BRUMMER
BRUMMER BRUN
1418
14 l 7 BRULOV
Catholifchen wegen der Religion ins Gefängniß gewor-fen, und 1545 den 17 Febr. zu Dornick verbranntWorden, Er. 81 . Pantaleon histor. martyr.
BRULOV (Caspar) , ein Professor Poeseos und Histo-ria zu Straßburg, aus Pommern von Pyritz burtig,schrieb einige Dramata, wie auch ein carmen iieroi-cutn Je vira rebusque gestis D. Martini Lutheri; Ju-Iium Cadarem cómcediam; gymnasmata versuum groc-corum, inglcichcn eine Grammaticam latino-germani-cam, und starb 14 Iul. 1627, im 42 Jahr. W, J.
B RUM AN I (Anton) , ein Mitglied des Raths ;n Cre-Mona, schrieb Je fürn;; Je pœna arbitranda; Je ma-trimonio & ejus impeJimentis , und starb 8 August1521. Ar.
BRUMANI ( Francisais ), cil! .[Crus von Cremona,lebte 1469, und wurde von der RcpublickVenedig zumNobile genracht. Man hat von ihm Consilia* tr. Jemaleficiis &c. Ar.
BRUMANI (Sigism.), ein Medicus von Cremona,studirte zu Padua, ward Doctor, und nach seiner Zu-rückkunsst nach Cremona ins Collegium mcdicum auf-genommen, nicht lauge darnach aber dlementia VIIIerster Lcib-Mcdicas, wie auch oberster Artzt des gan-zen Kirchen-Staats, und erlangte über dieses das rö-mische Bürger-Recht, wurde auch sofort 1567 in dasCollegium der römischen Aertztc aufgenommen. Lle-mcns VIII hielte ihn für einen seiner besten Freunde.Unter dessen in lateinischer Sprache verfaßtm Bü-chern, die man aber numnehro vor verlohrcn schätzet,befanden sich Je moJo. componendt theriacam ; Jeelogiis. medicinae IÍK. 2; Je generatione & corru-ption e üb. 2 &c. Ar. Mang.
BRUMANI (Matthœus), ein Canonicus regularis St.Jos). lateranensts, von Cremona, wo erauseinem ade-lichen Geschlecht entsprossen war, lebte in dem 16 Se-cuko, war ein Lheologus und Jurist, wurde Bischofszu Meist, und schrieb Je jure & origine redituum ec-clesiasticorum ; Je validitate & invaliditate nuptia-rum &c. Ar. Ug.
BRUMMER (Andreas),, ritt Assessor in der Juristen-Facultät zu Leipzig, gebohren daselbst 25 Nov. 1625,.ist, nachdem er zu Wittenberg studiret, und 1655 zu
- Leipzig Doctor worden, durch Holland, Engelland undFranckreich gereiset, da er anchRath der deutschen Na-tion zu Orléans gewesen, hat JiíL inaugural. Je ex-hactedatione liberorum, Je fidejuffione, Je Iocarione& condustione geschrieben, und ist zuLeipzig28Mart.
. 1670 gestorben. Er.
.BRUAIMER (ErUeri cu§) > ein Candidatus Juris aus
r Leipzig, gebohren allda 1642, hat eine Reise nachFranckreich gethan, und ist 1668 den 3 December tm26 Jahr im Fluß l' Arbcrine, nicht weit von Livn er-soffen. Er hat Je Scabinis ; compientarium ad le-gern Cinciam * disputationem Je: locatione & con-Juftione ; onomaftica varia Thomae Reinesio dicta
und andere Werckgen, so unter dem Titel Brummeria-na, nebst seiner Lebens-Beschreibung, von George-
Beyern zu Leipzig 1712 in 8 zusammen heraus gege-ben worden; ingleichen eine sehr schöne Blbiiorheck,dariune die chuint-Esten>', von den Manuscriptis Rei-nefunis gewest, hinterlassen. AE.
BRUMMER (Hern-.), von Hamburg, ward zu Jena' Magister, und 1659 zu Giessen Doctor der Theologie.Schon vorher» war er Pastor und Supcrintcndcin zuAlt-Lriningeu, und von 1656 an schwedischer Fcld-Prcdiger in Polen bey dem Pfaltz-Grafen Adolph Jo-hann. Es ernennte ihn zwar dessen Bruder, CarlGustav, nicht lange darnach zum Superintendentenin Polnisch-Preussm oder zu Culm, wegen der Schwe-den eilfertigen Abmarsches aber kam es nicht damitzur Vollziehung. Er ward aber 1661 Pastor zuTön-ningcn, schrieb verschiedene Zeichen-Predigten, und starbim Sept. 1674. Mol.
B RUM O Y (Petrus), rill Jesuit, gebohren 1688 zuRouen, trat 1724 in den Orden, und wurde 1708 nachCaen geschickt, daselbst die schönen Wissenschafften zulehren. Nachher» wurde ihm die Erziehung desprinyen von Talinond aufgetragen, wobey er anden Mémoires de Trévoux zu arbeiten anfieng, welcheser bis 1739 fortgesetzt, und 1742 den 17 April zu Pa-ris gestorben. Seine Schrifften sind: Versande quel-ques fermons de P. P orée; la vie de l'impératrice Eleo-nore, mere de V Empereur Leopold ; Continuation de Phifloire des Révolutions d’Espagne, davon fast der gan-ze dritte Band von seiner Hand ist; Théâtre des Grecs;der andere Band der Fortsetzung von des P. Lovgue-valls histoire de P Eglise gallicane, davon P. Fontcnayden ersten verfertiget. Man hat auch eine Sammlungseiner Gedichte. NZ..
; BRUN (Carolus) , der oberste Mahler LudwigsXIV. Königs von Franckreich, machte sich durch sei-nen Pinsel berühmt, schrieb 2 artige Tractate de laPhysionomie und des différons caraBeres des Pafftons, undstarb zu Gobelins 12 Fcbr. 1690, Pe.
1 B R.U N (Domin.) , ein Dominicaner von Paris, ge-bohren im Junio 1611, legte sich gantz aufs Predigen,barinne er sich einen grossen Ruhm erwarb, wurde desGouverneurs zu Nancy, Franc, du Halber dc P -Hô-pital, Gewissens - Rath und Beicht-Vater, brachte esauch bey dem Hertzogc von Lothringen dahin, daß1642 zu Nancy ein neuer Ordcus-Couvent unter demTitel Je notre Dame Je la Paix aufgerichtet wurde,darinne er am ersten diePriors-Stelle verwaltete, der-gleichen Bedienungen er auch schon vorher in andern,Conventeu gehabt hatte, schrieb im Frantzösischen eineLrich,n-Rede auf Marie Lurnague, des königlichenRaths und Residentcns zu Ragusa, kraue. PolaiUon,,hinterlassene Wittwe, und starb zu Compicgne 22 Aug..1688, im 78 Jahr. Eck.
: BRUN (Hier.), ein Dominicaner von Cambray,lehrte die Philosophie, war Prafectus Studiorumund Lectvrr Theologia sccundarius zu Douay, wie auchin verschiedenen Convcnten Prior, schrieb eloge ala mé-moire de la Princesse Marguerite de Savoie, und starb (ft
Cambray 4 Jan: 1703. Ech~li tt tut 3
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