i 4 Ó7 heliodorus helladius
4 Scmli, hat in seiner Jugend eine Liebes -Historievon Theagene uní»£hariclea, unter dem Titel àrbio-pica beschrieben. Man sagt, er habe eher sein Diß-thum fahren lassen, als daß er dieses Wcrck verbren-nen wollen, welches aber erdichtet ist. Er hat dieGewohnheit aufgebracht, die Geistlichen abzusetzen,welche (ich nach ihrer Ordinarien der Weiber gebrau-chen würden. Sonst wird ihm auch noch ein grie-chisch Gedichte in jambischen Versen de chrysopœia,wiewohl noch zweifelhafftig beygelegt, und trifft mandasselbe aus dem in der königlichen Bibliothcc zu Pa-ris befindlichen Manuscript in Fahrten Bibl. grcecaan. Soc. Fa. O.
HELIODORUS, ein Priester von Antiochicn, lebteum 440, und hüt ein Buch de naturis rerum exordi-alium gegen die Manichacr geschrieben. Gcmiadiusgcdencket eines Büchleins von ihnr de virginitace,und unterscheidet ihn von dem Verfasser des vorhinerwehnten Buchs, de naturis rerum exordialium.
Dieser letztere war, nach einiger Meinung, einerleymit dem -HelioSoro, einem Priester zu Poitiers, derein Freund des H. -Hilarii gewesen, und diesem Bi-schof fa viel die griechische Sprache anbetrifft, nütz-liche Hülffe geleistet, als derselbe seine Commentariosüber den Hiob und die Psalnieu verfertigt, und dabeyverschiedenes aus dem Grigene mit ,einfliesscn lassen.Vo. Fa. Histoire literaire de France T. I.
HELIODORUS, ein Mathcmaticus von Athen,hatein Merck de Arbeniensturn anathematibus, wie auchde architectonica, und Comm. in l-'auli Ahxamirmidostrinam astroîogicam verfertiget, welches letztereMerck in der kayserlichen Bibliothek zu Wien im Ma-nuscript liegt. Fa.
HELIODORUS Stoicus, hat einen Lommeur. überbttl Aratum gemacht. H. Fa.
d’H E L I O T, siehe Dheliot.
HELIPRANDUS, stehe Elipandm.
HELISENNE, von Crenne aus der Picardie im 16Seculo, hat die 4 ersten Bücher vön der àeideVtrgilii Übersetzt, auch ein Buch, hs angoisses doulou-reuses, quiprocedent d'amour, heraus gegeben. Çr.Ve.
HELI U S Eobanus Hessus, stehe Eobanus.
H ELI US (Joh. Bearos), ein Schweißer, war erst Dia-lekt. und Orat. Professor, hernach aber Prediger, end-lich der Schulen zu Basel Rector, schrieb Bibliothe-cam commentariorum in Ciceronis Orationes, undstarb den 4 Jan. 1620. W, d,
HELLADICUS, stehe Polemon, Evergeti Sohn.
HELLADIUS, einGrammaticus von Alepandricn,hat zu Theodssii des jünger» Zeiten florirt, ist Go,eratis Scholastici Lehrmeister gewesen, und hat de-scriptionem ambirionis ; delcriptionem balneiconstantiani; laudes Imp. Theodoiii; ingleichen eingriechisches Dictionarium verfertiget. S. Fa. Pho.
HELLADIUS von Antinous, ein ägyptischer Gram'-maticus unter Constantin dem Grossen, hat viel in
HELLADIUS HELLWîCB
( er " ■
griechischen Versen geschrieben. Es fafa ?ienoch einige Stücke von seiner cbrestowa fblieben, die PhotiusexcerpireLMcuksiusNM ^kungen heraus gegeben, und Gronovuw ’ pi,} 09 .
tomuin Antiqq. gracarurn eingebracht hü>- ^
HELLADIUS. ein Bischoffzu Cäsareacien, welcher von einigen Palladins genem ^ häZgr und Z94 dem Concilio zu Constant"w^^!»''wohnet, und das Leben seines Antecenov^pfl»geschrieben, wiewohl dasjenige, was 1daraus anführet, von einem junger» S"fertiget zu seyn scheinet. Fa. „
HELLADIUS, ein Ertzbischoffvon Tolc^
fänglich tu einem Kloster, schrieb vench^ -und starb 6 i; den 18 Febr. HL. “5}
HELLADIUS (Alexander), ein @W w 5s if ilftThessalien, lebte zu Anfange des^ 1schrieb Tf%vo‘hcyix>}» rrts çfjllfa ,jj,
so mit der lateinischen Uebcrfctzung J ^^1712 in 8 heraus gekommen, dabey sich ist W *logus de pronunciatione lingu® gr^cr-befindet. Fa. ^ t»id^
H E L L A N I C U S, bei’ altere, ein Histo'^0 pi'Äte von Micylcne, lebte ohngefehr in der» & urbyde, hat .’ KT Um oder de origine ë cnCiì i íi M ll,<l J(ílcondícoribus ; ’At 6 lias , Itttb N<S,«', u,i .v ' A>schrieben, die verlohrrn gange», und w»chenden Grund des plagii beschuldwTlxom.S. (e(i
IIELL A N ICU S, ein Historiens vonhat de ambiru terr* geschrieben, b- v 'HELLELAdlD, siehe Heliirand. Nrh^'^l'^
II ELLEN, ein Sohn Vcucalionis r
Griechen, soll verschiedene Sachen gefa/ ^ ^
von denen nichts mehr vorhanden ist. .^00,HELLER, (Joach.), ein Professor MGymnasto agidiano zu Nürnberg, bc é ûí (von Weissenfels bürtig, wurde wcgf" . h stsmi aus der Stadt verjaget, und fastFeinde der Astrologie z gab auch ;, tí 0 r Ais
de elemencis 8 c orbibus ccElestibj’*’. A; SÎmÍPJuden Buch de Lrizi-gnorumö: î P
annis ac mensibus, wie auch eines *> u
von gleicher Materie, zu Nürnberg m 4
HELL WILH (Christian), «ittDonrnau, einem Städtgen in dem vran> ^Preussen, studirte zu Königsbcrg und .
Magister, heyrathete D. ^oh. pb'b u'ter, folgte seinem Schwieger-Vater t0(tholische nach, ward 169; zu ^ ím J, r 7 ál^- e( p{.nà, und praeticirte hernach z» Çfar je \
Schrifften sind: Disp. de verecundia^promte inveniendi enthymemata) „v* ,delicta delictis sint atrociora? de llS ’ j|,iismajestate deíîniri nequeuntj de *
amictu 8 c habiutione a sumnw mal
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