Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
879-880
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G ATINÄRIA

S79 GATARfS - GATICA

G A V A NT I í * 0

27 Junii gestorben, und einen Tractat de stylo N.Testament, contra Seb. Pfochenium; miscellaneasacra; notas in "M. Aurel. Antoninum de le ipso, dar-inné er insonderheit die Schreib-Art gebraucht, daßer das q allezeit ohne u als qi, q-e, qoä Lcc. geschrie-ben; disserrarionem de nomine tetragrammato ; no-tas in Jesaiam, Jeremiam ; antithelin Ameiii &Voetii de Sorte; animadverfiones in Lucii scriptumde causa meritoria nostrx justisicationis ; de di-phthongis live bivocalibus dissertât. Cinnum liveanimadverliones varias ; de baptismatis infanrilis vi<k efficacia ; vindicationem diflert de nomine te-tragrammato contra Capellum ; stri&uras in episto-lam Daventrutii de baptismo infantum; adversariamiscellanea posthuma ; uf tbe nature and use ofLvts;Comment in acta Apostolorum; Wie auch ferner INenglischer Sprache : Miftellan Pred-gcen, die 1711zu D eßdeu in 4 deutsch heraus gekommen; difeuf-fion of tbe doclrine of TransJ'ubjlantiatton ; einen Ea-

techlsmum; ein Gegengifft Wider die Irrthümer inder Lehre von der Rechtfertigung; den wohl polir-ten Fürsten-Spiegel hinterlassen hat. Seine theo-log. Wercke sind 1662 in holländischer Sprache zu Am-sterdam in 4; seine opéra critica omnia cum opufcu-lis variis & Marci Antonini imperatoris libris derébus fuis , gt. & latine aber 1698 zu Utrecht mit

. Herm. wirfst Vorrede nebst einer Nachricht von sei-nem Lebe» und Schrissren in groß fol. zusammengedruckt worden. Er war niemahls dazu zu brin-gen, daß er sich hätte mahlen lassen.

de GATARIS, obei'Gatarus, (Andreas), ein Hi-storiens und Sohn des folgenden Galeast von Pa-dua, verbesserte und cvutinuirte seines Vaters Chro-mes: bis aufs Jahr 1406, die man in Muratorii Script,rer. ftal. T. 17 findet.

de GATARIS (Galeatus), ein Doctor Juris und Ad»vocat, auch geschickter Redner zu Padua, woselbst ergebohren war, stammte aus einem alten Geschlechtevon Bologna her, verwaltete verschiedene wichtigeEhrenämter und Gesandkschafften, und starb 1405an der Pest. Er hat in italiänischer Sprache ein

cbronicon patavinum ab anno 1311 ad 1405 hinter-lassen, welches sein Sohn, Andreas, in einen reinernEtilum gekleidet, und bis aufs Jahr 1426 fortgese-tzet; Muratori aber solches dem 17 Tomo seinerîîcriptor. rer. Ital. p. 1 seqq. einverleibet, auch in derVorrede mehr Nachricht von dem Verfasser gegeben.

Scardevnius in antiquit. patav. Pap.

GATARvS, siehe Gataris.

GATHONUS (Gualterus), siehe Cattonus.

de GATICA (Didacus), ein spanischer Mönch drsOr-dens de la Mereede, von Sevilien um 1648, wurdeProvincial seines Ordens und Coadjutor des Ertzbi-schosss von Sevilien, mit dem Titel eines BischoffsvonIlse;, und jchricb de adventu Alelll« adversus ^udseora 6de laplbs. Ant.

áe GATINARIA, Obíï Gatinara,(Marcus),

bicus von Pavia, florirte in dem 15 Seculo, W e,einen Comtnentarium über das IX Buch hcsad Almanlorem, welcher zum öfter« aufgel^,^tehemals unter die besten practischen Werckeworden; ingleichcn in italiänischer Sprache:

cammedicam; opusde remediis morborum oro*’ 1 j,

particularibus; und andere Sachen, welcheGuinterius lateinisch übersetzet, und 1537 J u **zusammen in fol. ediret.

GAIIS 1 ) E dies, siehe Gastisdenus. ctf

GATTI (Antonios), ein italiänischer Philossr^g,und Medicus aus Abruzzo, gab 1587 etwas ^meris heraus. To. g.„o,

GATTOLA (Erastnus), ein Abt zu Monte vapgebohren 1662 zu Gaeta, danckte 1728 ab, Iijloria de Monte CaJ/ino, UNd starb dkU 1 Map 'zu Monte Eaßino. AHE.

GATTVER (Jo.), siehe Gauverus. ^

GATTULA (Ivo), ein Doctor Juris vonwar in die 42 Jahr und noch langer JuriSprE . (t})Professor primarius daselbst, gab ein Werck t yliäntschen Verjen heraus unter dcni Titel f <r

bula pastorahs ; edirte auch tlecilioi<es S.man* cum summariis & indice, und starb dtlt1647. W, d. Man. ^it

G ATTUS, oder Gastus, (soll.), cinDomimcssît A:

Meßina, gebohren »422, brachte es in der T $$scheu, griechischen und lateinischen Sprache^^.^„s,auch ein guter Redner, Phüosophus undund in der Astronomie und den Rechten woh> ' ^,,treu, lehrte zu Fcrrara und Bologna, hatte fGedächtniß, daß er das, was er ei» oder pt\lesen, nicht wieder vergaß. Er ließ sich L \dens-Versammlung zu Rom in Beyseyn #mit so grosser Wohlrcdenhrit disputandoihn derselbe zum Doctor Theologiä erklärte.der Zeit ward er Bischofs von Cefaledi, undCatànea, als er inzwischen verschiedene mahlss^lrKöniae und den Ständen in Sicilien an Sst

in sehr wichtigen Angelegenheiten verschicketWeil aber König Ferdinand es vor einen EW 0iseine Jura hielte, daß der Pabst das verledlistethum wieder besetzet hatte, so verbot er dem ~ (ofweder zu Catanea noch zu Cefaledi zu residltt^^ t tdern sich ausserhalb seines Reiches zu halten/endlich mit dem Könige wieder ansgesöh»clEr begab sich bey herannahendem Alterfeß-Haus zu Meßina, starb daselbst 22 Jus- • r fj#andere wollen 3 May 1484, und hinterließ jj ufdene Reden, die er vor den PäbstenGixto IV gehalten, nebst einigen Leiche"'--"zu Palermo im Manuscript liegen. lbcl>.GAVALDA (Franc.), fte(>e Gabalda. r

G A V A N T I (Bartolomeo), ein Barnabit,fectus Congregat. Clericor. regulär,sacrorum Rituum zu Rom,in der ersten