,z6z BRENKSPEARE BRENNER
niorem 8c pcrfc&iorem reflitationem ; de regno ec-clefiae gloriose per Christum in terris erigendo, Uli£
itiunn Anhange der Anmerckungen über die Ossenba-rungJohannisz de qualirate regni Christi ; amicamdisputationem adtfersus Judxos de veritate religio-nis Christian«, nebst andern Schriffken, welche vonFrancises Lnpero 1664 zu Amsterdam zusammen Her-aus gegeben worden, und starb 1664. Am. Sag.
BRENKSPEARE (Nicol.), stehe Adrianus IV.
BRENLANLE, ein Engelländer, mit dem AnnahmenBricannus, hat um 1344 florirt, und ist ein guter A-strologus gewesen, wie er denn verschiedene Bücher deastrologorum prœnotionibus geschrieben; dahero esschwer zu glauben ist, daß er, wie pitseus vorgiebt, die
astrologiam judrciariam verworffen, und contra pra>notiones astrologorum die Feder gespitzet haben soll.Ea.
So BRENNE (Margarita), eine Dominicaner-Nonnevon Paris, gebohren 161g aus einenr vornehmenHause, stifftete das Kloster^Sk. Antonii in der Vor-stadt zu Paris, war hernach in dem neu - angelegtenKloster zu Rennes Priorin, schrieb poeme de la grâce ,welches hernach Alph. le Moine als seilt eigen Merckunter dein Titel : traité nécessaire pour accorder les dif-férentes opinions fur le sujet de la grâce heraus gege-ben, 1654 über mit der Aufschrifft: poeme fur la grâ-ce selon les fentimens de S. Auguflin expliquez par leMoine, composé par L. M. D. L. V. R. D. S. T. wie-der auslegen lassen inglcichen inßruäion pour s hom-mage perpétuel de nos cœurs à la tres sainte mere deDieu, und starb den 17 Jan. i66z, im 30 Jahr. Ech.
BRENNEISEN, stehe Brulifer.
BRENNER (Elias), ein schwedischer Antiqvarius, ge-bohren 1647 den 8 April zu Storkyr, einem Dorfe inBotnicn, zohe in seinem *6Jahr auf die Universitätnach Upsak, und weil er geschickt mit dem Pinsel um-gehen konnte, war er bald hernach im Stande, denköniglichen Antiqvariis daselbst in Abschilderrmg alterDeiickmahle an die Hand zu gehen. Nachdem er anden Monumenten an der Cathedral-Kirche zu Upsaldie Probe gemacht, ward er nach Ost-Gothland undFinnland geschickt. Bey seiner Zurückkunfft bezeigteihm zwar die Societät vor die überreichten Copien,inWorten viel Erkenntlichkeit, gab ihm aber sehr wenigGeld; daher er sich genöthiget sahe, ihre Dienste zuverlassen, und durch die Miniatur sein Brot zu suchen.Als 1673 der König die Provintzen durchreiset«,wardBrenner zwar auch in die königliche Svite gezogen,«nd muste die vorkommenden Alterthümer abschildern,sahe sich aber dadurch in seinem Hanswesen sehr we-nig gcbcsserr. Er gieng hernach mit der schwedischenGesandsthafft nach Dänemarck, fiel aber unterwegensin eine schwere Kranckheit. Er kehrte wieder nachStockholm, befliß sich insonderheit der Miniatur aufGold-Grund, und ließ sich dabey die Untersuchung deralten schwedischen Müntzen höchst angelegen seyn.Einige Zeit hernach ward er zum andern mahl nach
BRENNER
izckg.
Hofe berilffen, auch zum Wappen-Mahler der könig-lichen Cautzley bestellt: und man hat in dem könig-lichen Ritter-Saal m die 500 Wappen von seiner Hand.Er wolle dieselben zusammen stechen lassen, und dar-aus einen Anhang zu Heinrich Rapscrs schwedischenWappen-Buche machen ; konte aber sein Vorhabennicht zu Wercke richten. An. 168a gab er seine no-menclaturam trilinguem, genuina specimina colo-rum fimpliciuni exhibencem, quibus artifices minia-r« pistune utuntur, heraus. Au. 1634 ward er beyHofe als wircklicher königlicher Miniatur-Mahler be-stellt: und 1691 gab er mitHülsfrdes nürnbergischenKupsserstechers Gertorii, seinen thefaurum nummo-rum l'ueo- gothicorurn heraus,darinne man die schwe-dischen Müntzen von 9 Jahrhunderten bey einanderfindet. An. 1693 wurde er nach Havdorffb Tode, andessen Stelle in die Societät der Autiq'variorum ge-zogen, und erhielt zugleich vsm HofeBefchl, die Mün-zen, so vor etwa 1000 Jahren von den Gothen, sowohl in Italien und Spanien, als sonst geschlagenworden, zu sammle» : da er den» durch einen weitläuf-tigcn Briefwechsel noch 12 Tabellen der raresten Mün-zen mitlerer Zeit zu Stande brachte, die als eineZugabe zu dem vorigen anzusehen sind. Der KönigLarl XII erinnerte sich seiner noch in Bender,und gabihm 17*2 einen Adels-Brief, den ihm lange vorhersein Vater versprochen hatte. Endlich fiel er zu An-fange des 1717 Jahres in eine schwere Kranckheit, dar-an er den 16 Jan. starb. Sein Cabinet von Curio-sis, welches eines der besten in Schweden war, ver-kauffte die Wittwe'1721 an einen englischen Kauff-mann, walther Grainger. Unter seinen beydenWeibern, ist sonderlich die letzte, Sophia ElisabethBrenncrin, gebohrne Weberin, zu mercken, welcheden Ruhm eines sehr gelehrten Frauenzimmers er-halten. Insonderheit schätzt man ihre Briefe und Ge-dichte hoch, die Urbanus -Hiarne, 1709 nebst viel Lob-Sprüchen in-und ausländischer Gelehrten zusammendrucken lasten. Da! Specimen biographicum de an-tiquariis Suecue.
BRENNER (Jacobus Henrici), ein FeldpuedigerundPräpositus zu Cronoby, schrieb in schwedischer Spra-che, von der Freude der Geburt Christi, und starb* 685 , *3 Jan. im 78 Jahr. W, ä,
BRENNER (Leopold), d» Cartheuser,wurde Priorin der Carthause Waldih in Böhmen, und hernach inder Carthause Maurbach in Oesterreich, starb 1692,9 Dec. und schrieb bistotiam carthusias maurbaceniis,
welche nebst einer Nachricht von seinem Leben in des
P. Pez icriptoribus rerum austriacarum ficht.
BRENNER (Philipp. Ludw.) , ein würtcmbergischerJuriste und Politicus, gebohren zu Nürtiugen 1683,iy Decembr., studirte und disputirte zu Tübingen*706 unser Ferdin. Lhristoph ^arpprechc, seinemnachmahligen Schwieger-Vater, de aÄione urili, derecepto, an 8c in quibus casibus Iocumpostit lortiri?und 1707 unter D, Schroedek de jure agnatorum
i»
I