Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
1591-1592
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45A5 HILARIO HILARIUS

te n, wie auch Diptychon toletanum, sive tabulas epi-ícoporum «jusdem ledis heraus, und starb den 13Sept, i6n, im 73 Jahre. Er wird vor einen Ertz-Falsarium gehalten, Massen er i>ct£>Fragmentumdu-o-nici, das mirer Flavri Lucir Dextri, Marci Nlapimi,St Braulionis und -Helena, wie auch Julian! pere;Nahmen bekannt ist, inglcichen noch eine spanischeChronica unter dem Titel: Pttblacioji ecclefiaflicad'E-spannn, und hernach zu dessen Defension eine Chro-nica des Libéra» selbst aus seinem Gehirn erdichtet,und die Welt bereden wollen, als ob sie in alten Bi-blrotheck.en wären gefunden worden-. W, d. AI.HILARIO, ein griechischer Mönch aus der Mittedes 15 Secrili, hielt es mit der lateinischen Kirche,

und schrieb Distertationem dialecticam de pane Grx-corum mystico Sc azymo Latinorum adversus Nice-tam, welche griechisch in Meursii variis divinis, undmit der lateinischen Uebersetzung in Allatii gracia or-thodoxa stehet; üb. de proeeflione Spiritus S. Fa.HILARION, stehe Theodorus Predromus.HILARION Perdicarus, siehe Perdicarus.HILARION, ein gelehrter und frommer Bcnedictftner- Mönch von Genua, fiorirte in der andern Helftte des l6 Scculi, und schrieb de latissimo avariasdominant üb. 4; comm. in 4 evangelia; tr. tresdeabuiibtis, qui remp. christianam premunt, nempe decambiis, fultationibus ac de luxu ; conciones qua-dragesimales. Ol.

HILARION Veronsus, ein Geistlicher von Vcro-na, daher er seinen Zunahmen erhallen, hat des vier-ten Dorathei Archimandrita libros 24 de vira pie Ücrecte inilituenda, aus dem Griechischen ins Lateinübersetzt, so unter andern 1624 zu Paris in fol. ge-druckt wprden.

HILARION, odcrHilarianus, ((^uintns Julius), einchristlicher Scribent, lebte unr das Ende des 4 Se-culi, und hinterließ libellurn de duratione mundi, undde paschali circulo seu expolitum de ratione paschas& mentis, von denen das erste in den BibliothecisPatrum stehet, das andere aber von dem Herrn Cantz-ler Pfaffen zu Tübingen zuerst mit der epitome in-ftitutionumLastandi heraus gegeben worden. O.Fa.HILARIUS, Hn Diaconus der Kirchen zu Rom,ausSardinien, im 5 Seculo, ist zum Pabst cnvehlctworden, hat die allgemeinen Concilia zu Nicäa, Ephe-sus und Chalcedon bestätiget, wider die Nestoriancrund Eutychianer geschrieben, und ist 467 gestorben. C.HILARIUS von Arles, ein Franzose, ist 401 geboh-reu, und in das lirincnsische Bcuedictiuer-Klostergangen, worinne er Abt, und darauf Ertzbischoff zuArles worden, hatte mit dem Pabste wegen der Kir-chen von Ärles und Vienne einige Streitigkeiten, undwird von einigen vor einen Semipelagrancrgehalten.Er schrieb yitam S. Honorati arelacenlis episcopi undde miraculis S. Genesii, welche IN den Actis Sancto*rum stehen,wiewol das letztere vom pasch, àesnello

dem-Honoê Msstiliens^ lieber zugeeignet werden

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HILARIUS

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If ? 1

Willz poema de septem fratribus ^ acC l "jtt b/’-Jtiocho Epiphane interfectis, welches ^

bliotheca Patrum findet; poema de Pl° V athetjWelches in prospect 2!qvitanici WchckeUmen in Genelin, welches IN Fabricn P°nis befindlich ist, und sonst durchgehend hrio VON Poitiers zugeschrieben, und Mit 0ken zum vftern ausgeleget worden, b>o-tu« Senensts und einige ander.', es dem-Arles zugeeignet; wiewol es ebenfalls . &

weife ermangelt, daß es dieser letztere vers» ^ KLeben hat der Bischoff zu Maßilicnschrieben, welches in den Actís Sanctor ^ <!ctifl efl Lnc Opera aber Joh. Salinas mit Vinccn tfit

Wcrcken 1731 zu Rom in 8 ediret. L'

5 May. C. Gen. O. Fa.

HILARIUS, ein Diaconus der römischc''A, ,v<der Mitte des 4 Seculi, gebohren abu ^

354 an denKayserLonsrantinum 1 pic’*•'/)gen Vertheidigung der reinen Lehre wncr auf dem maylàndischen Concilio vo i ,,flgeisselt und verwiesen, fiel nachgehend^sma der Luciferianer, und behauptete, ^ ^der Ketzer keine rechte Tauft sey. ^ w „t#'mentarium über Pauli Episteln, W 7Íf,. î ctt ^

. brosii Schrifftcn steht, wie auch diealte und neue Testament, so unter des-'ken zu finden, geschrieben haben : wiea' ' >

bet, daß sie nicht vor dem 7 Seculo veden. O. G. Fa.

HILARIUS von Poitiers, dlt$'f^f'f^ttrlande, nahm bey schon reissem UM ^^ 0 " ocschcn Glauben an, und wurde durst? 'jchrtüpil'gang mit dem Priester Helwooro ft d ^ A g ^Schrifft, daß man ihn in der dD" ^-la ' ^. BisthoffinscineM^^L!^

cinmuthiglich zum Bischoff,..^ sl ,v . r -wehlte. Er behielte seine Frau a«,M mi f( iierwies sich wider die Arianer 3 al ‘

Pabst iübcctum, einen Arianer, ore/

Bann, UNd nennte ihn pravuricator

über er nach Phrygien verjaget, auw r‘jiiwflagellum & maüeus geitslitltf wlI f?fs|trW, ll ,J c

nach diesem wieder zu seinem B'M ^aufs neue nach Mayland, daselbst' fl

disputiren, wurde aber von demno nach Poitiers zurück gewieft"^ ^,1.oder 368, oder 369, oder 37'den 0 ai s ’

Er hat de trinitate adverlus Lot c \estum; adversus Arianos StAuxenti ’commentarium inPsalmos& Mas» 1 ' , . jstFeit. Eine gute Auflage seiner hcwU

welche die Benedictiner 1693 Po'' .,stss,

feen, bey welcher petcr Loustant qsift» LnJÎlauftig von seinem LebenDie neueste und vollständigste pM

neu gesammten Schrifftcn ist diestNGpi». »Waffei j« Verona 17Ì 0 . m ”