BRULART BRULL
1415 BRUGNOLÜS BRULART
vie! Dinge yor, welche/ wie man sagt/ zu lauter Aüf-rühr abge-ielet, worüber denn die Obrigkeit zum öff-lern sehr nachdrückliche Beschwerden führte. Cr hakdas Leben der heiligen Liduin®, welches in den ActisSanctor. 14 April siehet/, und Betrachtungen über dasLeiden Christi nachgelassen, und ist 147; gestorben.Sein Leben steht rorno III parte 2 der Levensbe-schryvinge van beroem.de en geleerde Mannen art. 2.A. Sw. Fa.
ER U GNOL US (Bened.) > ein guter Grammaticus,hat 1504 in Italien florirt, auf welchen Gcaliger einCarmen gemacht,, weil er ihm im Traum erschienen,ob er ihn gleich niemahls gesehen. Cr hat »485 denPrifcianum Grammaticwnt, und 1506 einen Gominen-tarium in Cicesonis paradoxa zu Venedig, MgleichenNicol. Perotti Cornu copi® verbessert heraus gegeben.
ERUGUERIUS (Mich.), gebohren zu Rom 1644,ein gutet Orator und Poete , war ein Mitglied vielerAcademien in Italien, und schrieb Oden und Comö-dien. Man.
ER U GUTER (Jo.) , ein reformirtcr Prediger zu Ni-mes in Frankreich, schrieb 167; wider Arnaud»Schrisst dejustisicatione & inaraistîbilitate gratiaediv.ein Buch, reponfe sommaire betitelt, dargegen aberArnaud 1675 ein anders aus Licht stellte; ferner dis-cursum de interdisto in Gallia, ne Reförmati ibi ca-nant pfalmos Davidis. Hend.
BRUHESIUS (Petras), ein niederländischer Mcdk-cus, lebte in der Mitte des i6Seculi, hatte mit Lern.Scurio, einem Medico und Mathemakico zu Brügge,einige Streitigkeiten, schrieb Epist. II de viribus ther-marum aquisgranensium, hinterließ auch Consiliumdearrbridire,welchesß>cnr. Garetius ftincrzuFranck-fürt 1592, g edirten Sammlung unterschiedener con-fiUoram de arthritide mit beyfüge^ lassen. A. Sw.Ke.
B RU H N S (Hansius) , ein Stadt - Lieutenant zu Lübeckin seiner Vater--Stadt, florirte in der Mitte des 17Seculi, und schrieb Lhronica der Stadt Lübeck, die«us etlichen Lomis in fol. bestehet, aber noch nichtgedruckt ist. Mol.
de la BRUIERE (joh.), stehe Myrica.
de BRUIN (Florentius), ein Prediger zu Gorckmn,der An. 1724, im 74 Jahre feines Alters, gestorben,
UNd harmonium Evangeliorum, de emendandis tem-poral» ebne® lingu® anomal« enallagisve disterta-tionem, und eine andere de Indiz seculari-busRoma-norum hinterlassen. HL.
BRUITSMA (Régneras), einMedicusvon Schueeckaus Fn'eUand, lebte zu Anfange des 17 Seculi alsPhysicus zu Mccheln, und schrieb zur Vertheidigungder Artzncy--Kunst wider die Empiricos, votum iarri-c«ro, so zu Mccheln 1617,4 heraus gekommen. A.Sw.
BRULART deSill'ery (Fäbio) , cinfrantzösischer Mar-quis, gebohren in dem Schloß Prcßigny in Tourauieden 2; Qct. 1655, studirke zn Paris, ward in seinem
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26 Jahre Doctor in der Sorbonne, nachgehends Bi-schaff erst zu Auranchcs, dann zu Soissons, hielt 1695au deu aus Engclland flüchtigeu Iacobumll eine An-rede, welche in verschiedene Sprachen übersetzet wor-den, ward als Honorarius in die Académie der Auftschrissten, und 170; in die Académie francoise aufge-nommen, da er eiire schöne Rede von der Art und Ei-genfchafftcn der Wohlredcnheit und der Dicht-Kunsthielt, las auch in der Académie der schönen Wissen-schafften verschiedene Abhandluirgcn, als über einenmit einigeir erhabenen Bildern gezierten alten Mar-mor-Stein: von den Begräbniffen der ersten Christenin Gallien, ab, verfertigte über dieses Abrisse von zwey
columnis milliaribus, hinterließ divers traites de mo-rales tradudions des plus endroits des Peres ; commen-taires far quelques epìtres de S. Paul if fur celle de S.í'Aement Pape aux. ' Corinthiens; Sermons if bonifies,
und starb den 20 Nov. 1714. In des DouhoursSammlung auserlesener Gedichte trifft man auch vondiesem Brulart eines vom Frieden, und eines von derFrcundschafft an, und 1700 kamen, wiewohl ohne sein
' Vorwifstu, 2 seiner Briefe, die er air deu BcnedictincrLanri geschrieben hatte, durch den Druck zum Vor-schein. Mémoires du tems.
BRULART (Nicolaus), Herr von Sillery, ein Cantz-ler in Franckreich, im 17 Seculo, an welchen -Hugoffitothis die dedicationem Florilegii Stobsani gerich-tet hat. Bo. HL.
BRULEFER, siehe Brulifer.
BRULEVER, siehe Brulifer*.
BRULIFER,, ober Brulefèr, Brulfer, Brulever, Bren-eisen, (Stephanus), ein paristscher Doctor Theologia,Mlnoriken-Ordcns, von St. Malo in'Bretagne, imi; Seculo, schrieb de fanftiffima Trinitate; reporta-ta in quatuor sentent, lib. D. Bonaventur®; Sermo-nes varii de paupertatë Christi 8 c Apostolorum &Ec-cfeiksticorum ; tratbitum desensorium adversus epi-fcopum Minontsm damnantem fratres de obfervan-tia, quod contra formam regul® se alio nomine voca-rent, quam régula expreslerit; de timoré fervili & dedonis Dei ; concionem de valore misthrum j decla-rationem identitatum & distinctionum reram fecun-dumScotum; de formalitatibus ad meutern Scott;errores condemnatos in variis faculratibus. Seine
Opuscula sind verschiedene mahl, als i;i6 zu Vene-dig, und 1499 / Wie auch i;oo zu Paris zusammen ge-druckt worden. -Hermann von der -Hardi hat* 1718in einer besondern Schrisst dessen Andencken er-neuert. o. Hend. Wa. Poiscv.
BRULIUS (Joachim), eilt Augustiner-Eremit, warein Mißionarius, lebte i6;o, und schrieb.* Libros 18liistori® peruan® Ordinis fui ; übersetzte auch 3 ». ^ 0>> 'zaL de Mendoza histoi'iam reram in regne chinensi
aus dem Spanischen ins Latein.
BRULEER, stehe Brulifer.
BRULL (Petrus), ein evangelischer Prediger zu Stratz-burg und Dornick, aus Lothringen bürtig, lst vonden