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bury, hakte mit den Juden, inglcichcn mit den Gensfern vo» Christi Ricdcrfahrt zur Hölle yiel Streitig-ketten, cdirke eommeatatios in Oauislem, Eeclssta-sten, Dlireaos steremi« & Apocalypfm; cractatumde Jubilíeis; the amant of scrif tares, of corruptionin ons handiing in religion , welches Wcrck 1602 la-teinisch unter dem Titel: Concentus SS. Scripturte,pnrter accuratam cbronologiam ab Adamo usque admortem Christi explicans pnecipuos cum aliorura li-brorum nodos, tum vero apocalypseos zu Hanau tlt4 heraus gekommen, auch »6i8 von Jo. Sarchan-son ins Holländische unter dem Titel: alJgemeene'verthoninge der heeligen Schrifften gebracht wor-den j epij't. concerning tbe translation of the bible;Cbrißs family and othertings depcnding upon il ; obser-vations upon the firft /o Fathers ; teatrij'e of Melchife -des ; an explication of the article concerning the defeentintoHall; epistolam grascamad Genevenles ; oratio-nem grxcam ad Genevenscs de deicenfu ad inferos ;transíationein epistolse hebrata;, qua byzantico Ju-dtcö refpondeturde religione; epiílolas varias Sc va-riarum linguarum de byzanticis hebrseis, discupien-tibas erudiri in Christo sacro yolumine, nc6|ì andernSchrifften, welche zll Londcn 1662 in 4 Tomis infol.züsainmen gedruckt worden, und starb 1612, 4 Aug.im 6g Jahr. K, W, d.
BRÜUiüiiUySEN (janus),ein latcin. Poet, den 29N0V.1649 zu Amstexdanr gedohrcn, wurde von seines Va-ters Bruder, sintemahl sein Vater frühzeitig mit To-de abgegailgrn, von Jugend auf in die lateinischeSclnüe geschickt, daher das Vorgeben falsch ist, er seyschon etliche 20 Jahr alt gewest, da er angefangen,die lateinische Sprache zu lernen. Er gab auch schondamahls verschiedene Proben von seiner Fertigkeit inder Poesie an den Tag, und zeigte insonderheit ein sovortreffliches Gedächtniß, daß er auch eine Lection,wenn er sie nur ein einig mahl von einem seiner Mit-schüler gehöret, alsobald mit eben den Worten wieder-jtni nachsprechen fouie. Er wurde darauf zu einem -Apvthccker in die, Lehre gethan, wobey er stets seineübrige Zeit aufs Studircn verwendete und zuweilenlateinische oder niederländische Verse machte. Indes-sen wolle ihm diese Lebens-Art nicht mehr gefallen,daher er sich in Kricgs-Dienstr begab, und nicht lan-ge darauf die Bedienung eines Fähudrichs bekam, nachdieftjn aber unter dem Regiment des Obersten vonlMede Eapitaiu-Lieutenant wurde. An. 1674 lsienger auf der Flotte unter dem Admiral Ruytcr mit nachAmerica, da er denn unterwegs den grösten Theil sei-ner lateinischen Gedichte verfertigt, und folgcnds nachdem nicmägischen Frieden 1678 in Garnison nachUtrecht verlegt wurde, allwo er mit Gravis besonde-re Frcnndschafft machte. Als er, ohngeachtct seinessonst sehr stillen und sansftmnthigen Wesens, als Sc-cundant, einem Duell bcygewohnet, worinne seinebeyde Gegner entleibet worden, schrieb Grávrus aufder Stelle an Hemsiüm, der ihin sodann bey demPrttitzcn von Oranien, als damaligen Ctathalter, Ge-
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nade ausivirckte. Nach diesem wurde er Capitainbey einer Stadt-Compagnie in Amsterdam, und be-kam nach deren Abdancknng An. 1697 eine Pension,bis er endlich daselbst 1707 im Januario mit Todeabgirng. Er hat den DbuUum, propertium inrdSanna;ar:u»l mit herrlichen Noris edirt, auch selbstschöne Gedichte verfertiget, welche Hoogstraren 1711zu Amsterdam zusammen, nebst einer Nachricht vondes Verfassers Leben heraus gegeben. Er übersetzteauch 1682 die Historie der Sevaramber und ,i6'8g des©avat)* parfait negotiant ins Holländische, des Ren.Rapin comparaison de Virgile & d’ Homere aber1684 ins Latein. Einige seiner holländischen Gedich-te hat er selbst 1677 in 8 cdiret. HL.
BROULLIER (jo.), einCanonicus der Dom-Kirchezu Maus in Franckreich, lebte 1584, und schrieb Re-cueil des vies des Eveques de Mans. Cr.
BROUNKER (Will,.), ein Vicomte von Castle-Lyonsin Instand, war 1620 gebohren, nahm 1646 zu Ox-ford die Doctor-Würde in der Medicin an, legte sichhernach siarck auf die Mathematik, wurde daraufGroß-Eiegelbewechrcr, und eines der ersten Mitglie-der der königlichen Eescllschafft der Wissrnschaffken,darmne er über i; Jahr lang Präftsgewest. Er stellteviele Versuche an über das Stoffen der Fencr-Röhre,inglcichen de quadratura hyperbol«, die cr verfertiget,und in den ransast. ängste, stehet, schrieb auch ver-schiedene Briefe an den Ertzbischoff Jae. Usscrium,welche Rich. varrr, Lebens-Bcschretbung dieses Ertz-Bischoffs beygefügt sind, und starb den 5 April1634. ß >
BROUSSON (Claudius), gebohren zu Nismes, allwoer auch Doctor Juris wurde, war Advocat und As-sessor in den Gerichten zu Chartres und Toulouse';muste aber, weil er sich der Reformirten zu eifrig an-nahm,! 683 ins EMiunstlmd advocirtein der Schweitz;reiste 1689, 169; und 1698 heimlich wieder durchFranckreich, da cr hier und dar in den Höhlen predig-te, wie cr sich den» auch 169z in Holland ordinircnlassen. Allein cr ward 1698 in Franckreich ertappt,und den 4 Nov. gerädert. Er schrieb animadv. inAnseloti verheuern N. T. l'eßat des Reformés en Fran-se , Lettres & Opuscules ; Lettres paflorales fur le Can-tique des Cantiques; Nî'.d Viel andere kleine Dinge.AE.
BROU S T IN (Stephamis), cil! Prediger zn Va'lencicn-nes, aus dem Hcnncgau gebürtig, lebte 1599, undschrieb tr. de quatuor hominis novisiimis. Sw.
BROWER (Christophorus), ein in der Historie wohl^erfahrner Jesuitc, zu Amhcim in Geldern 1559 9 efbohren, lehrte die Philosophie zu Trier, und wurde' Nector im Collesio zn Fulda, woselbst er antiquitatesfuldenses geschrieben; begab sich von bannen wiedernach Trier, brachte die übrige Lebens-Zcit mitBüclxr«schreiben zu, und starb allda 1617,2 Junih nachdemer von Stein und der Gicht viel ausgestanden, um.notas in Venantium Fortunaum & Rabanum Alan-
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