HERAS HERBERAY
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bus inter academiam parisien fern & Jefuitas contro-verse heraus gehen lassen, und ist 1649 im Jun. ge-storben. W, d. jj. Otto in prsefat. ad thesaurumjuris romani.
HERAS Cappadox, ein Medicus, lebte zu Anfange desi Seculi, und wird von Galeno unter diejenigen Aertz-te gezehlet, die von der re rnedicamentaria die grösteErfahrung gehabt. Sein Buch, so er de compoii-tione medicamentoruin geschrieben, ist Verkehren,doch sind von Galeno und andern Medicis unterschie-dene Fragmenta conserviret worden. Ke.HERB/EUS, oder Herbajus, (Thomas), ein JCtus,und der Stände in Frirßland AdvocatusFiscichat 1614rerurn guoridianaruin lihrum llngularem zu LlkUwar-den in 8 ediret. 8w.
HERBAstUS, siehe Herbatus.
HERB ANUS, siehe ErbanOs.
HERB AN U S, ein Jude, welcheraus der Disputationbekannt ist, die er um die Mitte des 6 Seculi mit demErtzbischoff Gregenrio zu Taphar in Arabien gehal-ten, welche Nie. Gulonlus griechisch und lateinischzu Paris 1586 in 8 cdirt. W.
HERBARTUS (Valentin), ein lutherischer Theolo-gus zu Ulm, lebte um 1624, und schrieb: göttlichenWeg jum ewigen Leben,von HERBEINY (Nie.), siehe de Herberay.de HERBELOT (Barthol.), ein sckantzösiichcr Philo-logus, gebohren 1625, 4 Dec. zu Paris, hatte vonJugend auf grosse Begierde zu den oncakalucl-enSprachen, war auch in der lateinischen und griechi-schen wohl erfahren, reiste zweymahl in Italien, ummit den Armeniern und andern Morgenländern zuconvcrstrcn, und wurde mit vóolftemo und Mariogenau bekannt, auch i6;6 von dem Cardinal Gri-maloi der Königin Lhristma nach Marseille entgegengeschickt. Der Groß-Hertzog von Florentz ließ ihm1666 ein eigen Haus prächtig meubliren, versähe ihnmit einer guten Egvippage, und scheuchte ihm eineschöne srientalische Bibliothcck. Allein er wurdedurch Lolberr wieder nach Franckrcich bcrnffen, woer vorhero schon königlicher Dollmctschcr der orien-- tauschen Sprachen gewesen, und bekam eine jährlichePension von i;ooo Livres, wurde auch Professor rr-gius Linguä si-riacä, schrieb das herrliche Merck Bi-bliothèque orientale; anrhologum ; vin türckifches,arabisches und persisches Dictionarium, so nebst an-dern seinen Schnssten noch im Manuscript liegt, undstarb 8 Decembr. AE. ?e. Anei. Br. B. Nie.de HERBERAY, Hcrr von Esiärts, (Nicolaus), einEdelniann, aus der Piccardie, führte den Titel Com-misiiure ordinaire de 1’Artillerie du Roi, & Lieute-nant en icelle (ès Pays & Gouvernement de Picar-die) de Monsieur de ßrisiac, Grand-Mairre & Capi-taine général d’icelle Artillerie, legte sich bey Ne-bensiunden auf die Redekunst und Verbesserung derfrantzösischen Sprache, und übersetzte verschiedenes in
HERBERGER
dieselbe. Solche Uebersetzungen sind:
/e,davon er die ersten acht Bücher aus dem ^ heen^übersetzt, die Doimetschung der übrige» w - te fil,»on andern besorgt worden; r amant m e m ’Mye, oder wie der Titel in der andern u«i ßjfPetit traité de Ar nahe {ys Lucenda trada'gnol; le premier livre de la ebruniqu* ^ le ^ f& redouté Dom. Florès de Grece, f m ' n f ßinf lft ' uvaher des Oignes, second fds d' ßjV ani i e pf fi,deConftantinople,mìfe en français ; l es fisj^j/Flavius Joscphus de la guerre & ca f tV p r ,ncdtraduites en français ; l'Horologr des ‘ ; fi par ^ fí jtrès renommé Uvre de Alarc Aurele, reíll j fra"^ JAntoine de Guevarra, traduit d’ e sP a & n ° tfi (f i *traité fi f on peut appeller, ou lai fr a ce ^
point. Er starb X552. Cr. Ve. N»c. .y $ MHERBERGER ( Valerius) . ein PredU^ Zip'Äillsiadt in Pohlen, gebohren daselbst i> 62 ' r d»
Tage Forttmati. Sein Stiest-Dater, t(ster war, wolre ihn zu seinem Handwel-' ^ .
aber sein Taust- Pathe Marrinus j
gcr in Fraustadt, widerriet!) es, .»»v ^bey gegen den jungen Herbergcr einefron, daß sich nemlich sein Vater dermal)niel nach ihm als einem hellglantzcndc» s n ^umsch. n, aber gar sehr erschrecken ' (imir Schuster Pech besudelt erblicken L'» •hierauf von seiner MntrcrSchrocster,rm erzogen, welche er nachgeheudS x
faß 6 Jahr erhalten. Anno 157Y f P sl ;ir SifPa. he nach Frcystadt in die Schule- vr t \
1582 nach Francksurt an der Oder, »ue ^nach Leipzig, woselbst er Famulus bey ^61%^Darthen, einem Medico wurde.als cr sich nach der Vesper auf feine 1 ’befand, und im Durando las, dränge t ’ iv■ |in die Stube hinein, und woltc ihn '& st i ,0
gedachte Geld bey ihm zu finden. ^ Vj in sihm durch, und ist er darauf noch ZweY^'^g, VjVgewest, ermordet zu werden; zu PsuM5 mahl im Wasser, und zweymahl durm * jdreit Fall von der Höhe gar leichtkommen können. An. i;yo ward • t rtyFraustadt, und l 598 Prediger in berK» / ^0 t ,/lein Christi, allwv er die erste Predigemcn Jesu hielte. An. 1615 wurt e er z (f fix'tcndentcn nach Liegmtz bei ltssen,schlug. Er hatte ein besonders Gel" ‘er täglich einen Psalmen beten wolte, -e b'' 'treulich hielte, und daraus dasjenige/stund, anmcrckte, wie er selbst vielmE.
Er war ein sehr eifriger Beter, und P.? er d |1 ' , ‘Anrufung des Nahmens Jesu an- ^ Psa>^' pi ( :tin Buch zu schreiben vorhatte, u»d 0 ^ C ( i
hero aufschlug, kamen ihm gleich ° !was er macht, vas gcräkh wohl-viele Adagia und Sprichwörter an sinb As! hhbaufrichtig und freundlich, grenz unge