1
»859 J E H U D A
JEHUDA Cohen ben Salomon, ein spanischer Radrdine von Toledo, dessen exposirio sapientis oderCoinm. in lìhrosArifiotelis Lcc.und lib. de judiciis astro-»um noch im Manuskript liegen. Wenn er gelebt, istunbekannt. VV.
JEHUDA den Samuel, ein wormftr Rabbinr mitdem Zunahmen Hachasid oder der Fromme, starb1217, und Hinterließ canricum unitatis oder Tractatde uni rare eilend® div. so unter andern mit Jom TuvLipmanm Commencario zu THiengen 1560 in 4 ge-druckt worden; librun» piomrn, welches öfftcrs auf-gelegt worden; iw« oder testamentum; collectio-nem variarum precationum ; Comm. in retragam-nuton; observationes novas und tr. de precibus,welcher unter dem Nahmen Jud» Justi in der könig-lichen Bidliothec zu Paris im Manuskript liegt. W.
JEHUDA ben Sal. Akhophni, mit dem ZunahmenChariti, ein spanischer Rabbine im 12 Seculo, warein guter Poet, und übersetzte verschiedenes aus demArabische» ins Hebräische, darunter Mof Mahwmda
More Nevochim, Sal, Cbarißi epistola didalcalica,lib. de anima, Wti’n man», ferner inslicutionesphilosophorum; schrieb auch fru niNia'i de mede-lis corporis. W.
JEHUDA ben Saul Aben Tibbon , ein Rabbi vonGranada aus Spanien, brachte es zu einem hohenAlter, und arbeitete noch 1171 zu Lunel an einemWercke, so den andern Theil von des R. Ion»Grammatik, die er aus dem Arabischen ins Hebräi-sche übersetzet hat, ausmachet. Er hat sich um die he-bräische Literatur gar sehr verdient gemacht, lind istder erste gewesen, welcher die in arabischer Sprachegeschriebene Bücher der Juden ins Hebräische über-setzt hat, als da sind: liber Coin R. Jehuda Levitic,so zu Constantinopcl 1506, dann zu Venedig 1547,und cbcnd. 1594 in 4 gedruckt worden; R. Becbaji©fficium cordium, Constantinopel 1550 in 4, Mau-tner 1559, Venedig 1589- Sultzbach 1691 in 4; R.Jona grammaticx pars utraque nebst andern mehr.Selber aber hat er geschrieben epistclam didascali-cam ad formandos filii mores, und nach einiger Mei-nung ein Merck D nn betitelt, das er aber, wie ande-re vorgeben, nur übersetzet haben soll. Ihm wirdauch noch ein hebräischer Traktat beygelegt, welcherunter dem Nahmen R. Jehuda bar Saal F. Tachum,wovor aber Tibbon zu lesen, in -er mediceischenBibliothek in Handschrifft angetroffen wird. SeinSohn Samuel, welcher es ihm in solchen Uebersetzun-gen^ nachzuthun gcsnchet, ward ebenfalls vor einenberühmten Ausleger gehalten. W. Bur.
JEHUDA Levi ben Saul, ein spanischer Rabbi umdie Mitte des 12 Eeculi, war ein guter Philosophus,Erammaticus und Poet, begab sich in seinem 50Jahre ins gelobte Land, und wurde nahe vor denStadt-Thoren zu Jerusalem, von einem Pferde er-trcten. Er schrieb ise über Cofri oder besserC’osari, so ein Gespräch von der Religiouin sich hält,
1
JEHUDA JEMMAT
und in viele Sprachen übersetzt ist; Gesä"^^ jlt-bete, davon etliche in dem spanischen ^hm. W.
JEHUDA Levíta ben R. Schabrai, Í«» '„jj, «JJRabbine, florirte um die Mitte des ü°?
schrieb rien pin, so der Anfang eines ‘ nti ri° -,das Buch Esther ist, nebst einem Coin £oie ntii «s
italiänischer Sprache; Contentionem Vç in ó o!itdivitiarum; oblationem Judx; wie aUUl& Iiymnos. W. .3
R. JEHUDA Spirensis, ein Rabbi aus dc" ,culo, von dem einige Responsa in R.tenburg qucsitis & reiponsis stehen.
Lehret
J ^ A !,en Tabbai, ein iüdischer bey"" .
Aristr Geburt gelebt, und etwas 3 ^
T p ur t m Pirke Av0th c r n 8 stehet. V/'
J -JUNATOR sfo.), siehe Johannes.
(Jo.), siehe Johannes. 3JEKUTHIEL ben Avigdor,
Cötheu im Anhaltischcn, gebürtig von 01^auch nur Moses Jekuthiel oder schlechttvd k
nert/ilmf ... i*r „tlh lU ^ '
genannt, lebte zu Ende des 17 und zu ,
18 Seculi, und schrieb ssarura suris ex hm. ' flstuII, so Citt Comm. in Choschen Mischp atlvitx oder Comm. in OrachChajim; f.
oder Comm. super Jore Dea; panem **
Exod. XXV, 30, oder Comm. in Schulz 3 ” tft'clypeuin Abrahami oder Comm. inTheilen bestehend ; ordinem sabbathi ob_ sl1 iri.tutum paichatos ex Exod. XII, 43, oder ^ f(°Haggada Pascharis, und naves mercato rlXXXI, 14, welche beyde letzter» noch < mM .lügen. W.
JEKUTHIEL ben Jehudx.eittdem 15 Seculo, hat unter dem Titel i° n> & ßf i(iex Jud. XV, 19 einen Comm. super leg®ram, it. super 5 Megiilorh & Urammanc- g.(flben, welcher in der oppenheimer und ba>Bibliothek im Manuskript liegt. W,
JEKUTHIEL ben Mose, ein polN-s^olNf^in der andern Helsste des 16 Seculi, hat ,79 >“
dium des Buchs nVn zu Cracardirt. W. jjKoJ
JEKUTHIEL (Joseph), mit dem Bcy^pmann, ein Präger-Jude am Ende des ^gab daselbst Dav.Ganz Zemaeh David ft /ßjj tlv
rede 1592 in 4 heraus; wolte auch u-ssBücher aus Licht stellen, so er aber nickl g
JEMMAT oder Gemote, (Wilh.), ans ® JfJjeí JLerst ein bischöflicher, hernach presbyterudigcr, schrieb im Englischen eine Erklär"' ■> ( 0 jpheten Jvna; Nimc & semper; ^^;^ stlI cfPreßons Works lind Predigten, ubeffîv „sti, ( L(ÍIdem Nahmen Gvil. de Magno ssvnWercke Tbo. Goodwini ins Lattinssch^
1678 , 28 Jan. Wo. deP