II I E R O N Y M U S
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merckmrgen und Vermehrungen wiederum auflegenlassen. In dieser Ausgabe sind unterschiedliche Schrit-ten befindlich, welche bisher niemals gedruckt gewe-sen. Er hatte so eine vortreffliche Memorie, daß erviele Sprachen, sonderlich die orientalischen verstand;daher Augustin»« von ihm gesagt: Nullus hominumfcivit, quod Hieronymus ignoravit. Er rühmet vonsich, daß er selbst 6000 Bücher des Origenis gelesen.CZ Pß. Fa. Sig. O.
HIERONYMUS Alexander, siehe Lando (Horten-sias).
HIERONYMUS Asculanus, siehe Nicolaus IV,Papa.
HIERONYMUS Asculanus, welchen einige mitJohanne Asculano vermengen, war einFranciscaner,wurde 1274 General seines Ordens, und von Gre-gorio X nach Constantmopel geschickt, da er den Grie-chen sehr trifftige Vorstellungen zu thun wüste, daßsie das Concilium zu Lion besuchten. Er schrieb Po-
ilillas in varios S. Scripturaa libros ; comm. in IVlibros sententiarum ; Sermones de tempore & deSanctis; epistolas, und starb 1292. Fa.
HIERONYMUS Atestinus, ein Priester zu Este inseiner Vaterstadt, daher er auch seinen Zunahmenhat, studirte z» Padua, brachte es in der Philosophieziemlich weit, schrieb ein Gedicht' de laudibus AteiU-norum, Utlbhistoriam de origine urbis patavinae, un&starb zu Padua, wo er in dem Kloster St. Michael dieStelle eines Beichtigers verwaltet, um 1530. Sear-déetìius de Claris Patav. Pap.
HIERONYMUS, ein bekehrter Jude von Bologna,lebte im Anfange des 16 Seculi, und schrieb im Ita-liänischen ein Buch wider die Juden, welches zu Ve-nedig 1515 in 8 gedruckt worden. W.
HIERONYMUS de ßononia, siehe Albertuccius.
HIERONYMUS Brunsuicensis, oder Braunschweig,weil er aus dieser Stadt gebürtig, war ein geschick-ter Wundartzt, fiorirte zu Straßburg gegen den Aus-gang der; i; und Ansang des 16 Seculi, und schriebin deutscher Sprache eine Chirurgie, gab auch einBuch von der wahren Runst )U distiuiren heraus,welches etliche zual apart gedruckt, sodann aber desTuba und Rhodioni« Kräuterbüchern mit einverkei-det worden. Er ist nach Tonring« Ausspruch unterallen Deutschen der erste gewesi, der in gedachter Spra-che von den chymischen Opei arionibus durch den Druckund beygefügte Figuren etwas bekannt gemacht. Ke.
HIERONYMUS Cardianus, ein griechischer Histo-riens, von seiner Vaterstadt in Thrakien zugenamt,hat von den Thaten Alexandri Magni geschrieben.S. Vo. Fa.
HIERONYMUS Ferrariensis, sieheFanrvnus.
HIERONYMUS Foroliviensis, ein gelehrter undberedter Prediger-Mönch, von seinem Vaterlandezugenamt, war im Anfange des 14 Seculi berühmt,und schrieb Sermones varios kam de tempore 8 c deSanctis quam pro morruis ; mit auch gu«dam lnsto»
HIERONYMUS *' i{
riarum fragmenta, Welche bey bell ® üm p U j?
Forli im Manuscripte anzutreffen sind. tc ßttf
HIERONYMUS, auch ein Dominicaner a ^5-li, hat Annales forolivienses ab an. ,
welche bisher in des Grafen Lkündolu'-.^' cl«mim Manuscript gelegen, vom Herrn P 9 ‘ ‘ 7 re b “,aber zuerst im 19 oder 21 Tomo von '
italicis bekannt gemacht worden, lind j orn ini c ^ ;Sanctis, de tempore, quadrageíimales &.. ( , t 6
geschrieben, und ist noch vor 1476 gest^ ,Ech. Fa. „ „itsch*.
HIERONYMUS Illyricorum, sieheHIERONYMUS Monopolitanus, siehe mtanus. , , e JVÍo n '
HIERONYMUS de Montebrixiano, fW*tebrixiano. , ,
HIERONYMUS de Moravia, eilt DoMlMca ^Mahre», hat um die Mitte des 13 ^ „i’ficüken des Thema« von Aqvin florirt, n a, 4 , I •ié í, jZeitlang in dem Gymnasio san-jacobco j» ^ jhpi"gehalten, woselbst auch noch ein Lractatmaüca im Tianufaipt befindlich ist. bc .',,'älietch^HIERONYMUS Panormiranus, einserst in den Barfüsser-, hernach in den Capden, lehrte die scholastische Theologie, nM a ^ rh«und Commiffarius generalis, schrieb L et ^ stackilogicas ad meinem Scoti in 2 Büchern, "
Palermo 1579. M. o&°’a
HIERONYMUS Panormus,
Edelmann von Palermo aus Sicilien, g^?
2g Qct. begab sich in den geistlichen &richtete dir Jugend eine Zeitlang, os
Palermo, schriebMedirationes defeula alcerica &c. und starb 1642 den i»sì ,68 Jahre. Er soll göttliche Offenbart hêchen die Gabe zu weissagen, rind die Teuf °gen gehabt haben. M. 4veN^,te
HIERONYMUS Pragenüs, ein TheolE^ fjÄbürtig, sonst Hieronymus Fauisisch gena 5)e!>n
auf verschiedenen Aeademien in Franckrem" 0land und Cngelland, und brachte von ^XUidefö Cchrifften mit sich nach Prag- „Kin^,/pMagister, that herrliche Predigten, lehrte ^men, Ungarn und Neusten,wurde zwar n "
hernach zu Prag ins Gefängniß gelegt, ader los gelassen, worauf er -Husten« u ^ $vertheidige» angefangen ; and) n st® ^ tt« 1 *
men, demselben in seiner Gefangensmap aus.
Er wollte sich zwar bey instehender .»rüP ^Staube machen; wurde aber nachEo<tNzführet. Ob er nun gleich allhier durch v .ß
gen Husten« Lehre abgeschworen, hat ä,Abschwörung mit grosser Reue wiedernmmit grosser Freudigkeit und Beständtgte« » go ^terhauftn gegangen, darauf er I4 1 " ,, a uM ( {Zß/gestorben. Er hat sich die Kleider selb"" •"*und als er schon an den Pfahl angtv