Band 
Erster Theil A - C.
Seite
1413-1414
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-4 r Z BRÜGGE BRUEYS

venditione neceílaria ; de contractu xstlmatorio ; deapercura testamentorum ; de falvo conductu ; 'de nul-litate proceílùs fanabili & insanabili ; de domaniisregni germanici; de remediis contra sen'tentiam injudicio poiTeíî'orio íummariffiino latam ; specimen ju-ris naturx ejus deícriptioneni exhibens; de prxpa-ratoriis judicii in foris Pruffix; de meritis Germa-nornm in jurisprudcntiam ; de levantine oneris spor.tularum; de prxscriptione pignorum vel hypotlieca-rum ; de codice theodosiano ejusque in codice ju-stinianeo usn; de vexationis odio in jure; de vi pa-ftorum nudorum liodierna ; de favore ultimammvoluntatum ; de jure reluitionis debitori contra cre-ditorem in Saxonia electorali compétente; de ne-gotiis iîliorum fàmilias ; de juramento studiosorumacademico auspicali ; de dispoiltione parentum vasal-lorum inter liberos suos quoad feuda ; de remiffionefelonix tacita; de emendata occasione reformationisD. Lutheri doctrina ; de decimis prxcipue nova-lium; de crimine conatus; Programmata. Z. Pro.Gaetzen.

van der BRüGGE (Dav.), ritt ©ubrccfor der Schu-leu und Bibliothecarius zu Lübeck, woselbst er geboh-rcn, auch 1664 den 17 May Subrector worden, warein geschickter lateinischer Poet, schrieb aiternicatis al-bum perennaturse eoram memorix, qui bibliothe-cam lubecensem vel vivi, vel mortui libris, legjttis,ornamentis, locupletarunt, illustrarunt, sacrum; undVerschiedene schöne Carmina, welche der dasige Rcctor,Jo. Henr. von Seelen, in den deliciis poetarum lube-cenilum heraus zu geben Versprochen. Einige dersel-ben steheir hin und wieder in des gedachten von SeelenAthenis lubeceniibus. Der Verfasser starb 1688 denly April. Mol. Seel.

v an der BRüGGE (Francise.), siehe Mileman.

BRUEIL (Johann), ein Iesuite, gebühren zu Paris1620, war in der Bau- und Mahler-Kunst wohl per-sirt, schrieb dahcro Perspectivam practicam, Pictori-bus, Incisöribus, Sculptoribus, Architectis neceílà-riam; Artem universalem forrificationum, beydes tltseiner Mutter-Sprache, und starb den 27 'April 1670.AI.

B Pv U E L E, oder Brant, (Gualther), ein Medicus undMathematicus in der letzten Hclffte des 16 Seculi,

schrieb metbodurn curandi ; praxin medicinx theori-cam & empiricam familiariíîîmam, welche letztere zu-erst 1579 in fol., hernach 1589/1612,1628 und 1647in g aufgelegt worden ; und de corollariis philoso-Phicis. Sw.

B BUEUS, siehe Broeus.

^9i^ EYS ( David Augustin), ein Frantzos, war znA>x, oder wie andere wollen, zu Narbonne aus einer^?ien Familie An. 1640 gebohren, studirte anfangsdie Rechts-Gelchrsamkeit, war auch eine Zeitlang Ad-vocat zu Aip, legte sich aber nach der Hand auf dieMycologie, und gab verschiedene Wercke wider die Ca-cholicke,, heraus. Allein An. 1682 trat er selbst von

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der reformirten zu der rönrisch-catholischen Kirche, undbegab sich darauf nach Paris, allwo er sich sowohlmündlich als durch Schrisste» bemühe e, seine vorina-lige Mitbrüdcr, die Nesormirren, ebenfalls zu der rö-mischen Kirche zu ziehest, und nachdem er Priester wor-den, von dem König, ingleiche» von der frantzösistchenGeistlichkeit mit einigen Jahr-Geldern versehen wur-de. Von dieser Zeit au gab er nicht allein einen gu-ten Controvcrsisten, sondern auch voruemlich einenfleißigen Comödien-Schrciber ab, womit er auch fort-fuhr, bis er eitdlich zu Montpellier, woselbst er sich dieletzten Jahre seines Lebens aufgehalten, den 2; Nov.An. 172g in einem Alter von 83 Jahren mit Tode ab-gieng. Er hat ein so schwaches Gesicht gehabt, dasser sich fast beständig, und selbst über der Mahlzeit ei-ner Brille bedienet, uiid sein Freund Palaprat, in des-sen Geseiischasst er einen grossen Theil seiner Schau-Spiele verfertiget, hat g st ich falls so wenig gesehen,daß, wenn sie des Morgens Thee zusammen trinclenwollen, einer von ihnen zum öffteru auf der Treppe solange warten müssen, bis ihnen iemaud im Vorbeyge-hen nachgesehen, ob das Wasser über dem Feuer zukochen angefangen. Seine Schafften sind unter an-dern : reponse au livre de M. de Condom, intitulé exposi-tion de la doârine catholique ; examen des raisons , quiont donné lieu à la séparation îles preteßans , welchesWerck von Petro Jurieu, Dan. VeLaroqve undJac.Lenfant widerleget worden, davon er auch den beydenersten in seiner defenfe du Culte extérieur de l' eglijecatholique wiederum zu antworten gesucht; tr. de /’euchartßie; tr. de /'eglije; hißoire du fanatisme de nô-tre tems; tr. de la S. meß'e ; de i obefß'ance des Chré-tiens aux Puissances temporelles ; paraphrase de V artpoétique d Horace, welches letzte auch bey seinen neu- •vres anzutreffen. Nie.

BRUGGEM^NN (Frist. Christian.), ein Glücksiad-ter, aus der andern Helfftc des 17 Seculi, hatte dirRechte und Staats - Wissenschafft zn Jena studirt,gieng hernach mit zn Felde, und soll in den Nieder-landen geblieben seyn. Man hat von ihm tr. de sta-tu Sc icopo reip. germanicx, de illius tranquillitateac securitate dornt forisque tuenda, potiflimis tuitio-nis mediis, ejusque turn asquo trum inicuo Fato, cumparergo contra Sev. de Monzambano novam hypo-thesin de statu Imperii germanici. Mol.

BRÜGGE mann (Nicoì.), ein Hamburger, warConrector zu Stralsund in Pommern, lebte noch 1656,und schrieb hç»iy.lxt in felicem novi anni ingreflutn,feliciorem progresl'um & feliciffiinum egressum irtVerse». Mol.

BRUGMANN (Johannes), ein Minorité, aus Flan-dern. Nachdem er sich zu Groningen einige Zeit auf-gehalten, ward er zu St. Omer Lrctor der Theologie,und führte daraufAn. 1462 zu Amsterdam seinen Or-den ein. Ob nun gleich der dasige Rath damit nichtzufrieden war, so wüste er doch das gemeine Volck zuallem zu bereden, und brachte in den Predigten sehrUu uu 2 viel