Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
819-820
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GABRIEL GABRIEL!

B. -GABRIEL lieh J o su® Heschel Schosbiirg, eiltJude tm I7@ecul0 / Hat nauon nns porta pœniten-ri® zu UmsterhaM 1648 in 4 edirt. W.

G AB R LE L Saxoferraténsis, stehe -Saxo'ferrarenfis.GABRIEL Síonita, siehe S'ionita..

GABRIEL (Abraham), ein Rabbine zu Ende des 17Seculi, von dem man in verschiedenen hebräischenBüchern, als unter andern in R. Iom Tov ZadaloirzuVenediggedrückten qu®sitis 8c responsis, seine Cen-sur votangesetzt findet. W..de GABRIEL ( Aigidius) ein Liccntiatus aus derUniversität Löven, Priester Franciscaner-Ordens,De-finitor generalis, und Commissarius apostolicus indenMederlanden, gebohren zu Lüttich, gab 1675 zuBrüssel eine Moral heraus, unter dem Titel: speci-mina moralis, Christian® 8c moralis diabotic»; weswe-gen er; 51t Rom Verdruß kriegte, auch selbst dahin reu' sen inuste, aber glücklich absolviret wurde. B.GABRIEL (Johann,) , ein lutherischer Theologus zu' Brieg, lebte-1615, und schrieb: epiromen annaliumecclesiasticotüm Gas. Earonii ; Gebete und Sechsteraus den sonntäglichen und fürnchtnen Fest f Evan-gelien.

des. GABRIELE (Joch, ein spanischer Mönch desOrdens de laMercede von S- Lucar de Barrameda,war in der Theologie wohl bewandert, schrieb in seinerMuttersprache Predigten in 4Tomis, von denen diebeyden letztern nach seinem Tode, der 1655 erfolget,heraus gekommen. Ane..

de G ABRIELE (Magino/eber Meir) , ein venekiani-scher Rabbine im 16 Seculo, schrieb im Italiänischen

dialogos de, utilitate inventorum luorum circa seri-

cum, welche zu Rom 1588 in folio gedruckt wor-den. W.

GABRIELI (Anton.), ein römischerJCtusund Con-sistorial-Advocat desFisci und der Cammer, hat einjuristisch Merck in 7 Büchern unter dem Titel: com-munes conclusidnes verfertiget,'welches sein SohnMarins Gabrieli heraus gegeben,'und ist 1555 den 25Oet. gestorben! Sein Tr. de lecundis nuptiis ist1600 nebst andern gleicher Materie- zn Cölln in 8 zu-sammen gedruckt worden. Alan. ja.

GABRTELI (Facius), von Gubio, hat um 1154 ge-lebet, und einige philosophische Bücher, als de qua-tuor- elementis, de vera philosophia See. verferti-get. Ja.

G.ABRIELI (Hier.), ein Consistvrial - Advocat zuRom, im 16 Seculo, von Gubio burtig, Hat2 BücherResponssrurn geschrieben, und ist 1587 den 27 Nov.im 74 Jahr seines Alters zu Rom gestorben, ja.G.ABRIELI (Hugolinus), ein Groß - Vicarins desEardinalsvitelleschi, und Ertz-Vischoffzn Florentz,im. 15 Seculo- hat einen Tractat von Sacramenken her-ausgehen lassen, ja. Lg. 1

G ABR IE L! Eugubinuv (Julius), ein Priester, Philo-sophus undOrator, vonGubio, daher er seinen An-nahmen erhaltech hat die Sprachen und Humaniora '

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GABRIEL! GABRIELLI ^

gelehret, zwey auf dem Coneilio zu TridentReden heraus gegeben, des Xmaphontis ^einige Traetake des Plutarchi, wie auch j„sdes Gregorii Naziánzení aus dem GriechÜ^gd^Latein übersetzet, und ist in seinem DaterlandeMay gestorben. Ja. ^-1^

GABRIEL I (Ludov.), von Gubio, hat löslich'Wercklein, darinne von der Uebung der Gotn .gehandelt wird, publiciret. Ja.

GABRIEL LE von Bourbon, siehe de BourbêGABRI ELLI (Casp.), eilt Philosophas, ^ t «iund Poet von Padua, practicirte anfangs^ra,. kehrte hernach in seine Vaterstadt zurau,. ^warb sich durch eine Schrifft dissolutiones^.^ ja

stionem Hier. Boniperti de materiae imrnii ,u ^ to'principio morbi ; ingleichen explicarionew,^,-chtius mareri® evacuand® rarione,welche beh^^^^h^gen zusammen herausgekommen, so grosse"" 0daß man ihn bald da bald dorthin verlang'/'

Liebe aber zu einem geruhigen Leben macht'- / ^,sticllvon Padua nicht weg wolle; doch nahm ( g 0gegen ansehnliche Bedingungen das Amt ei, dici zu Porto Gruaro an, verfiel aber »amrett in ein hitzig Fieber,daran er denzoJul-59 Jahre seines Alters zu Padua, dahin e>- §stgate bringen lassen, starb. Er hinterließ aU "'Le}f 1 l

Schrifft Cu-rama in 3 Büchern ; oranones P S)cas; orationes de diverlisargumentis ; ep lir pap-libr. de Claris gymnasii patavini discipulis- <|PGABRIELLI (Johannes Maria), einbohren zu Eastello in Italien 1654, 10 Ja"' st»men Eltern, begab sich des Unterhalts wege/ MOrden der Fenillantiner von der ReformeBernhardi ; legte fich hierauf mit sonderbar'auf dir Philosophie, Theologie, Jus ca>>Concilia, und vornehmlich die Kirchen-L""itme er es so weit brachte, daß man ihnKlöstern zum Leetore der Noviciorum ssch,ii^.,Nachmahls ward er wegen seiner Klugheuneral-Procureur, und ferner zum General l ^ Mdens erwehlet; muste auch, nachdem erlegio de Propaganda Fide, zum Präside Sgemacht worden, wider den Ertz-Bischest,bray, de la Mothc Fenelon, schreiben.sem Wercke verfertigte er nachgehenbs e"R^ /vor die Schrifften des Cardinals

langte denCardinals-Hut, und starb zu Capra

Fieber-und Stein 1711,17 Sept.' HL. <GABRIELLI (Pirrhus Maria) , eines

fchen Officiers Sohn, gebohren zu Sien« ^

1 April, legte sich erst auf die Jnra,hernaw ^die Phvsic und Medicin, sonderlich auf

-mir, Mechanic und Chymie, stifftete

Na die Academiam physico-criticam, welw ^ As,

als eine Colonie der römischen Académiedum angesehenworden, brachte die chijch

nam ineine gantz andere Form, und woR