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der Grafen von Suffolck in Engelland her, und florir-te um rz6o. Er Hat de proprietatibus rerura ÍU19Büchern geschrieben, welche am ersten zu Straßburg1488 in fok. gedruckt worden; ferner Sermones , dieebendaselbst 1491 ans Licht getreten. Seine andernWercke die noch im Manuskript liegen, sind: Chrom-con de stanctis; Postill* Scripturarirtn ; Postilla inMatthxumSk Marcum; Practica juris, ein Buch demedicina. Bal. Wharto » Angl. Sac. Fa. Fre.
GLANVIL (jo.), einAdvocate aus Deovnshire, dersich Carolil eifrig annahm, aber auch deswegen 1648ins Gefängniß muste; allein beyCarolo II wieder ei-nen Dienst bekam, 1661,2 Oct. starb, und unterschiede-ne Parlaments-Reden hinterließ. Wo.
GLANVIL ( Joseph.), von Pleymouth, ein engli-scher Prediger, war Königs Caroli I Capellan, Canornicus zu Worchester und Mitglied der londenischenSocietät. Er hat sich sonderlich mit der neuen Phi-losophie sehr breit gemacht, und bey aller Gelegenheitauf den Aristotclem, den er doch nicht soll verstandenhaben, los gezogen; schrieb im Englischen unter den
Titeln: Lux orienralis; scepsis sciendstca ; plus ul-tra oder vom Wachsthum dcrWissenschafften ; Philo-fbphia pia » oder von dem frommen Absehen der kö-niglichen Socier. -, Sadducifmus triumphans, oder von
Hexen und Hexercyen, welches Buch- so 1701 auchdeutsch heraus gekommen,John Webster widerleget;einige Concrovers-Schriffteu wider -Hcnr. Stuvbs,wie auch viel Predigten nebst andern Büchern, undstarb 1680 den 4Oct. Wo.
) de GLAN VILLA (Radulphus obir Raulphus), rillSchottlanber zu desKömgs.-Henrici II Aeiten,schrieblegurn stcoricarum lib. XIII , von denen 4 indesSkenai legibus & consuetudinibus Scod* voranstk-hen. Fa.
GLANVIL (Ranulphüs),du Graf zu Ehester in Engel-land, commandite unter König-Henrico III 1218 dieköniglichen Truppen in dem Ercntzzuge, und schriebde legibus Angli®. Bai. Pit. Nicbolfon Bibl. Scot.Fa.
GLANVYLE (Barth.), siehe Glanvil.
GLAREANO (Scipio),sieheAprosius.
GLAREANUS (Henr. Loritus), ein Philosophas,Mathematicus, Historicus,Geographus undTheolo-gus, dabey aber abgesagter Feind der Lutheraner, er-hielt seinen Zunahmen von seines Vaters Hause aGlarea,. amSteinackcr, da er eigentlich Loricus hieß,wurde zu Glaris in der Schweiß 1488 gebohrcn, undwegen feiner vortresiichen Gedichte sehr beschencket,war zn Eöln und Basel Philosophia, und als er allhierdie reforniirteReligion mit der katholischen verändert,zu Frcyburg Historia und Poes. Professor, schrieb Isa-
gogen in arithmericen ; annotariones in Horatmm yin Üvtdii métamorphosés, in Ciceronis librum de Se-rie stute, in Sallußium, in Cafieris cominentari.i, inLivium cum chronologia, in Suetonmm, in Eutrepiuw,in A.M. T.S.Boetbii opéra, in Taciti Germaniam, so
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GLAS EM A K E R GLASER
auch in Scbardii scriptoribus rer. Germ. T-kin Dionyßtim Halicarnnßhuu ; judicium inçarmina; de ponderibus ac mensuris. ;st deicriprionem Helveti®; Panegyricon -in 1* ju4 pagorum Lc iz urbium 8 c parcium Helveti^ (,Versen, weiche in Scbardii script, rer. Germ. j .je#Wie auch in D. Jo. Conr. Fueslini ehest bist. JeT. I stehen; Dodecachordeum; librum u"geographia; de aste 8 c pardbus ejus Lee. U"0 gc
1563 den 28Mertz zuFreyburg,im/ztenwar sehr schertzhafft: und da manihm zu Bast» 'sonderlichen Rang geben wvlte, weil er ntwt ^ ^war, so kani er auf einem Esel ins Auditoriumten, als eben eine Doctor-Promotion war,votS .j <rer wolle sich allezeit dieses Sitzes bediene",^ sollnicht wüste, wo er sonst sitzen solte; daher. genden Tag eine Stelle unter den Doctorimwwiesen worden. Als ihn auch einst einigesehen Welten, bestellte er sie den andernsetzteseinen Lorber alsPoeta Laur. aushieng d>kne Kette um, setzte sich mitten in die Stube rl^î,d^haft, und redete nicht ein Wort mit denAIs sich nun diese über solche Unhöflichkeitwandte er vor, daß stechn ja nur hätten sehe"sprach ihnen selbsten zu , und ließ viel Gelelst! j|ii»unter cvntinuirlichem Schertz von sich blicke": ^ tftdiesen Ursachen wurde er von einigen vor ei zu-kehrten Pickelhering ausgeschriehen. PL-y o. Han. { A
GLAS.EMAKER, oder Glazemacker,(pVein Holländer, florirte um rügz zuAiusterda"^^/
Toneei der wcereltfcbe Vtranderingt in 2deugbdelycke Vrouwe-, Übersetzte des P-orro ^ ^Historien vom Abfall der Portugiesen >"des Ferd. Mendez Pjnta Reisen ; Psstri del ^ Hl'MarciPauli Veneti Reisen; Haithonis A rrnscorie von Orient; btüNic. Coeffeuau hjst°' r ^ e „i5 stjfne mit einer Fortsetzung, und jo, Barclaji A r t> ( ^Holländische; besaß eine schöne Bibliothcc,seinem Tode distrahiret worden, und staeb .Anisterdam.
von GLASENAP(Joachim), ttll poi"" ierI L, ist v»mann, auf Grammentz Erb-Herr,fruchtbringenden Gcsellsclwft, davon er el" l 0 iP (war, der Erwachsende genennet, schriebWeinlese; den evangelischen Weinberg , (PlífâtMdie Hertzogin von Mecklenburg, Sophi" ssi. K" ,Hertzogs Augusii zu Braunschweig Gcm"b"dien verfertiget; christliche Reden oder XAmheurige und fernige,, oder t'uryenDcgrm pßLhalt aller Capitel der canonischcn Bücher-chacl walther, D. Grosse und Johannhaben diese Schrifften und Gedichte nur 'begleitet, und ihnen viel Lob beygeleget-GLASER (Christoph), einCHymicus, vontig, florirte in der Mitte des 17 S e j u ,,sParis als Hof-Apothecker des Königesvon Orléans in Diensten, muste auch >" ^ m