Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
1469-1470
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ifi- saIn »e

Helm helmbold

ICar urö ^.°P U ^ Euprertia lege ; de cura rerum pu-Vita m ClrCa «Mrimonium} de calido Scfrigido;j? 0 Plexi 3rt X™ Adalberri Pruíîbrum apostoli ; de^iber quo demonstratur, quod presbyteri

nL,r J*Jci:io CUl ' àoulrace ordinandi presbyteros; ma-ec cl e f re S*°montanorum profest'orum theologise* ere ida f- arTl ® a tholicam ; rationes feiest* cur de-® l! tig lutherana, nebst einer Vertheidi-

fîge» de consecratione presbyrerorum,

Mixh^ rationes Hcsarsvius und D. Göriy ge-Aet- ^ wldcr welche sich hernach -Hellwich vertheildaß alles was in der OffenbarungBabel verkündiget worden, an demri^'^cu Acm erfüllet sey ; Obs de arcto fœmi-* l * ben^r V * r * s extra conjugium commercio, welg^^bservationibus hallenilbus Tom. VIII

ih^WL^ ^ Cni 3 unahmeil Psthopœus, oder Pytho-x°tf bo n a ^ l3ert:u s Ludolphus), ein niederländischer'"e riiî^'bttter, gebohren den 21 Mertz 1535,ch'>Öete^^ck und Wittenberg, nahm andemletz-^^äekku na Magister-Würde an, hielt nach seiner»^Heibà ^'>e Privat-Schule, reisete zwar 1562f fl/t bei[ n?0 ei ’ befördert werde» sollte, kehrter^qbf. ch weitläufftig damit aussähe, in seine Va-Im folgenden Jahr ward er Direetor,asrl zu Heidelberg, und bald darauf aufqTttat daselbst Professor Poes. und Eloqv.er,<1fá r 578 die Neligions-Aenderung all-Ia die -^„"ach Neustadt an der Hart, und nnterrich-k« àg^end in Sprachen und schönen Wissen-‘583 wieder nach Heidelberg zurück,,nik-li nu,,- e Profeßion wieder, schrieb pvemarum<t?^ ^>r,^ pàtinas; ein Gedichte de nihilo ; ded V? or lW; ingigantomachiarn Eilar -in fi];- ’ n analem; öden ad Casp. Peucerumh lTi lior l -’- "^°biarn, carmine elegiaco; paraphra-J*??* frtem poericam; paraphralin in saty-1 ^ .* plimi Horat'ti; orar. dephilofophiaE

U r n V Cl lirare; andere orationes; epiraphium* 5 öab auch Urfini commenrarios und

>íï S^n 2o l cî cr 3 of>.Urfmi Nahmen heraus, undTC A Nü^'!'* 596 . Ad. Sw.

^ch?^0sìliehe Helinand.

Helmoldus.

»>,vI>aus,„o (Udovicus), ein Poet, gebohren zulqäkt 21 Jan. 1532, studirte zu LeipzigKft .bs, di,,,, ard auch an dem letzter» Orte Baeea-^e^gieu» ?Jahr in der Schule zu Mühlhau-f'fiin die Wiä^darauf wieder nach Erfurt, allwo erdey°x dey der a? cineé Magistri, ingleichen eine Pro-Gn^ademie, auch 1561 eine Profeßiond»n Aielt ,î"!'îasio überkam. Einige Zeit dar-^ier auf dem Reichs-Tage zu Äugspurgfrüh' l 57o 5 ,m,1 ^no II den poetischen Lorbeer-^ien^dkr, l,„?der legte er feine gehabte Bedienun-seiner 1571 wiederum einen Schul-r Vaterstadt an 3 wiewohl er iwch in

HELMFELD HELMOLD 1470

demselbigen Jahre zum Diaeono an der Frauen-Kir-che, und endlich r;86 zum Superintendenten daselbstbestellet wurde. Er starb den 7 April 1598. Sei-ne Schriften sind: Coiifeffio augustana, veriibus eie-giacis reddita; über piarum meditationum in eamdominicsc paffionis partem, qua tranfitus Christi exurbe S'olyma inmonrem oliveti describitur; lyrico-■rum libri 2 ; monosticlia in iingula iacrorum biblio-rum capita ; verschiedene Kirchen-Gesänge, u. a. m.Mot. Ten)cls curiöfe Bibliothec.

von HELMEELD (Gustav), ein Baron in Nyenhu-sen, und Herr in Jsersky, Rosenhoff und Neuschloß rc.gebohren zu Stockholm 1651 den 10 Nov. konnte be-reits in seinem zwölfften Jahre schwedisch, moscowi-tisch, polnisch, lateinisch, ftantzosisch, spanisch, italiä-nisch, englisch, holländisch und deutsch fertig und zier-lich reden, auch die Bibel in griechischer und hebräi-scher Sprache lesen, verstand die Mathesin, Philoso-phie und Theologie, und disputirte als ein Knabe von10 Jahren im Synodo zu Narva in Theologicis,worauf er nach Thoren und Leiden geschickt, und zuLondcn in die englische Societät aufgenommen wor-den. Hicrncchst disputirte er im 18 Jahre de occu-patione JH Leiden, gab 1668 rarionern status barba-rorum 2 orationibus exhibitam daselbst in fol. her-aus, und wurde im 19 Jahre zum schwedischen Rath,tmd Assessore des Tribunals in Wißmar ernennet,thateine Reise in Spanren, Italien undDeutschland,undstarb zu Thoren im 22 Jahr auf dem Reichs-Tage1674, 27 Mark. 6, e, pr.

HELMICH (Werner), von Utrecht, gebohren 1551,ward 1579 der erste evangelische Prediger an der wal-lonischen Kirche daselbst, war auch der erste, der 1581im dasigen Dom-Stiffte, wider Willen der Domher-ren, die reine Lehre predigte, bekam aber 1589 seineDimißion , ward darauf 1590 Prediger zu Dekfft,schlug die ihm zu gleicher Zeit angetragene cheologi-sche Profeßion nach Leiden aus, nahm endlich 1602das Pastorat zu Amsterdam an, schrieb: PsaimorumDavidis analyiin ; gladium Goliathi quo axiomata &prasjudicia Costeri Jesuit*, subtilster & admaduinleite in Papatum & Costerum retorfit; Epistolamad Abrah. Muysenholium, der in Crenii animadver-sionibus philo 1. Lc bist. P. XVII p. HZ stehet 3 UNdstarb den 19 August 1608 zu Amsterdam. Burm.

HELMOLD, oder Helmbold, oder Helembold,oder Helinand, ein Dorff-Pfarrer von Bosow oderBützau in Wagrien, nicht weit vom plönifchcn See,im i2 Seculo, war des Bischoffs Geroldi zu LübeckSchüler und Presbyter, half auch nebst demselbenn$5 die Wagner bekehren, sahe 1164 die Leiche er-meldten Bischoffs nach Bosow bringen, und schrieb

ein Chronieon Sclavorum & Venedorum von Bekeh-rung der Sachsen zum christlichen Glauben in la-teinischer Sprache von 785 bis aufs Jahr 1 16g. Esist solches von Arnolds, einem Abt von St.Johanniszu Lübeckbis 1209, und von einem ungenannten Pres-byter»