Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
2337-2338
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LEEWIS

LEGATI

LEGATUS

LEGER

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seinem Profest-Hause 1471 den 12 Mertz, im ^Jah-re seines Alters, nachdem er Auslegungen über diegantze Bibel; Predigten; Episteln; de gauJio Sc pa-ce interna; de via purgativa; de reformationeinterna; de perfectione charitatis; de instructioneOrdinis carthusiani; delV novistimis; de pastioni-bus anima:; de custodia cordis; de contemtu mun-di; alcoranum Sc sestam mohammeticam libris V,denen er als einen Anhang beygefügt debello institu-endo adversus Turcas, & de generali concilio ha-bendo commentationem, und welcher ins Deutscheübersetzt unter dem Titel: Alcoran oder des ràrcki-sehen Alcorans Inhalt und Ablehnung, zu Straß-burg 1540 in folio gedruckt worden ; enarrationemepifrolarum 5 c evangeliorum ; Comment, in PetriLambardi sententiarum Jib. 3 & 4 ; de discretioneSpirituum, 5 e regimine Prselatorum ; de statu & vi-ta sacerdotum, canonicorum, clericorum; libros2de doctrina Sc regulis vitae Christians; spéculum ama-torum mundi, 5 c exercitia prorsus divina, welchesletztere M. Eonr. potinus 1637 ins deutsche über-setzt, geschrieben. Das Verzcichniß seiner Schrifften,welches er selbst verfertiget, steht beym Bzovio ad an.I471, und Theodore Petrejo in bibliotheca Carthusia-norum. Dessen Leben hatTheodorLocr beschrieben,und 1532zu Coln herausgegeben, worauf solchesnachgchends in die Acta Sanctor. die 12 AI artii gesetztworden. Gad. T. Postev. A. Fa.

de LEEWIS (Joh.), eilt Niederländer von Assli-ghem, schrieb de spirituali manducatione corporisChristi; de VIII beatitudinibus; de paupertate di-vina ; de decem prsceptis ; de oratione ; de ini'pi-ratione; de ardenci amore Dei; de tribus magis; dejudicibus; de electione divina ; de origine omniumrerum; de IX choris angelorum; de VII calamita-tibus; de differentia inter naturalem 6c fupernatu-ralem generationem ; de VII iignis Zodiaci spiri-tualiter expositis &c. und starb 1377 am Tage Aga-tha. Sw.

LEFMANS (Sim.), ein jüdischcrDkcdicus zu Ham-burg in der ersten Helffte des 18 Seeuli, wer in Hol-land Dvctor worden, und hatte seine Jnaugural-Disputation de variolis gehalten, die er Wieder aüste-gcnzu lassen Vorhabens gewest. W.

î.EGAPEdllI8, stehe Lecapenus.

LEGATI, ober Legatius, ober Legatus, (Johannes),ein Benediktiner zu St. Gotthard in Hildcsheim,lebte am Anfange des 16 Seculi, und schrieb Chro-nicon S. Godehardi in Hildesheim, peil 1132 bisattsseine Feiten, welches D. Lonr. Bart!). Behrens zu-erst aus dem Manuscript bekannt machen, und demandern Tomo von Lcibnitii Scriptor. rer. brunsuic.einverleiben lassen. Fa.

LEGATI (Lorenzo), ein Mcdicus undPhilologus,von Cremona bürtig,war Philosophia und MeiicinäDoctor, wie auch Professor der griechischen Spracheju Bononien, ingleichen Leib-Mcdicus eines Fürsten

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aus dem Hause Gonzaga, und starb um 167; in derBlüte seiues Alters. Sein Hauptwerck war die natür-liche Historie, nebst der griechischen und lateinischenPoesie, und seine Schrifften sind : Mufeo Cospiamannejse à qttello del fatnoso Ulijse Aldrovandi; Agrio-meleis, aut in silvestre pomorum genus métamor-phosés; Chrysomeleis live aureorum malorum histo-ria; Nea Casta live mythicus de castaneaexcurfus;in pneclariifimum UlylFem Aldrovandum ac ejus dearboribus historiant ab eximio Ovidio Montalbanocongestam 6c elaboratam, carmina graece 5 c latineconcinnata; Museum poetriarum 5 cc. Im MaNU-script hinterließ er Athenäum Poetatum; LyceumHeteulis 6cc. Ar.

L E G A T U S , siehe Legati.

LEGD EUS (Valent.), von Schwerin, war Theolog!»Doctor und Professor zu Rostock, schrieb examen re-futationis Valentin! Smalcii; orar. de iniigni pieta-te Gustavi AdolphiR. Suecis; Predigte» und !)is-putationes, v. g. de ecclesta Christi; de resurrekìio-ne Christi See. und starb de» 2Ü Febr. 1634, im 42Jahre. W, d.

LEGER Bontemps, siehe Agathochronius.

LEGER (Antonius), ein reformirter Theologus, ge<bohren zu Villa Secco, in dem Waldenser-Thal diSt. Martins, 1594, aus einer edlen Familie, auswei-chet- dessen Vor-Eltcrn bereits seit 3 bis 400 JahrenPrediger bey ihren Landslcuten abgegeben, und sichum dieselbe sehr verdient gemacht. Er wurde nachzurückgelegten academischen Studien, gleichfalls Pre-diger in seinem Vaterlandc, nahm aber darauf 1628das Amt eines Gesandtschaffts-Predigers beydemholländischen Ambassadeur, Lornelio -Hag«, in Con-siantinopcl an, woselbst ex sonderlich mit dem Pa-triarchen , Lyrillo Lticari, in genaue Bekanntschasstgeriet!). Als er von dar 1637 wiederum nach Hausegckehret, woselbst mitlerweile die Pest dermassen auf-geräumet, daß unter allen Priestern in den Tha-lern nur noch zwey am Leben geblieben, ward er Pa-stor zu St. Giovanni, disputirte öfftcrs sowohl münd-lich als in Schrifften mit den Mißionarien in demThal Lucerna, ward aber endlich 1643 von dem Her-zoge von L>avoyen, unwissend aus was vor einer Ur-sache, zum Tode verdammt. So bald er hiervonNachricht erhalten, rctirirte er sich nachGenev, all-wo er erstlich in der frantzösischen und italiänischenKirche, das Predigtamt verwaltete, endlich aber dieProfcßion der morgenländischen Sprachen und Theo-logie erhielt. Er starb 1661, nachdem er das neueTestament in neu-griechischer Sprache heraus gege-ben. J. Leger bist. des eglis. evangel. des Valléesde Piémont.

LEGER (Anconius), ein Sohn des vorigen Antonii,gebohren zu Gcnev 1652, erhielt nebst seinem Vaterannoch in demselben Jahre das dasige Bürgerrecht,wurde i6«o zu Chanci und 1684z!- Genev zumPrc-diger bestellet; 2 Jahr hernach wurde ihm auch diePhi-Jiii iit 2 loso-