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BRUNI
BRUNN
BRUNN
welche Siptus Bruns zu Straßburg 1610 in fül.heraus gegeben de bello Gothorum iralico, wegendessen ihn Christoph Person« eines Plagii aus demProcopio bcschu digt; historia rerum gestarum inGracia , welche am besten in Muraterii Icriptor. rer.italicar. T. XÍX stehetz rhetorica; hiiloria de gestisRomanorum; epistolarum Jibri VIII, weiche I. A.Fadricius 1724, noch vollständiger aber ssaurcmmsMehus 1741 zu Florentz auflegen lassen; dialogus
de moribus feu lsagogia moralis diiciplinx; vicaAristotelis 8c Ciceronis ; invectiva in C'arol. Mala-testam , welche in Scheliborns amœnitar. literar. ste-het j orar. adverius hypocritas, hie mit Poggii flo-rentin. dialogo gleiches Inhalts 1679 zu Lion aufge-legt worden; de crudeli amoris exitu Guiigardi 8cSigismundx, Tancredi Salernitanoram principisfiluc; hiiloria ex Bocacio translata; mita diDmiteC 7 del Petrarca , das Büchelgen des Bruni de tem-poribus i'uis hat D. J. G. Menschen seinen cererno-nialibus nach Philipp Beroaldi verbessertem ÌVI8.einverleibet. B. Jov. PB. Negri istoria degli lcrit-tori fiorentini. Fa. Nie,
BRUNI (Pet.), ein ftantzösischer Dominicaner vonAvignon, lehrte da über den Bombardum, wurde1612 Prior und Diffinitor seiner Provintz, auchTheologie Doctor, 1627 Prior zu Limoges, gab lcportrait du sacré & celejìe epoux nebst verschiedenen
Predigten zu Toulouse 1628 in 8 heraus, und starbum 1629. Reli.
BRUNING (Christian), flehe van Bruyn.
URUNING (Henrich), ein Doctor Juris, ward 1609Professor zu Marpurg, und 1620 zu Giessen, undschrieb: de variis univerlitatum ipeciebus, earum-que juribus, pradenü statui Germania accommo-datis.
de BRUNIQUEL (Petrus), flehe Petrus de Bruni-quel.
BRUNN, flehe Calidus ttnb Candidus.
BRUNN ( August-inus) , ein lutherischer Theologus,gebühren zu Annabcrg 1 ;g8, 4 Oct. studirte zu Leip-zig, kam um 1559 in das Würkembergifchc, da er Pa-stor zu Lustnau war, predigte hierauf eine Zeitlangzu Steinbach im Badenschcn, ward Pastor zu Me-ningen, hernach zuIesingen ohnweit Tübingen,schriebim Latein: Quxstiones stdei Christians; triadosele-ctoralis poüticx libros 2, s. catalogum electorum pa-latinorum, saxonicorum & brandenburgicorum ; li-bellum synopticum, in quo romani imperii episco-porum, regum , principum See. suceeffiones recen-iensur; libellum synopticum theologicum com-pendiosum, in quo recensentur pracipue theol.Doctores 8c eccietix ministri , qui ab an. 1500 ns-quei6l5 in Germania vixerunt; annales polychro-nicos; ferner Trost-Büchlein wider alle leidlicheund geistliche Norh ; Predigten, und starb i6i8,im80 Jahr seines Alters, und 56 Minister». Fi Dier.
BRUNN (Christoph.), ein Sohn Augustins vonHei-dcnheim, studirt« zu Tübingen, begab sich 1608 mit
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dem würtembcrgischen Printzen Ludovico Friedrich,als Beichtvater auf die Reife, und besähe bey derGe-legenhcit Franckreich und Engcllanb. Ais er 1609wieder zurücke kam, ward er zu Stutgard in derCathedrai-Kirche» Diaconus, 1614 aber zum Su-perîntendcnren nach Lcoubcrg bcrnflen, wozu ihmnoch 16,7 die Adtey zu Sr. Georg confcriret worden;Ichricb Predigten, welche er auf der Reise gehalten,ingleichen Valet- und Leichen-Predigten, und starb1617,20 Dec. Fi.
von BRUNN, oder Brunner, (Joh. Conrad), einMe-dieus, gebühren zu Dieffenhoffeu, einer kleinen Stadtim wgcnauüteu Turgow, nicht weit von Schaffhau-ftn, den lüJannar. An. 165g, reifere, nachdem er zuStraßburg studirct, und An. 1672 den Gradum ei-nes Doccoris angenommen, nach Paris, übte sich da-selbst mit einem ausscrordcntliche» Fleiß in der Ana-tomie, besähe sodann Engelland, und ward nach fei-ner W'àrtunsst An. x6S 5 als ein Mitglied in dieGesellschastt der Natura Curioforum aufgenommen.Hierauf wurde er An. 1687 Professor Mcdicincr inHeidelberg, retirirte sich aber in folgendem Jahre we-gen des Krugs nach der Schweitz, von dannen erAn. 169; wiederum nach Düsscldorffgeruffen, unddaselbst zum obersten Leib-Medico des Churfürstenvon der Pfaltz, Johann wilhelmi, bestellet wurde.
t An. 1711 erhielt er den Adelstand, und bekam zugleichvon feinem Fursteu die Hcrrfchafft Hammcrstcin imHertzogthum Bergen, worauf ihm auch noch An.1720 der Canton Schaffhausen vor ihn und seine sämt-liche Nachkommen das Bürger-Recht ertheilte. Erhatte um seiner treflichen Wissenfchafft willen die Eh-re gehabt,'zu verschiedenen Königen, als den vonEn-gelland, Preussen, Dauncmarst, Schweden, ingleichenzu den Churfürsten von Coln, Mayntz, Bayern, undandern grossen Herren geholet zu werden, und starbzu Mannheim den 2 Oct. An. 1727, im 75 Jahre fei-nes Alters. Von seinen Kindern ist der 5 Sohn,Jo-hannes Ulricus, churfürstlicher pfältzifcher Rcgierungs-Kriegs-und Justitz-Rath worden. Seine Schafftenbestehen in einem Tractat, de experirnentis circapancréas, und verschiedenen Dissertationen,als: deglandulis duodeni ; de pleuro-peripneumoma; defeetu monstroso 8c bicipiri, de panaeeis, de glandu-la pituitaria, de afFectione hypochondriaca &c.Mang.
aBRU NN (Joh. Jacobus), ein schweitzerischrr Medi-cus, gebühren zu Bafel 1591 den 50 Sept. studirtedaselbst die Philosophie und Medicin,promovirte 1611in Magistrum, und 1615 in Doctorem, wurdeausgedachter Académie 1625 Prcf.Anatomiä und Votâm-es, bekam 1629 die Profeßionem Medicinä practica,ließ Pet.Morelli methodum prslcribendi formulasmit feinem beygefügten systemaie matetix medicxverbessert wieder auflegen, gab eine manuductionem
ad coniultationem medicam recte instituendam ; vl "tarn Joh. Jacobi Grynxi heraus, und starb 1660 den22Ja», in dem68 Jahre seines Lebens, ^
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