebohrcn zu Plane», nn Bogtlande, allwo seinBarer, LNovly B.rc,rdci, Organist und ein deutstherPoei gewesen, studiree zu Bautzen, Jena und Leipzig,wurde 1694 Pfarrerju P.stea, und hernachJnspectorGelehrt. Lcxic. T.l.

BRENDEL BRENIUS iz6r

zu Thurnau in der Grafschaft Giech,disputirte de chi-ronomia perorantium; schrieb XVahrheits - Gründeder wahren Religion unter dem Nahmen GratianiPantophili; Beweis, chaß eine weltliche GbrigkeitMacht habe, die Pfarrer nach ihrem Belieben ab-zusetzen ; Untersuchung der Lehre vom Gewissen;eine Postille unter dem Titel: Wachsthum im Chri-stenthum, in welchen Schtifftcn er viel fanatische Din-ge soll fürgetragen haben; weswegen auch DoctorLhladeniuü und Wcrnsdorff wider ihn geschrieben,gegen deren letzten er sich in einer besondern gedrucktenAnfrage vertheidigt; den neuen Tempel ohneG»-tzcn, und starb i722den9Febr. im 54 Jahr zu Thur-nau. Un.

BRENDEL ( Joh. Philippus ) , ein Medicus vonSchlaitz aus dem Vogtlande, florirte zu Anfange des

17 Seeuli, und gab constlia medica celeberrimorur»quorundam Germanise medicorum colleÄa zu Franck-fnrt 1615 in 4 heraus. Li.

BRENDEL (Zacharias), der ältere, war zu Bürge! inThüringen 1553 den 20CM.gebohrcn, siudirte zu Je-na die Philosophie und Medicin, besuchte hierauf Ita-lien, wurde zuPadua 1582Doctor^ erhielt be>) seinerFurückkunfft anfangs eine philosophische, und denn ei-ne medicinische Profeßion in Jena, schrieb orationemde vira joh. Schrœteri, ließ des Scverini EugaleniBuch de Icorbuto mit feiner Vorrede und vielen Ver-besserungen zu Jena 16241,1 8 wieder auflegen, gab tr.

de chymia; difp. pro veterum technologia rhetoricaadverius Rami lectatores, worauf diese geantwortet ;angleichen unterschiedene Dist'ertariones medicas her-aus, und starb 1626 den 25 August,iin73 Jahre seinesAlters. W,d.Z. F'r.

BRENDEL (Zach), ein Sohn des vorigen Sacharin,gebohrcn zu Jena 1592 dm i Jan. wurde daselbst 1617Doctor und hernach auch Professor Mcdicinä, schrieb

de indussorum purgantium vlribus, dost See. chymiamin artis formam redaäam; disputationes medicas deventricirli imbecillicate ; de venae ieftione ; de me-dicina arte nobiliffima ; gab auch Jo. Hartmanni dia-tribamdeusu niedico microcosmi heraus, Ullb starb

i6z8dcii rgJun. z.

BRENGGER (joh. Georgius),ein McdicusvonAug-spurg, im Anfange des 17 Seeuli, practicirte an-fangs in Kauffbaycrn, wurde aber nachmahls PHy-sicus in sctn-.r G.burtssiadr, und schrieb epistolamad Phil. Hoechst« tterum, de quibusdam oblervatist & dublis in ob.fervariönibus ab eo editis , welcheí)i'é Pbil- Hoecbftetttri obiervationibus medicis bey-gedruckk worden. Brücket- in bist.Occonum.

BRENIUS (D.niel), ein arm.iiianischcr Theologus,der sich hernach udcuAuadaptistcu gewandt, und da-bey des G. cni Jrrtyümek verrh»idigrt hat . war ge-bohccn z» Harlcm 1594,- schri.b brèves m venis &

not. Testament, annorationes ; compendium theo-logi* erafmìcœ ; examen tratst ;us Epiicopii : an li-ceat ebnstiano magistratum gerere; ejusdem ple-Nt er niòr'em