Band 
Erster Theil A - C.
Seite
1401-1402
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1401 BROSSE BROTBEQUIU Sde h Musique in fol. und ein Schreiben nach Art einer

dissertation, sur la nouvelle méthode d ’ écrire le plainchant & la Musique ; ingleichcn verschiedene musicali-sche Compositionen, unter welchen insonderheit seinProdromus musicalis in 2 Folianten zu merckcn ist.Im übrigen hatte er sich eine schöne Bibliothek vonmusitalischen Büchern gesammlet, die er dem KönigeLudovico XIV überließ/ welcher ihm dagegen 1200Livres von einem geistlichen Beneficio, als eine jähr-liche Pension angewiesen. Thon du Titlet parnassefranc.

de la BROSSE, oder Brassens, (Guido), ein Leib-Me-dicus Königs Ludovici XIV in Frankreich/ florirteum die Mitte des 17 Seculi, bewegte den König zuAnlegung eines hor-ri botanici zu Paris, wurde hier-über zum Ober-Aufseher gesetzt, und hinterließ ein Buch

de la nature , vertu & utilité des plantes . Ke.

la B ROSSE (Joseph), ein Barfüsser-Mönch von Tou-louse, gebohren 1636, nahm bey feinemEintrit ludenOrden den Nahmen Angeli a S. Josephs an, gieng,als er zu Rom die arabische Sprache erlernet, alsMißionarius nach Smyrna undJspahan, an welchemletzter» Orte er, wie hernach auch zu Bassora das Amteines Priors verwaltete. Nach seiner Zurückkunfftward er General-Visitator der Mißionen in Holland,gab hierauf auch einen Mißionair in Cngelland ab,schrieb pharmacopoeiam periieam ex idiomate persicoin latinum conversant ; und gazophylacium linguxpersicx reseratum, und starb zu Perpignan als Pro-vincial den 29 Dec. 169/. Martialis a G. Jo. Ba-ptist« bibl. scriptor. Carmelit.

B R O S S E (Lud. Gabr.), ein Bcnedictiner-Mönch in derAbtcy zu Vendôme, gebohren zu Auxerre 1619, schrieb

hymnes fur différais sujets ; description des tombeauxîf mausolées des Rois inhumés dans l'église de S. De-nys ; la vie de S. Marguerite ; le triomphe de la grâcefur la nature en la vie de S. Euphrofine, Und starb Í1Jder Abtey St. Denys den i Aug. 168;. Le.

de? BROSSES (Eranc. Sanchez), siehe Sanchez.

B R OSSEU S (Jo.), siehe Brosseus (Petrus).

BROSSE US (Petrus), ein Sohn Johannis Brcffei,eines savoyischen Rathes, studirte die lateinische undgriechische Sprache, nebst der. Philosophie, mit be-sondern: Flcisse, legte sich hernach auf die Rechte,und verfertigte auf Dion. Gothofredi Anregen, un-ter dem Titel thesauri accursiani, ein ziemlich voll-ständiges Remissorium über das Corpus gloflätum,

auch einige andere Autorcs,sozuLyon 1589 mit Hen-neqvini notis aä Accutstum heraus kam, schrieb no-tas in Caffiodorum, die in Ge. Fornerii Edition desEaßiodori stehen; gab auch ,Marei Ant. del RioAlifcellanea ,590 in 4 heraus.

BROTBEQUíUS (joannes Conradus), ein Doetorund Professor Medicinä zu Tübingen um 1676, schrieb

XoXoyivfiu , f. gustamen phyiiço - medicum biiis ;Dissdeincubo; de turgentia materiac febrilis; deBüaguine menstruo ; de hydrope »feite Lee. ■

BROTHAG .BROUGHTON 1402

BROTHAG (Samuel), ein Professor Juris zu Je-na von Göppingen, ward zu Tübingen Doetor Juris,und zu Speyer AdvocatuS, bis er nach Jena beruffenworden. Er zerbrach das Bein unter dem Tantzen,und muste sich daffêlbe gar ablösen lassen; starb aberdoch an diesem Schaden 1587 den 12 Jun. Z.Fr.Kr.B R O T U F F (Ernst), ein Historiens, gebohren um 1 497zu Mcrscburg, war von 1516 bis 152; Schreiber desKlosters St. Petri vor Merseburg, und nachgehendsachtzehn Jahr bis 1543 gedachten Klosters RathundAdvocat in Rechts-Sachen. Hierauf wurde er zuMerseburg Raths-Hcrr, ferner Syndicns allda, nird1550 C chul-Verwalter der Land-Schule Pforta.Nachzwey Jahren gieng er nach Merseburg zurücke ,, wardallda Bürgermeister, und starb in solcher Würde um1565. Seine Schrifften sind Genealogi« undLhro-nica der Fürsten ;u Anhalt; historia von -Herrnwiprecht Marck'graf zu Lausuiy; Lhronicavon den Antigvikären des kayserlichcn Stifftg, derrömischen Burg und Stadt Mars bürg; Historievon Rayfcr -Heinrich I, und der ungarischenSchlacht bey Marsburg, samt der -Historia von Er-bauung des Rlofters Pforta; Lhronica von denSaly-Bornen und Erbauung der Stadt -Hall. ImManufcript hinterließ er Erbbuch der Güter undGerechtigkeit des Rlosters St. Petri vor Merse-burg ; Doitbuch des Llosters St. Petri; Chroni-con latinum episcoporum merseburgensnim ; Lhro-nica von dem hochlöblichcn königlichen und fürst-lichem Geschlechte und -Herkommen des chur- undfürstlichen -Hauseszu Sachsen; sächsische, meißni-sche, thüringische, hessische und wendische Lhroni-ca, welche beyde Stücke in I. F.Reimans Bibliothekbefindlich gcwcst» türingische Lhronica, annalesund historia:; Lhronica und Gcburts-Luch des kö-niglichen und fürstlichen -Hauses der Hcryoge undChurfürsten zu Sachsen, welche beyden Schrifftenin der königlichen Bibliothek zu Dreßdcn aufbehaltenwerden; Lhronicon der alten pfalygrafenzu Sach-sen ; magdeburgische Lhronic ; Genealogie der Her-zoge zu Braunschweig. Hr. M. Christian Schott-gen hat dessen Leben in einem Programmate be-schrieben.

BROVART (Ludovicus), ein niederländischer Jesuit,gebohren zu Aire 1582, lehrte anfangs die Moral-Theologie^war hernach 33 Jahr lang Prediger, undstarb zu Cambray den n Oct. 1643. Er hat Franc,,de la Croix hortulum marianum ins Frantzösischeübersetzt. AI. -

la BROVE (Claudius), ein frantzösischer Jesuit vonAuvergne, gebohren 1612, lehrte die Rhetorik, undschönen Künste, hernach aber die Philosophie, warbeydes z»m Catheder als zur Cantzel geschickt, starbaber in seinen besten Jahren den 14 Oct. 1651. Erhat das Leben jo. Franc. Régis im Französischenheraus gegeben. AI.

3ROUGHTON (Hugo), ein Theologus von Shrews-Tttt; ' bury.