Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
915-916
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GEMMELIUS - GENCKE

Si f

coram 'defcriberidorum ratíone, deque distantíis«arum inveniendis.; charta, qua continetur to-. tius orbis descriptio; de principiis astronomi® 8ccosmographi* ac ufu globi a se editi ; demonstra-tiones géométrie® de ulu radii astronomici ; deastro-labio catholico lib.er a, a. m. Er war ein vertraue.4erFreiiNd -von Icrcm.Triverio. Weil nun dieser

- von gar grosser- Lemma aber von sehr kleiner Sta-tur war, so wurden sie aus Schertz lovâniensiúmme-dicocum par impar geiiennet. A, Ghil. Cast. Mi. Ad.

, Mang. .

•GEMMELIUS (Johannes), ein deutscher JCtus, ediyt: f657 Compendium Juris feudalis jti Schleustllgeiiin g;

GEMMETICENSIS (Lull.), siehe WUIielmus

- ‘ Cdleulus oder Ge’mmeti censis.

Vòn ÈEMMINQEN (Georg.), I. II.D. UNdDoiU-Probst zu Speyer, war aus einem ablichen Geschlech-te in Francken und Schwaben entsprossen, schrieb

Oráfionés de machiriis beilicis; de ratione duelli;de cura miliram&x. Ulld starb 1511. H.HL.yon'GEMstj'l^GÉN (Reinhard), ein chur-pfäktzischerRath, war aus einem adelichen und freyherrlichenGeschlechtern Schwaben entsprossen, beschrieb -seinenStamm-Baum in 9 Büchern, so in Joh. StephaniBürgermeisters bibliorbeca eqneürl Tom. I; wieauch Discours, woher dem Reichü-Adel der fveym,j .B.jtterschafft ihre Reichs-Lrepheir und Jmmevic-' tät i herkomme? der in Cpk. Besoldi The Jarno pra-rUco unter dem Artiste! : Rkichs-Stand rc. stehet,

, und staröi6z;. HE.

&EMO T E, siehe Jemmar.

GEMüSAEUS (Hier.) ein Medicns, gebohrenzuMühlhausen im Elsaß 150;, stammte von einem al-ten Geschlechte aus Schwaben her, «ndchieß eigent-lich von Geschmaust. Er studirte zu Basel, wurde1525 Magister, und brachte es hernach in Franck-reich in der Philosophie und Artzneykunst so weit, daßer 1533 zu Turin den Gradum eines Doctoris an-nehmen konte. Im folgenden Jahre ward er Profes-sor Physices zu Basel,lernte auch in seinem Z 5 Jahrevon Gev. Münstern hebräisch , starb aber wenigeJahre hernach 1543 den 29 Jan. und hinterließ epi-

f t,omen.geographi® Strabonis in latinum verse; prœ-" fâtiohes' in Gaieni opéra, & Ptolemœi Almagestum ;Tbeopbraßi Erejti 8 c Pauli JEginetœ. opéra cum prx-farionibüs; Comment, in Arißotelis qu*dam &c.Ad. Li.

G E N A R I (Paolo), stehe Aprosius.

GENCKE (Jac.), ein Diaconus an der Peters-Kirchezu Hamburg in seiner Vaterstadt, seit 1684, schriebausser einer Leichenpredigt eine. andere von einen»würdigen Prediger, die er bey seiner'Einführunggehalten, welche beyde zusammen 1636 wieder auf-gelegt worden, und starb 14 Jan. 1693, im47 Jahre.

Mol.

GENDRE GENEBRARD 9

16

le GENDRE (Joh.), ein Mathematicns und E-ricus, von Orléans, im iSSeculo, hat'.e^^jîrinuacion von dem Buche, nier des htßmr ■*>andern^ Sachen geschrieben, und ist von^nr»' âder», Johann. le Gendre, von Paris, welcher"etwas, z. E. 1694,/» vie de Pierre du Bofc u. a-schrieben, zu unterscheiden. Cr. Ve.

'Itw '

ie G E N D R E ( Claudius) „ ei« sraiitzösischer > z,>'

#*■

gab 1644 artem dlgestorum tribonianic'ant

ti-cujacianam zu Paris heraus, legte aber, baunnig Ehre ei». ' ' '

le GENDRE (Eudovicus), ein ftantzösischerListricus, war zu Rouen, oder doch- zum weyM ^edieser Gegend, von schlechten Eltern gebohrtw/^faber bei) guter Feit dem Crtz-Bischofs vEAssFbekannt, der vor seine Auferziehung, vielebezeigte, und ihn 1690 in Paris zumseiner Kirchen ernennte. 172z wurde erCantor an eben dieser Kirche, in dem folgende"^reaber erhielt cr die Abtcy Notre-Dame de- Fontaine in derDivces von Chartres, undlich zu Paris den i Febr. 1733, in einem-78 Jahren. Seine Schrifften sind: jn|

.de Louis Ie Grand ; bißoire de France,

: Folianten und auch in 7 Duodetz-Bändenworden i vie du Cardinal d‘ Amboise avec ‘ ifl r., g ßi’Ie des Cardinaux célébrés , qui ont gouverne

u. a. m. Von. seinem eignen Leben hâter 5terschiedene Beschreibungen aufgesetzt, wo"""besondere Dinge enthalten seyn sollen.

> .. -V. I / - 1.

GENEBRARD (Gilbert), cinBenedictinMv^ ^in Auvergne bürkig, nahm' in Sprachen

Iß 1

'P*

»11 e»«peigne ourng, nai-in m üfmiw/«» -hand Wissmschafftrn dergestalt zu, daß erctor in der Theologie zu Paris, und königl.

in der hebräischen Sprache, auch 159gzu Aix in Provence worden. Sonst war er »ser Anhänger der Ligve, und predigte hcftlG .M-Henrimm I V; daher er sich nach Avigno" * e &müssen, woselbst er de sacrarum eleäionuw. ecclelix gallican® redintegrationem geschtUo

ches Buch zum Feuer, und er selbst darüberlio verdammet wurde z doch vergönnetegen Semonr in Bourgogne zu retiriren, "' Lpeine Priorey hatte, und den r6 Februar-er ungefehr 60 Jahr alt gcwest, gestorben-die letzten iz Jahr seines Lebens täglichsiudirct; und sich ein kleines Hündgenalso '„jtet haben, daß ihn dasselbige aufgeweckt, JU r m .über der Arbeit eingeschlaffen. Seinesind: eine Edition der Opemm 0 r {S eal f..jLjiIsagoge rabbinica ad legenda 8c inteH'S^brsorum & orienralium iine punctis fc ri P\ßi(fv pauch in A. Pelandi analestis rabbinicisnorœ chronic®, s, ad chronologiain & «i,

versam inethodus; verschiedene lleberr-'tM if ^eJoel propheta cumSal. jfarçbii, A. Abc»

;; ver,cyieocne ncvrrfttzU^^^

im chaldsa paraphrasi *bcu-Fzree, 8 i D. Fittttb’ > ^